Freitag, 22. April 2016

ebenenpalette

In der Ebenenpalette sehen Sie alle im Bild enthaltenen Ebenen. Für eine bessere Übersichtlichkeit können Sie die Ebenen mit dem Ordner-Symbol gruppieren. Die Gruppe erhält dann ein Dreieck vorangestellt, mit dem Sie den Inhalt wie in einem Ordner sehen oder ausblenden können. Am oberen Rand wählen Sie die Deckkraft der gewählten Ebene und mit dem Pop- Up-Menü daneben die Mischmethode mit der darunterliegenden Ebene. Das Zahnradsymbol öffnet das Dialogfenster Mischbereiche”. Ein Klick auf das Vorhängeschloss verhindert das Bearbeiten der Ebene oder hebt den Schutz auf. Geschützte Ebenen erkennen Sie am Schloss am rechten Rand. Zum Umbenennen der Ebene klicken Sie einmal auf den Namen. Zur Positionsänderung verschieben Sie die Ebene einfach mit der Maus. Auf diese Weise können Sie eine Ebene auch einer Gruppe hinzufügen. Sehen Sie in der Ebenenvorschau eine rote diagonale Linie, ist sie ausgeblendet. Die Sichtbarkeit regeln Sie mit dem Setzen des Hakens am rechten Rand.

affinity photo Einstieg in die Bildbearbeitung

Joachim Korff
Eine nützliche Funktion in Affinity Photo sind die Anpassungsebenen. Die nehmen wir zum Anlass, uns in dieser Ausgabe mit den Ebenen und deren Möglichkeiten auseinanderzusetzen

Ohne Ebenen wären viele Schritte in der Bildbearbeitung nicht möglich. Durch das Übereinanderlegen von verschiedenen Ebenen lassen sich nicht nur Bilder in andere Bilder einfügen, Sie können auch eine Farbe oder einen Verlauf zum Erzeugen einer bestimmten Stimmung hinzufügen. Affinity Photo geht noch einen Schritt weiter und bietet sogenannte Anpassungsebenen. Früher wurden Änderungen der Gradationskurve oder der selektiven Farbkorrektur direkt auf das Bild angewendet

Anpassungsebenen
In Affinity Photo wenden Sie die Anpassungen nicht mehr direkt auf Ihr Werk an, sondern in einer separaten Einstellungsebene. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie können jederzeit Änderungen an den Anpassungen vornehmen, inklusive des kompletten Löschens der Anpassung. Durch den Haken bei der Ebenensichtbarkeit ist die Änderung jederzeit temporär zu deaktivieren. Zudem können Sie die Reihenfolge der Anpassungen nachträglich ändern. Vielleicht fällt in einem späteren Bearbeitungsschritt auf, dass Sie zuerst die Belichtung und dann erst die Gradationskurve hätten anpassen sollen. Ziehen Sie einfach die Einstellungsebene „Gradationskurve“ über die Einstellungsebene „Belichtung“ und schon ist der Fehler behoben. Da Sie jederzeit die Einstellungen ändern können, sind auch die daraus möglicherweise resultierenden Änderungen kein Problem. Zum Ändern der Einstellungen klicken Sie einfach doppelt auf die Anpassungsebene. Insgesamt stehen 21 Anpassungen wie zum Beispiel „Tonwertkorrektur“, „Helligkeit/ Kontrast“, „Schwellenwert“ oder „Gradationskurven“ zur Verfügung

Live-Filter
Ähnliches gilt auch für die Live-Filter. Das sind 26 Filter, die wie die Anpassungen in einer eigenen Ebene angewendet werden. Darunter finden sich zum Beispiel verschiedene Weichzeichner oder Farbund Verzerrfilter. Diese werden allerdings nicht als eigenständige neue Ebene angelegt, sondern werden der bearbeiteten Ebene als Unterebene hinzugefügt. Im Gegensatz zu den Anpassungen wirken sich die Live-Filter schließlich nur auf die eine Ebene aus. Die Anpassungen beeinflussen dagegen alle darunter liegenden Ebenen. Gemeinsam haben die beiden, dass sie mit einem Doppelklick nachträglich geändert werden können. Wenden Sie mehr als einen Live-Filter an, sollten Sie das Dreieck links neben der Ebenenminiatur in der Ebenenpalette klicken, um die enthaltenen Unterebenen inklusive ihrer Beschriftung zu sehen. Bleibt der „Ebenenorder“ geschlossen, sehen Sie nur das Standardsymbol für Live-Filter hinter der Ebenenminiatur – und das ist bei allen identisch.

Ebeneneffekte
Ein wenig anders verhalten sich die Ebeneneffekte. Drücken Sie das „fx“-Symbol, öffnet sich ein Dialogfenster. Darin finden Sie die zehn zur Verfügung stehenden Effekte. Die Auswahl reicht von der Gaußschen Unschärfe über verschiedene Schatteneffekte bis zur Verlaufsüberlagerung. Diese werden zwar nicht in einer eigenen Ebene angewendet, sondern der aktuellen direkt hinzugefügt, lassen sich aber trotzdem jederzeit ändern. Haben Sie Ihrer Ebene einen Ebeneneffekt hinzugefügt, erscheint hinter dem Ebenennamen das „fx“-Symbol. Klicken Sie darauf doppelt, öffnet sich das Dialogfenster und Sie können die Einstellungen ändern, den Effekt deaktivieren oder einen weiteren hinzufügen. Das Dialogfenster muss nicht geschlossen werden, damit die Effekte umgesetzt werden, sondern kann die ganze Zeit geöffnet bleiben. Möchten Sie den Effekt löschen, entfernen Sie den entsprechenden Haken im Dialogfenster

Ebenenübersicht
Mit zunehmender Anzahl an Ebenen wird es in der gleichnamigen Palette allerdings recht unübersicht- In einem eigenen Fenster stehen die zehn Ebeneneffekte bereit. Jegliche Einstellungen zu den Effekten treffen Sie in diesem Fenster. Sie wirken sich lediglich auf die aktuelle Ebene aus und werden in dem Fenster mit einem Haken vor dem Namen aktiviert oder deaktiviert.

lich. Zwar benennt Affinity Photo die Anpassungsund Live-Filter-Ebenen nach der verwendeten Funktion, aber allein durch die Menge kann die Übersichtlichkeit leiden. Dann wählen Sie einfach bei gedrückter [shift]-Taste die gewünschten Ebenen aus und gruppieren sie per Kontextmenü oder [cmd] + [G]. Affinity Photo erstellt dann einen Ordner, in dem Sie die gruppierten Ebenen wiederfinden. Ebenengruppen dienen lediglich der Übersichtlichkeit und Handhabbarkeit. Sie haben keinerlei Auswirkung auf die Anwendung der Ebenen

Ebenen mischen
Das Sie die Bildebenen miteinander mischen können, sollte hinlänglich bekannt sein. Mit dem Deckkraftregler und dem Mischmodus-Menü können Sie die Auswirkungen der Ebene auf die darunterliegende Ebene bestimmen. Das gilt auch für die Anpassungsebenen. Eine Besonderheit ist die Vorschaufunktion von Affinity Photo. Wählen Sie einen anderen

