Hand aufs Herz: Auch wer der englischen Sprache mächtig ist,
wird sich wesentlich schneller in einem Programm mit lokalisierter
Benutzeroberfläche zurechtfinden. Camtasia geht in
dieser Disziplin in Führung. Die deutsche Benutzeroberfläche
wirkt übersichtlich und die Einträge in der Menüleiste sind
sinnvoll strukturiert. Für die enge Platzierung der Effekte-
Auswahl in der linken oberen Ecke sollte sich der Hersteller
jedoch eine Alternative einfallen lassen. Die sonstigen Hilfestellungen
sind vorbildlich. Die Webseite, die Support-Seiten und
die Tutorials sind lokalisiert, lediglich der Community-Support
erfolgt auf Englisch. Nach dem Programmstart öffnet Camtasia
ein kompaktes Fenster, in dem man die Aufzeichnungsfläche
und -medien für die Aufnahme auswählt. Auch ScreenFlow
empfängt den Anwender mit einem überschaubaren Fenster,
von dem aus man mit wenigen Einstellungen sofort mit der
Aufnahme beginnen kann. Die Benutzeroberfläche ist ebenfalls
lokalisiert, allerdings wirken die Menüleisteneinträge überfrachtet.
Hilfestellungen werden ausschließlich in englischer
Sprache zur Verfügung gestellt. Dafür lassen Support-Seiten,
Online-Hilfe, Handbuch, Wissensdatenbank und Tutorials
keine Wünsche offen. Screenium fragt nach dem Start in einem
übersichtlichen Fenster die wichtigsten Aufnahmeparameter
ab. Die Benutzeroberfläche liegt auf Deutsch vor und wirkt
sehr Mac-typisch. Handbuch und knappe FAQs sind vorhanden,
jedoch keine Video-Tutorials. Eher abschreckend wirkt das
Einstiegsfenster von iShowU Instant, das den Anwender schier
erschlägt. Benutzeroberfläche, Support-Seiten, FAQs und Howto-
Videos gibt es nur in Englisch. Das Schlusslicht in dieser
Testphase ist Voila. Die Benutzeroberfläche ist zwar lokalisiert,
wirkt aber unübersichtlich und wenig strukturiert. Die wenigen
Hilfeleistungen in Form von Support-Seiten oder Handbuch gibt
es nur in englischer Sprache.
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