Mischmodus im Pop-Up-Menü hinter „Deckkraft“ aus, zeigt das Programm in Echtzeit die Auswirkungen. Sie müssen den Mischmodus nicht erst anwenden, wie das in anderen Programmen der Fall ist. Je nach Bildgröße kann es allerdings zu leichten Verzögerungen kommen, wenn Sie schnell zwischen den Mischmodi wechseln. Eine weitere Besonderheit in diesem Zusammenhang ist das Dialogfeld „Mischbereiche“ (Zahnradsymbol). Mit dem Dialogfeld können Sie die Auswirkungen des Mischmodus auf das darunterliegende Bild mit zwei der Gradationskurve ähnlichen Kurven beeinflussen. So können Sie bestimmte Bildbereiche stärker und andere schwächer in die Mischung einbeziehen, ohne diese vorher auszuschließen oder explizit auszuwählen. Mit den zwei Kurven definieren Sie die Tonwerte, die mit den darunterliegenden Ebenen gemischt werden. Steht das Pop-Up-Menü im Mischbereiche- Dialog auf „Master“, betreffen die Einstellungen das gesamte Bild. Sie können mit dem Menü aber auch direkt die Farbkanäle Rot, Grün oder Blau beeinflussen. Enthalten Ihre Bilder Text oder andere harte Kanten, sollten Sie einen Klick auf das Feld „Coverage Map“ machen. Mit der dadurch zum Vorschein kommenden Kurve können Sie das Antialiasing beeinflussen – also wie scharf oder weich der Übergang der Kante zum Hintergrund ist. Da zu den „Mischoptionen“ ein ganzes Buch geschrieben werden könnte, sollten Sie bei Interesse einfach ein wenig damit spielen und in der Affinity-Photo-Hilfe den Suchbegriff „Die Mischbereiche von Ebenen“ eingeben

Export Möglichkeiten zum Veröffentlichen

ScreenFlow entscheidet diese Teildisziplin knapp vor den Mitbewerbern durch eine gelungene Kombination aus durchdachter Administration und Leistungsvielfalt. Man kann Videos direkt zu sozialen Netzwerken wie Vimeo, Facebook, Google, Dropbox, Wistia oder YouTube hochladen. Alternativ erreicht man die individuellen Export-Funktionen über einen eigenen Menüpunkt, der diverse Voreinstellungen übersichtlich anbietet, die man individuell noch verändern kann. Im Gegensatz zur Aufnahme unterstützt ScreenFlow die Videoausgabe mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Camtasia bietet eine überschaubare Palette an Export-Möglichkeiten an, die jedoch unter dem Gesichtspunkt der Navigation nicht strukturiert wirken. So erzeugt man mit der Option „iTunes“ wahlweise Zielformate für iPhone, iPad oder Apple TV. Alternativ kann man die Videos auch für Screencast.com, Google Drive oder YouTube aufbereiten. Mit der erweiterten Export-Funktion erlaubt das Programm die eigenhändige Auswahl von Videocodecs und Dateiformaten. Screenium erweist sich beim Export etwas freizügiger. Die gängigsten Dienste wie YouTube, AirDrop, Vimeo oder Facebook werden unmittelbar unterstützt. Alternativ kann man Videos auch als Datei mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde abspeichern. Die Export-Möglichkeiten von iShowU Instant sind vielfältig, werden für den Anwender aber wenig übersichtlich aufgeführt. Soziale Netzwerke wie Vimeo, Facebook, Flickr oder YouTube unterstützt das Programm unmittelbar. Der Export als Datei ist flexibel konfigurierbar. Videocodec, Bildwiederholrate oder Videogröße kann man ebenso wie das Audioformat flexibel einstellen. Voila unterstützt eine ansehnliche Sammlung an sozialen Netzwerken, ist jedoch beim Dateiexport stark eingeschränkt und kann keine Präferenzen vormerken. Die Bildwiederholrate ist nicht veränderbar und wird von der Aufnahmeeinstellung vorgegeben

Bearbeitung Wie verschönere ich die Aufnahmen?

ScreenFlow punktet in dieser Disziplin mit den überzeugendsten Bearbeitungsfunktionen. Das Programm präsentiert einen dreigeteilten Hauptbildschirm, der sich in eine Leinwand mit der Aufnahme, eine Zeitleiste mit der Audio- und Videospur und einem Bereich mit den Bearbeitungswerkzeugen unterteilt. Man kann für den Mauszeiger einige nette optische Effekte hinzufügen oder Tasteneingaben anzeigen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Übergangs-Eigenschaften. So kann man mit der Freihand-Funktion einen ausgewählten Bereich markieren und anschließend den Hintergrund unscharf stellen, die Deckkraft erhöhen oder den markierten Bereich zoomen. Einen guten Eindruck hinterlassen auch die Video-Eigenschaften, mit denen man Kreise oder Linien frei im Video platzieren kann. Diese lassen sich animieren, so dass zum Beispiel ein Pfeil über den Bildschirm wandert. Camtasia unterteilt den Hauptbildschirm sogar in vier Bereiche, wobei die Bearbeitungswerkzeuge zweigeteilt sind. Die Werkzeuge sind ausgereift und intuitiv bedienbar. So kann man einen Geräterahmen um das Video legen, so dass die Lerneinheiten quasi auf dem Monitor ablaufen. Bei den Übergangs-Funktionen sticht der Blanko- Baustein hervor, mit dem die Eigenschaft eines Elements wie Position, Größe oder Drehung animieren kann. Screenium versammelt die wichtigsten Werkzeuge in der Kopfleiste. Man kann Übergänge gestalten, die Länge der Aufnahmen anpassen und Text, Formen, Markierungen oder Animationen hinzufügen. Praktisch ist die Möglichkeit, Kapitelmarken einzufügen, damit der Zuschauer gezielt einzelne Sequenzen ansteuern kann. Die Bearbeitungsmöglichkeiten von iShowU Instant sind limitiert. So kann man keine echten Schnitte machen, sondern lediglich Anfang oder Ende eines Videos kürzen. Lediglich einfache graphische Elemente wie Kreise, Pfeile oder Texte werden unterstützt. Voila unterstützt nur das Kürzen von Videos.

Aufnahme Welche Aktivitäten kann man aufzeichnen?

Der Siegerpokal geht in dieser Testdisziplin an iShowU Instant. Das Programm erschlägt den Anwender zwar mit einem in der erweiterten Ansicht überfrachteten Fenster, bietet jedoch dafür die vielfältigsten Aufnahmemöglichkeiten. Man kann Aufnahmen vom gesamten Bildschirm, von einzelnen Fenstern oder auch von frei definierbaren Ausschnitten anfertigen. Das Programm zeichnet ebenso Aufnahmen von einem iOSGerät und von Tastatureingaben auf. Als Bildwiederholrate unterstützt iShowU Instant maximal 60 Bilder pro Sekunde. Camtasia beschränkt die Bildwiederholrate auf 30 Bilder pro Sekunde, nimmt jedoch auch von iOS-Geräten auf. Während einer Aufnahme von einem iOS-Gerät sind keine zusätzlichen Aufzeichnungen vom Bildschirm oder einer FaceTime-Kamera möglich. Camtasia ermöglicht die Aufnahme des Bildschirms oder eines frei definierbaren Ausschnitts, jedoch keine Aufnahme von einem bestimmten Fenster. ScreenFlow zeichnet stets den gesamten Bildschirm mit maximal 30 Bildern pro Sekunde auf. Dafür kann das Programm den Bildschirm und ein iOS-Gerät gemeinsam aufzeichnen. Tastatureingaben werden ebenfalls aufgezeichnet, die Anzeige muss man allerdings entsprechend einschalten und konfigurieren. Screenium fragt beim Programmstart, ob der gesamte Bildschirm, ein bestimmter Bereich, ein frei definierbarer Ausschnitt oder ein iOS-Gerät aufgenommen werden soll. Das Programm zeichnet bis zu 60 Bilder pro Sekunde auf und schneidet Mikrofon und FaceTime- Kamera mit. Man kann bereits im Vorfeld festlegen, ob der Schreibtisch oder die Icons ausgeblendet und Mauszeiger oder Mausklicks festgehalten werden. Voila präsentiert sich primär als Werkzeug für Bildschirmfotos. Die Funktionen für Videoaufzeichnungen beschränken sich auf den Bildschirm, frei definierbare Bereiche oder iOS-Geräte mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde.

Wie einfach ist die Anwendung zu bedienen ?

Hand aufs Herz: Auch wer der englischen Sprache mächtig ist, wird sich wesentlich schneller in einem Programm mit lokalisierter Benutzeroberfläche zurechtfinden. Camtasia geht in dieser Disziplin in Führung. Die deutsche Benutzeroberfläche wirkt übersichtlich und die Einträge in der Menüleiste sind sinnvoll strukturiert. Für die enge Platzierung der Effekte- Auswahl in der linken oberen Ecke sollte sich der Hersteller jedoch eine Alternative einfallen lassen. Die sonstigen Hilfestellungen sind vorbildlich. Die Webseite, die Support-Seiten und die Tutorials sind lokalisiert, lediglich der Community-Support erfolgt auf Englisch. Nach dem Programmstart öffnet Camtasia ein kompaktes Fenster, in dem man die Aufzeichnungsfläche und -medien für die Aufnahme auswählt. Auch ScreenFlow empfängt den Anwender mit einem überschaubaren Fenster, von dem aus man mit wenigen Einstellungen sofort mit der Aufnahme beginnen kann. Die Benutzeroberfläche ist ebenfalls lokalisiert, allerdings wirken die Menüleisteneinträge überfrachtet. Hilfestellungen werden ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Dafür lassen Support-Seiten, Online-Hilfe, Handbuch, Wissensdatenbank und Tutorials keine Wünsche offen. Screenium fragt nach dem Start in einem übersichtlichen Fenster die wichtigsten Aufnahmeparameter ab. Die Benutzeroberfläche liegt auf Deutsch vor und wirkt sehr Mac-typisch. Handbuch und knappe FAQs sind vorhanden, jedoch keine Video-Tutorials. Eher abschreckend wirkt das Einstiegsfenster von iShowU Instant, das den Anwender schier erschlägt. Benutzeroberfläche, Support-Seiten, FAQs und Howto- Videos gibt es nur in Englisch. Das Schlusslicht in dieser Testphase ist Voila. Die Benutzeroberfläche ist zwar lokalisiert, wirkt aber unübersichtlich und wenig strukturiert. Die wenigen Hilfeleistungen in Form von Support-Seiten oder Handbuch gibt es nur in englischer Sprache.

TESTKRITERIEN So haben wir getestet

Wir haben uns die Anwendungen auf einem MacBook Pro (Retina, 15’’, Ende 2013) unter El Capitan Version 10.11.3 in Verbindung mit einem iPad Air unter iOS 9.2 angeschaut.

Im ersten Testdurchgang haben wir einen Blick auf den Bedienungskomfort geworfen und bewertet, wie einfach die Bedienung der Anwendung ist, welche Hilfestellungen in Form von Handbüchern oder Tutorials vorhanden sind und wie einfach das erste Projekt erstellt werden kann. Das Ergebnis beeinflusst die Endnote mit 30%.

Im zweiten Testdurchgang haben wir die Aufnahmefähigkeiten der Anwendungen beurteilt. Hierfür haben wir untersucht, von welchen Quellen wie Bildschirm, Kamera oder iOS-Gerät aufgezeichnet werden kann. Mit 20% fließt das Ergebnis in die Endnote ein.

Im dritten Testdurchgang haben wir die Bearbeitungsmöglichkeiten mit einer Gewichtung von 30% an der Endnote bewertet. Im Vordergrund stehen hier Bearbeitungsfunktionen wie Schneiden, Callouts, Effekte, Texte oder Wasserzeichen.

Mit einer Gewichtung von 20% fließen im vierten Testdurchgang die Exportmöglichkeiten in die Endnote ein. Die Anwendungen sollen möglichst verschiedene Exportformate anbieten und das fertige Video-Tutorial auf Social-Media-Diensten oder YouTube veröffentlichen.

5 screencast programme Bildschirminhalt aufnehmen

Bildschirminhalt
Screencast-Programme sind nützliche Werkzeuge für Gelegenheitsanwender und Profis, um das Geschehen auf dem Bildschirm oder iOS-Gerät aufzuzeichnen und für Video-Tutorials aufzubereiten

Inzwischen gehört es heute zum guten Ton, einem Computer-Fachbuch oder einer Software einen begleitenden Video-Workshop auf DVD beizulegen oder zumindest kostenlos im Internet zum Download zur Verfügung zu stellen. Denn nach den Grundsätzen der Methodik und Didaktik lernt und behält der Mensch immer das am Besten, was ihm mit möglichst vielen Sinnen und Eindrücken vermittelt wird.
Das geeignete Werkzeug zur Produktion von eigenen Tutorials kann man bereits für unter hundert Euro erwerben. Für die Einarbeitung in ein Screencast-Programm sind auch keine Profikenntnisse erforderlich, um relativ schnell die ersten Erfolgserlebnisse zu generieren. Grundsätzlich arbeiten Screencast-Programme nach einem verblüffend einfachen Schema. Der Bildschirminhalt und das Geschehen auf dem Bildschirm wie Mausbewegungen oder Eingaben in Programmen werden originalgetreu aufgenommen. Erst im Nachgang wird die Aufzeichnung professionell bearbeitet und als Video gespeichert.

Der perfekte Screencast
Der Weg zum ersten perfekten Screencast ist gar nicht so schwierig, wenn man sich an einige grundsätzliche Regeln hält. Zu Beginn sollte man sich darüber im Klaren sein, was man vorstellen oder erklären möchte. Ziel sollte es sein, nicht zu viele Inhalte in ein Video zu packen, um die Laufzeit des Videos so überschaubar wie möglich zu halten. Danach sollte man sich zunächst mit der Software vertraut machen. Man sollte wissen, wie man in der Software die richtige Auflösung bzw. Tonqualität einstellt und welche sonstigen Parameter zu verändern sind. Es empfiehlt sich auch, einige Probeaufnahmen zu erstellen, um aus Fehlern bereits im Vorfeld zu lernen.

Der nächste Schritt besteht in der Erstellung des Drehbuchs. Hierzu reicht es völlig aus, mit wenigen Notizen alle Gedanken und Ideen zum Ablauf des Videos festzuhalten. Danach sollte man die Struktur der Inhaltsdarstellung überprüfen, damit die Vorstellung der Inhalte logisch und nacheinander aufbauend erfolgt und nicht allzu viele Fachbegriffe Verwendung finden.

Nach der Erstellung des Drehbuchs kann man zur Tat schreiten und mit der Aufzeichnung beginnen. Man sollte auf eine gute Bild- und Tonqualität achten sowie klar und deutlich sprechen. In dieser Phase ist es auch wichtig, ausschließlich lizenzfreies oder eigenes Bild- und Tonmaterial zu verwenden.

Nach der Aufnahme beginnt man mit der Nachbereitung des Videos. Es empfiehlt sich, die Aufzeichnung mit leicht dezenten und keinesfalls aufdringlichen Effekten zu optimieren. Das erhöht die Aufmerksamkeit und sorgt für die entsprechende Spannung. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, in einen bestimmten Bildschirmbereich zu zoomen, um das entsprechende Detail besser zu visualisieren. Bei Bedarf kann man auch Mauszeiger, Markierungen, Pfeile oder Texte einfügen, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Bildschirmbereiche zu lenken. Allerdings sollte man Effekte immer sparsam und wohldosiert einsetzen, um eine Überforderung des Zuschauers zu vermeiden.

Hat man die Aufnahme entsprechend nachbereitet, kann man endlich zur Veröffentlichung des Videos schreiten. Die Programme stellen heute meistens eine breite Palette an Export-Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen man das Video nicht nur in verschiedenen Video-Formaten speichern, sondern auch in wenigen Schritten direkt zu sozialen Netz- werken wie Facebook oder zu Videoportalen wie YouTube hochladen kann.

Getreu dem Spruch, dass Übung bekanntlich den Meister macht, kann man nur durch Übung, aber auch aus Fehlern lernen. Mit jedem neuen Video lernt man dazu und wird routinierter. Das Schöne am Screencasting ist, dass man mit relativ überschaubarem Aufwand an Hard- und Software einfach loslegen kann. Der Spaß kommt dann von ganz alleine.

Gemeinsame Funktionen
Alle Screencast-Programme zeichnen die Mausbewegungen am Bildschirm und das Audiomaterial über das eingebaute Mac-Mikrofon auf. Die Soundausgabe des Computers wird jedoch häufig nach der Installation einer zusätzlichen Software mitgeschnitten.

Man kann inzwischen auch Aufnahmen vom Bildschirm eines iPhones oder iPads machen, wenn man das Gerät mittels Lightning-Kabel mit dem Mac verbindet. Voraussetzung ist jedoch meistens ein installiertes iOS 8 auf dem mobilen Gerät und Mac OS X 10.10 auf dem Mac. Es ist jedoch noch nicht ganz so selbstverständlich, dass auch der Ton oder Tipp- und Wischgesten aufgezeichnet werden

Ein charakteristisches Merkmal der Screencast- Programme ist es, dass ein individuelles Icon während der Aufnahme in der Menüleiste platziert wird, mit dem sich die Aufnahme beenden und gegebenenfalls auch starten lässt. Der Mauszeiger wird hierbei solange aufgezeichnet, bis man mit dem Mauszeiger das Icon zum Beenden anklickt.

Etwas unterschiedliche Philosophien verfolgen die Programme bei der Bildwiederholrate. Profis möchten meistens einen Mitschnitt mit möglichst hoher Bildwiederholrate, in der Regel mit 60 Bildern pro Sekunde anfertigen. Das ist durchaus sinnvoll bei grafisch aufwändigen Spielen oder etwaigen Videomitschnitten. Gelegenheitsnutzer begnügen sich auch mit einer niedrigeren Bildwiederholrate. Gerade bei der Erstellung von Video-Tutorials spielt die Bildwiederholrate nur eine untergeordnete Rolle, weil hierfür der Bedarf an ausgereiften Nachbearbeitungsfunktionen wesentlich entscheidender ist.

Fazit
Die Screencast-Programme hinterlassen weitestgehend einen guten Eindruck, auch wenn die Anwendungsschwerpunkte durchaus unterschiedlich sind. Man muss aber in der Tat kein Profi sein, um mit wenigen Handgriffen ansprechende Video-Tutorials zu erstellen. Ein Manko vieler Programme sind entweder die nicht lokalisierte Benutzeroberfläche oder die Supportfunktionen in englischer Sprache. Wie immer empfiehlt es sich, vor dem finalen Kauf die Software anhand einer Demoversion soweit wie möglich auf Herz und Nieren zu testen.

4K auf dem Mac bearbeiten Stellen Sie sicher, dass Ihr Mac mit 4K klar kommt

Wenn Sie auf dem Display Ihres MacBook Pro Retina nicht genügend Platz für die verschiedenen Fenster von Final Cut Pro haben, sollten Sie in den Einstellungen die Fenster verkleinern
Das Ziel einer Bearbeitungs-App ist es, eine Abfolge von Videos, die einzeln aufgenommen worden sind, in der Art zusammenzusetzen, dass es thematisch zusammenpasst. Die Bearbeitung ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Prozesses, eine Geschichte bei der Produktion eines Videos zu erzählen.

Apple hat zwei Bearbeitungs-Apps für diejenigen entwickelt, die viele Videos aufnehmen: iMovie richtet sich an alle Nutzer, während Final Cut Pro X auf fortgeschrittene und professionelle Benutzer abzielt. Auf den ersten Blick erscheint Final Cut Pro X sehr einfach bedienbar und es weist große Ähnlichkeiten zu iMovie auf. Es ist jedoch so, dass iMovie kostenlos für den Mac und iOS-Geräte verfügbar ist, Final Cut Pro X kostet hingegen einiges mehr: nämlich ganze 299,99 Euro

Einer der besten Wege, die Bearbeitung eines Videos zu erlernen, ist, ein Kurzvideo zu machen, das ca. drei bis fünf Minuten lang ist. Dieses sollte aus noch kürzeren Clips oder Aufnahmen zusammengesetzt sein, die zwei bis zehn Sekunden lang sind. Die Aufgabe soll es dann sein, eine gewisse Stimmung zu kreieren und eine Verbindung zwischen den Bildern, der Musik und den Texten dieser Musik herzustellen. Wenn Sie dies ausprobieren, werden Sie merken, dass dies eine großartige Möglichkeit ist, die Bearbeitung von Videos zu erlernen. Außerdem trainiert man sein künstlerisches Auge und entwickelt ein Gespür für emotionale Inhalte.

Bei iMovie und Final Cut Pro X ist die Bearbeitung im Allgemeinen in vier unterschiedliche Arten unterteilt, nämlich zwischen zwei Bildschirmen, einer Timeline und einer Browser-Fläche für das Projekt. Der Browser des Projekts enthält das unbearbeitete Rohmaterial, das Sie aufgenommen haben. Die Timeline stellt den Film dar, wie er während der Bearbeitung aussieht – hier kann man die unterschiedlichen Sequenzen des Clips erstellen. Der erste Bildschirm links ist dafür gedacht, das Rohmaterial anzuschauen und es zurechtzuschneiden, bevor das Material in die Timeline platziert und auf den Bearbeitungsprozess vorbereitet wird. Der zweite Bildschirm (meist der auf der rechten Seite) ist dazu da, die Timeline selbst abzuspielen. Sobald der Clip zur Timeline bewegt wurde, kann man auch Effekte zum Bild hinzufügen und eine visuelle Ästhetik in Bezug auf den Kontrast und die Farbe. Behalten Sie eine Konsistenz bezüglich der Farbe und des Zusammenhangs zwischen den Videoclips im Hinterkopf.

Die Timeline dient auch dazu, den Soundtrack bearbeiten zu können. Sie können zum einen Töne, die auf dem iPhone aufgenommen wurden, verwenden – aber der Ton wird nicht sehr fokussiert sein, da das einbaute Mikrofon dazu neigt, alles und jeden aufzunehmen. Dazu gehören ungewünschte Neben- und Hintergrundgeräusche. Einen anderen Soundtrack zur Timeline hinzuzufügen ist wahrscheinlich am besten, da man sich keine Gedanken darum machen muss, Audios in High-Quality aufzunehmen, während Sie das Video aufnehmen.

Videokompression
Die Videokompression ist immer noch notwendig, um Stunden an Videomaterial auf den internen Speicher des iPhones oder der Speicherkarte auf anderen Videokameras zu transportieren. Am einfachsten ist es wohl, jede Einstellung zu speichern und jede einzelne zu einem statischen JPEGBild zu komprimieren. Das iPhone nutzt jedoch eine fortgeschrittene Kompressions- Methode, die als H.264 bekannt ist. Diese nimmt ganze Bilder in regulären Intervallen auf und rechnet die Bilder zwischen diesen Intervallen hoch, um Platz zu sparen.

Ein fortgeschrittener Prozessor wird dazu benutzt, um vorauszusagen, was sich zwischen zwei ganzen Bildern geändert hat. Dies bedeutet, dass nicht jedes Bild einzeln direkt vom Sensor der Kamera gespeichert werden muss, sondern nur die Veränderungen zwischen zwei Punkten, die zeitlich sehr nahe beieinander liegen. Dadurch wird viel Platz gespart, aber H.264 nutzt die Kompression auch in Bezug auf die „Bitrate“ (Ausgabemenge von Informationseinheiten bei digitalen Multimediaformaten auf einer Zeitleiste), und auch die Größe der Lücken zwischen Bildern spielt eine Rolle. Je höher die Bitrate und je kürzer die Pause zwischen den Bildern, desto mehr von den Original- Details bleiben erhalten.

Bildfrequenz verstehen
Ein Video ist eine Abfolge von Bildrahmen oder Einzelbildern, die eine nach dem anderen aufgenommen wurden. Wenn Sie Bilder bei 5fps (frames per second = Bilder pro Sekunde, BpS) aufnehmen, sind dies nicht genügend Bilder, um die Illusion einer realen Bewegung zu erschaffen.

Erst bei einer Bildfrequenz von 24fps wird es interessant. Tatsächlich ist 24fps die Bildfrequenz, die auch von Kameras in Hollywood-Filmen – analog und digital –verwendet wird.

Workshop: Videos beschneiden


Videos beschneiden

Falls Sie irgendwo im Video ungewünschtes Bildmaterial haben oder Sie es einfach nur kürzen wollen, um es bei Facebook hochzuladen, brauchen Sie keine spezielle App – Sie können dies in der Fotos-App tun.

Tippen Sie unten auf das Kamera-Rad, tippen Sie auf den Thumbnail und gehen Sie dann auf „Bearbeiten“. Wenn Sie Ihre Videos nicht finden, gehen Sie bei „Alben“ auf den Bereich „Videos“.

Schieben Sie eines der beiden Enden der gelben Leiste nach Innen, um Material abzuschneiden und gehen Sie dann auf „Fertig“. Den neuen Clip können Sie als neue Datei speichern oder den alten überschreiben

Tipps für das iPhone Die beste App, um 4K auf dem iPhone 6s zu nutzen

Apples Kamera-App kann 4K-Videos aufnehmen, aber Filmic Pro liefert bessere Ergebnisse
Ein Tipp, um gute Videos aufzunehmen, zuerst: Halten Sie Ihr in iPhone im Querformat, während Sie ein Video aufnehmen. Wie ein Widescreen- Fernseher wirkt auch ein Video dann besser. Wenn Sie das iPhone während der Aufnahme vertikal im Porträt-Modus halten, wirkt es nicht sonderlich gut. Und vor allem sehen diese auf einem Widescreen- Mac oder -Fernseher schrecklich aus, mit großen schwarzen Balken links und rechts.

Es gibt zwei Arten von 4K. Die erste ist über den Kino-Standard (DCI) definiert, der 4096x2160 Pixel beinhaltet. Der andere ist der TV-Standard, der oft Ultra HD genannt wird, dort sind die Bilder 3840x2160 Pixel groß . Beide Auflösungen kann man grundsätzlich mit dem iPhone aufnehmen, aber die Standard-Kamera-App nimmt in letzterer Auflösung auf. Um die andere Qualität zu nutzen, braucht man etwa die App Filmic Pro (9,99 Euro), die die beste Qualität für 4K-Aufnahmen anbietet, aber dadurch auch schnell ungemein viel Speicherplatz benutzt.

Bei der Aufnahme eines 4K-Videos geht es nicht nur darum, ein schärferes Bild zu erhalten, sondern auch darum, dass man die 4K-Videos auf sehr großen Monitoren zeigen kann – ohne störende Unschärfe

Zudem kann man aus einem 4K-Video auch gut Fotos extrahieren, die sich locker für Galeriedrucke auf großer Leinwand eignen. Ihre Spiegelreflexkamera können Sie also in Zukunft zuhause lassen.

Sie benötigen nicht unbedingt einen 4K-Bildschirm, um die hohe Qualität der Aufnahmen zu genießen, da ein 4K-Video selbst auf einem Full-HD-TV eine bessere Bildqualität abliefert.

Wenn Sie Aufnahmen in 4K aufzeichnen, dabei aber beabsichtigen, dieses Video vor allem auf Full-HD-Monitoren zu zeigen, oder auf einem Smartphone oder auf YouTube, dann gibt es die Option, eine Aufnahme so zu beschneiden, dass zwar die Darstellung auf diesen Geräten gut passt, aber keinen unnötiger Verlust an Bildqualität verursacht wird

Die Kamera -App nutzen Standardmäßig ist 4K-Video beim iPhone 6s und 6s Plus deaktiviert. Um dieses zu aktivieren, gehen Sie zu Einstellungen > Fotos & Kamera > Video aufnehmen und wählen Sie die 4K-Option bei 30 fps.

Wenn Sie jetzt den Video-Modus der Kamera-App auswählen und auf den Aufnahme-Button tippen, nehmen Sie Material mit 3840x2160 Pixeln (Ultra HD 4K) auf anstelle des iPhones-Standards von 1920x1080 Pixel.

Sie sollten sich aber bewusst sein, dass die Dateigröße von rund 130MB/Minute für 1080p auf 375MB/Minute für 4K ansteigt. Auf einem 64-GB-iPhone 6s gibt es ungefähr Platz für 150 Minuten 4K-Video, aber auch nur, solange man nicht sonderlich viel auf dem iPhone gespeichert hat. Es ist sinnvoll, regelmäßig Material auf Ihren Mac zu iMovie zu überspielen – oder die iPhone- Version zu nutzen.

Filmic Pro verwenden
Die Kamera-App nimmt ein 4K-Video bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Je mehr Bilder man pro Sekunde aufnimmt, desto besser sind die Übergänge, wenn man Videos in dieser Geschwindigkeit abspielt – und noch dramatischer die Slow-Motion-Effekte, die man später anwenden kann.

Die maximale Bildfrequenz für ein 4K-Video auf dem iPhone ist 30fps, 60fps für ein 1080p-Video. Letztere ist gut, wenn man eine gute Slow-Motion- Geschwindigkeit bis zu 50% während des Bearbeitens hinzufügen will. Wenn es um das Anschauen von Videos geht, ist 60fps nicht optimal, da 24fps bei den meisten Hollywood-Filmen benutzt wird.

Ein 30fps-Video ist besonders gut, um Filme zuhause oder auf YouTube anzuschauen. Auf den neuesten iPhones kann Filmic Pro ein 4K-Video bei 24fps aufnehmen und mit einer geringeren Komprimierung. Dafür erhält man noch größere 4K-Videos als bei Apple. Zudem gibt Filmic Pro mehr Kontrollmöglichkeiten über die Belichtung und den Fokus

Montag, 18. April 2016

Diese kleine App macht die freie Enzyklopädie „Wikipedia“ zu einem digitalen Erlebnis

In Wikipedia steckt schier unendliches Wissen. Doch so richtig hübsch ist die Webseite nicht. Das dachten sich auch die Experten der Berliner Agentur „Raureif“, die sich auf die Visualisierung von Informationen auf digitalen Ausgabegeräten spezialisiert hat. Die Expertise merkt man der knapp 30 MB großen App in jedem Detail an – angefangen bei wunderschönen Typografie, die für optimale Lesbarkeit entwickelt wurde, über die harmonische Farbgebung bis hin zur nahtlosen Integration verschiedener Sprachen. Auch technisch ist Viki auf dem aktuellen Stand und integriert sowohl 3D Touch für die schnelle Suche vom Homescreen aus, als auch Slide Over und Split View auf dem großen Display eines iPad. Eine App für die Apple Watch komplettiert das umfassende Angebot. Die Darstellung der einzelnen Wikipedia-Artikel passt sich dabei jeweils optimal an den Bildschirm an – egal ob im Hoch- oder Querformat. Bei langen Einträgen hilft das übersichtliche Inhaltsverzeichnis bei der Navigation. Artikel können zudem mit einem Lesezeichen versehen werden. Nette Zusatzfunktion: Die Umgebungssuche zeigt interessante Artikel zu Sehenswürdigkeiten im näheren Umkreis an

Cryptomator


Wer bei allem Komfort eines Online- Speichers nicht auf Sicherheit verzichten will, sollte „Cryptomator“ testen. Die App verschlüsselt Dateien vor dem Upload mit 256 Bit. Unterstützt werden bislang iCloud, Dropbox, Google Drive und OneDrive von Microsoft. Die App aus Deutschland ist vollständig quelloffen und bedarf keiner Registrierung.

Water


Die App „Water“ ist nicht die erste ihrer Art, wohl aber eine der schönsten. In schlichtem Design unterstützt die App den Nutzer bei der regelmäßigen und vor allem ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme. Das Ziel sowie die Standardmenge kann dabei frei gewählt werden. Anschließend genügt ein Tipp aufs Häkchen, um einen Eintrag hinzuzufügen

Glow Baby


„Glow Baby“ ist ein umfassendes Tagebuch für das erste Lebensjahr Ihres Kindes. Neben regelmäßigen Einträgen fürs Füttern, Schlafen und Windeln sowie der körperlichen Entwicklung können auch besondere Momente wie das erste Lächeln samt Foto festgehalten werden. Leider setzt die englischsprachige App eine Registrierung voraus

Houzz


„Houzz“ ist eine Plattform für Bau- und Einrichtungsprojekte, auf der man sich einfach inspirieren lassen oder direkt mit Experten in Verbindung treten kann. Die gleichnamig App kann kostenlos geladen und genutzt werden. Zum Speichern von Projekten und Kontaktieren von Experten benötigt man jedoch einen ebenfalls kostenlosen Account

Textastic 6


Der überaus beliebte Code-Editor „Textastic“ läuft nun als Universal-App sowohl auf iPhone als auch auf dem iPad. Hier kann nun auch im Split View gearbeitet werden. Syntax-Highlighting wird weiterhin bei mehr als 80 verschiedenen Programmier- und Markup-Sprachen unterstützt. Die Darstellung kann vielfältig angepasst werden.

Tyme 2


Der Entwickler der hübschen Zeiterfassungs- App „Tyme“ hat sich die Wünsche der Anwender zu Herzen genommen und präsentiert eine komplett überarbeitete Version mit vielen Verbesserungen. Neben der Erfassung von Fahrt- und Fixkosten gibt es nun eine umfassende Statistik zur geleisteten Arbeit. Eine Watch-App ist bereits angekündigt

Sonntag, 17. April 2016

starfinanz StarMoney in der Cloud

Online-Banking-Programme gibt es wie Sand am Meer. Nur wenige sind jedoch wirklich gut. StarMoney gehört seit Jahren zu unseren Favoriten


Natürlich kann man seine Bankgeschäfte nach wie vor auch noch mit manuell ausgefüllten Überweisungsträgern, die man in einer Filiale der gewählten Bank einreicht, erledigen. Praktischer, komfortabler und schneller ist Online-Banking in jedem Fall. Noch besser lassen sich die Bankgeschäfte mit Programmen oder Apps lösen. StarMoney des in Hamburg ansässigen Unternehmens Star Finanz gehört seit Jahren zu unseren favorisierten Banking-Programmen.

StarMoney ist aktuell in Version 10 für Windows und immerhin mittlerweile auch schon in Version 2 für den Mac zu haben. Besonders überzeugen kann StarMoney vor allem durch die sehr gelungene und im Test problemfrei funktionierende Integration der Cloud

Bank-Daten in der Cloud?
Gerade in Deutschland, dessen Bürger im internationalen Vergleich relativ sensibel auf jegliche Datenschutzthemen reagieren, muss man sich in Acht nehmen, sobald man die Begriffe Banking und Cloud in einem Satz verwendet. Natürlich: Jegliche Form des Online-Bankings ist letztlich Cloud-gestützt. Normalerweise sind aber eben nur zwei Parteien – man selbst und die jeweilige Bank – in den Prozess involviert. Nicht aber auch noch ein dritter Anbieter

Dessen ist man sich bei den Machern von StarMoney natürlich bewusst. Man hat sich deshalb dazu entschieden, von vornherein strenge Maßstäbe an sich selbst und die eigene Technik anzulegen. Dass die StarMoney Banking Cloud in einem zertifizierten Bankrechenzentrum in Deutschland betrieben wird, versteht sich da schon fast von selbst.

Zusätzlich werden die Zugangsdaten, bestehend aus einer zu erstellenden „StarMoney ID“ und einem Kennwort, die zur Nutzung der StarMoney Banking Cloud erforderlich sind, strikt von den durch die Nutzung des Programms anfallenden Daten getrennt. Ein Zusammenhang zwischen den Login-Daten zur Cloud und Konto-Zugandsdaten oder Umsätzen lässt sich somit nicht herstellen. Die so genannten „Nutzdaten“ werden anonymisiert und ohne jeden persönlichen Bezug gespeichert.

Damit das so bleibt, verspricht Star Finanz, dass die Profildaten für jeden Benutzer auf den Servern individuell verschlüsselt werden. So soll sichergestellt werden, dass weder Mitarbeiter von Star Finanz noch Dritte Zugriff auf die Daten haben.

Vorteile einer Cloud-Lösung
Hohe Standards für Datenschutz und Datensicherheit sind wichtig, wenn man sich erst einmal für die Nutzung einer Cloud-Lösung entschieden hat. Warum sollte man sich aber überhaupt dafür entscheiden? Ein entscheidender Vorteil offenbart sich, wenn man mehrere Geräte für das Online-Banking verwendet. Durch die Cloud wird sichergestellt, dass der Anwender von überall auf den gleichen Datenbestand zugreifen kann. Das spart Zeit, gelgentlich auch Nerven und sorgt auf komfortable

Weise schnell für eine gute Übersicht der aktuellen Finanzlage. Neben klassischen Bar- und Bankkonten können Nutzer über StarMoney zum Beispiel auch alle Umsätze und Dokumente, wie etwa Kontoauszüge, synchronisieren. Ebenfalls abgeglichen werden die angelegten Kategorien. So werden beispielsweise Einkäufe in einem Supermarkt automatisch einer Kategorie „Lebensmittel“ und Ausgaben im örtlichen Elektro-Fachhandel dem Bereich „Hobby“ zugeteilt, während die Abbuchung der Tankstelle als „Ausgaben fürs Auto“ deklariert wird.

Das ist durchaus praktisch, wenn man nicht nur darauf bedacht ist, dass am Ende des Monats noch genug Geld auf dem Konto ist, sondern wenn man darüber hinaus auch unkompliziert im Blick behalten möchte, wohin das liebe Geld eigentlich so verschwindet.

Zugriff aus dem Web
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man dank der StarMoney-Cloud-Lösung auch dann Zugriff auf seine Daten hat, wenn man mal gerade weder den eigenen Mac noch das eigene iOS-Gerät mit darauf installierter StarMoney Software zur Hand hat. StarMoney im Web ist von jedem Ort der Welt aus für Sie erreichbar. Alles was Sie brauchen, ist ein Internet-Browser.

Fazit
Die StarMoney Banking Cloud von Star Finanz ist eine runde Sache, die den Online-Banking-Alltag nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell merklich komfortabler werden lässt. 


Workshop: In drei Schritten zur Cloud

In drei Schritten zur Cloud

Am Anfang der Nutzung jedes Web- Dienstes steht natürlich eine Registrierung. StarMoney verlangt dabei nach erfreulich wenig Daten. ID, Passwort und eine Sicherheitsfrage als Backup reichen aus.

In drei Schritten zur Cloud

Online- (Ihre Bank, Ihr Kreditkarten- Institut oder auch Dienste wie PayPal) und Offline-Konten (beispielsweise Barkonto oder Haushaltsbuch) legen Sie am komfortabelsten in der StarMoney- Software auf dem Mac an.

In drei Schritten zur Cloud

In den Cloud-Einstellungen können Sie bequem mit dem Setzen von jeweils nur einem einzigen Haken bestimmen, welche Ihrer Konten zur StarMoney Banking Cloud hinzugefügt und somit synchronisiert werden sollen

Samstag, 16. April 2016

hermes bundesliga-facts Fußball-App für Statistik-Fans

hermes bundesliga-facts
Fußball lebt von Emotionen und vielen Diskussionen. Wer dabei mit tiefem Wissen über Mannschaften und Spieler der Bundesliga glänzen möchte, für den bietet die Hermes Spieldaten-App die nötigen Informationen.

Pünktlich zum Rückrunden-Start hat Hermes (ja, die mit den Paketen) eine App in den App Store gebracht – die Hermes Bundesliga-Facts. Diese App begeistert mit Spieldaten zur Fußball- Bundesliga – in Echtzeit und in besonders hoher Detailtiefe. Wer erst jetzt auf diese App aufmerksam wird, der mag sich einerseits grämen, dass er sie nicht früher gefunden hat. Andererseits gibt es eigentlich keinen Grund zum Verzagen. Schließlich ist man immer noch pünktlich zum Finale der Bundesliga dabei.

Offizielle Statistiken
Die Idee hinter der App ist hinreichend genial, so dass man sich fragt, weshalb sie eigentlich von einem Logistikunternehmen zur Verfügung gestellt wird. Die einfache Erklärung: Die App ist Teil des Engagements von Hermes als Offizieller Premium- Partner der Bundesliga. Sie ist kostenlos im App Store erhältlich

Aber was kann die App eigentlich im Detail? Im Hintergrund greift die App auf die offiziellen Spieldaten der DFL Deutsche Fußball Liga zu und stellt die Daten übersichtlich aufbereitet zur Verfügung. Und das sowohl als Saison-Zusammenfassung als auch in Echtzeit! Mit dieser App kann man die Leistungen der Teams und auch der einzelnen Spieler abrufen, analysieren und vergleichen: Neben den statistischen Werten für Spieler mit den meisten Toren (insgesamt oder pro Spieltag) und den meisten Torschüssen, die man schon häufiger mal in der Fußball-Berichterstattung findet, sind noch weitere interessante Werte enthalten – so auch die Passstatistik: Am 26. Spieltag beispielsweise spielten Philipp Lahm (155) und Xabi

Alonso (150) die mit Abstand meisten Pässe. Auf Rang 3 der Statistik folgte der Wolfsburger Dante mit 104 Pässen. Dabei geht es wohlgemerkt um erfolgreiche Pässe. Insgesamt kam der FC Bayern München auf 889 Pässe. Auf Rang 2 folgte Borussia Mönchengladbach mit 594 Pässen, dahinter Borussia Dortmund mit 579 Pässen auf Rang 3.

Die Bundesliga-Facts geben aber auch Antwort auf die Fragen: Wurden die Tore mit links oder rechts geschossen? In welcher Torzone wurden die Tore erzielt? Und wie viele Elfmeter wurden am 34. Spieltag erzielt? Zu den präsentierten Fakten gehören – dies nur der Vollständigkeit halber – selbstverständlich auch die Ergebnisse der Bundesliga-Spiele im Überblick. Spannender sind aber natürlich die statistischen Werte.

Runde Sache
Abgerundet wird die App durch zusätzliche Werte zu Zweikämpfen, Laufdistanz, Torversuchen, Fouls, Ecken und Freistößen. Neben der von Hermes vorbereiteten „Highlights“-Ansicht können in den „Bundesliga-Facts“ auch eigene so genannte Boards angelegt werden. Auf denen lassen sich die Statistiken, die einen am meisten interessieren, für den Schnellzugriff platzieren

Der Gewinner AOC U3277PQU Der größte Bildschirm gewinnt

In unserem letzten Test von 4K-Displays gab es einige Unterschiede in der Bildqualität, aber dieses Mal fiel es uns sehr schwer, einen Gewinner auszumachen, weil alle Displays sehr nahe beieinander lagen. Die hohe Qualität der IPS-Technologie ist eindeutig. Der Monitor von ViewSonic sticht hervor, weil er 25% heller ist als die anderen (aber man zahlt dafür auch obendrauf).

Bei den Funktionen kann Asus durch die vielen Input-Optionen, den flexiblen Stand und guten Klang überzeugen. Das Acer-Display sieht großartig aus, aber der Standfuß ist nicht sehr flexibel.

Der unglaublich große Monitor AOC U3277PQU hat uns am meisten beeindruckt. Ein solch großes Display bietet für Mac-Nutzer viele Vorteile, zum Beispiel beim Einsatz auf der Arbeit oder in Kombination mit der Split-View-Funktion von El Capitan. Die Bildqualität und das Kontrastverhältnis ist außergewöhnlich gut, der Preis ist angemessen. Aufgrund dieser Kombination ist der Monitor von AOC unser Testsieger.

4k monitore Schneller, größer, besser ?

4k-monitore
Anders als 3D erobert 4K tatsächlich die Welt im Sturm und ist in vielen Bereichen schon nicht mehr wegzudenken. Welche Bildschirme sind am besten, wenn Sie 4K-Pixel- Power wollen? Wir haben fünf Monitore getestet

Seitdem wir uns zuletzt 4K-Displays genauer angeschaut haben, hat sich die Technologie erheblich verbessert. Auch wenn ein 4K-Bildschirm mit fast jedem Mac funktioniert, erhält man beste Ergebnisse mit dem DisplayPort 1.2 und einem 60Hz-Ausgang. Dies wird von den meisten Macs seit 2013 unterstützt (siehe https:// support.apple.com/de-de/HT202856), vom iMac bis zum mini – abgesehen vom MacBook des Jahres 2015 – braucht man jedoch einen Adapter.

Ein 4K-Display kostet natürlich einiges mehr als ein Display, das eine 1080p- (1920x1080) oder 1440p-Auflösung (2560x1440) hat, aber der Preisunterschied ist sehr gering. 4K bedeutet eigentlich nichts anderes als 3840x2160 Pixel, eine riesige Zahl, die man entweder im „Retina“-Modus nutzen kann oder als gigantischer Desktop, der einem unheimlich viel Platz bietet. Als Apple-Nutzer fühlt man sich manchmal etwas verwöhnt dank der besseren Skalierung von Drittanbietern in Mac-Apps

Für einen 4K-Monitor, der zusätzliche Extras wie bessere Farben oder auf Gaming bezogene Funktionen wie die Adaptive-Sync- Technologie hat, zahlt man viel mehr. Aber diese Funktionen sind oft unwichtig für einen externen 4K-Bildschirm. Es gibt heutzutage so viele unterschiedliche Displays, dass eigentlich für alle Bedürfnisse was dabei ist.

Wir haben uns dazu entschlossen, uns nur auf die IPS-Technologie zu konzentrieren und uns daher fünf Bildschirme mit Größen von 24 Zoll bis 32 Zoll ausgesucht. Es sind alles Premium-Monitore mit einem 10-Bit- Panel, die eine extrem gute Farbgebung anbieten, was perfekt für Grafik-Designer und den alltäglichen Gebrauch ist.

Was es zu beachten gibt… Alles, was Sie über 4K-Monitore wissen sollten.

TN oder nicht TN?
Der 4K-Display-Markt ist zwischen zwei Display-Technologien – Twisted Nematic (TN) und In-Plane Switching (IPS) – unterteilt. Letztere kosten etwas extra mehr, liefern aber auch eine bessere Bild-Qualität.

Ein 60Hz-Ausgang ist wichtig
Um einen 4K-Monitor richtig zu nutzen, benötigt man einen 60Hz-Ausgang; 4K bei 30Hz ruckelt oft. 4K bei 60Hz wird nur von einem DisplayPort 1.2 unterstützt, den es auf den meisten neueren Macs gibt.

Den richtigen Winkel treffen
TN-Bildschirme haben schlechtere Blickwinkel. Wenn Sie Ihren TN-Monitor nicht gerade anschauen, kann die Farbe gelb leicht orange angezeigt werden und rot in Richtung lila. Dies passiert bei IPS nicht.

Die 10-Bit-Versuchung
High-End-Monitore haben jetzt 10-Bit Panels, was zu einer maximalen Anzahl von 1,07 Milliarden Farben führt. Dies ist ein riesiger Unterschied bezüglich der Bildqualität und der Farb-Präzision. Alle getesteten Displays haben 10-Bit Panels.

Angenehm für die Augen
Viele Bildschirme haben ein flickerfreies Panel und einen „Low Blue Light“ -Modus; beides wurde entwickelt, um den Sehkomfort zu erhöhen.

Fast perfekt skaliert
OS X ermöglicht es, Grafiken und Texte so zu skalieren, dass diese sowohl im nativen Pixel-For-Pixel Modus oder mit einem Retina- Bildschirm benutzt werden können. Dargestellt werden sie in normaler Größe, aber mit großartigen Details.

Test 1 Design
Schön vs. Biest?

Das metallische Ghäuse von Acers S277HK sieht klasse aus und es hat einen sehr ungewöhnlichen Stand, der den Bildschirm auf der rechten Seite abstützt, mit einer sehr dünnen Fassung. Man kann ihn aber auch nach vorne und nach hinten neigen. Von Nachteil ist, dass sich der Stand nicht rotieren lässt, um den Bildschirm höher oder tiefer zu stellen. Das Design des PB279Q ist eher langweilig, während im ViewSonic ein dunkelgrauer Rahmen in ein Gehäuse eingebaut ist, das neben einem Mac gut aussieht; er hat aber leider einen sehr großen Metallstand. Man könnte denken, dass der 32 Zoll große Bildschirm von AOC sperrig ist, aber der stabile Rahmen lässt den Monitor fest auf dem Tisch sitzen. Philips 24-Zoll Monitor mag klein erscheinen, aber er spart Platz. Leider sehen die großen Lautsprecher, die unten angebracht sind, nicht hübsch aus.




Test 2 Bildqualität
Ein wichtiger Faktor.

Wie bereits erwähnt, hat sich die Display-Technologie sehr weiterentwickelt, was man bereits an der guten Bildqualität der modernen Bildschirme sieht. Dies schließt ohne Zweifel auch die von uns getesteten fünf Monitore ein – jeder einzelne von ihnen hat uns mit seiner Bildqualität sehr beeindruckt.

Das Spyder Kolorimeter misst die genaue Bildschärfe mit dem ΔE-Wert. Dieser stellt die Bild-Genauigkeit gegenüber festgelegten Werten dar. Mit einem 10-Bit-Panel – das in allen von uns getesteten Bildschirmen enthalten ist – können 1,07 Milliarden Farben dargestellt werden. Bei einer solch hohen Zahl kann man eine sehr gute Abbildung von Farben erwarten und Ergebnisse mit einem ΔE in Höhe von 2 oder sogar unter 1. Im Allgemeinen gilt, dass eine Zahl von unter 3 bereits ein Garant für eine sehr gut Bildqualität ist

Wir haben die Bildschirme außerdem kalibriert und danach erneut gemessen. Bevor es 10-Bit-Panels gab, hat der Kalibrierungsprozess dazu geführt, dass die Bildqualität des Displays stark verbessert wurde. Aber bei der hohen Qualität der Monitore ist auch die Bildqualität ohne weiteres Zutun direkt sehr gut. Tatsächlich kann die Kalibrierung sogar die gemessene Bildqualität verringern, auch wenn wir bei unseren Tests bemerkt haben, dass das Bild dann immer noch sehr gut aussieht – auch nachdem die Gelbtöne und die Farben am blauen Ende des Spektrums verringert worden sind.

Der endgültige Beweis ergibt sich aus den Testergebnissen. Die Farbskalas bei allen fünf Monitoren waren sich sehr ähnlich – jeder einzelne Bildschirm hat 100 % sRGB erreicht; als Vergleich: Der Adobe- RGB-Farbraum liegt zwischen 79 % und 81 %. Dies ist eine Differenz, die vernachlässigt werden kann und die beim eigentlichen Gebrauch keinen bemerkbaren Unterschied macht. Das Kontrastverhältnis liegt bei ungefähr 600:1, Asus erreicht 690:1 mit seinem PB279Q und Acer den geringsten Wert von 560:1. Mit der Bildhelligkeit verhält es sich ähnlich: Diese tendiert zwischen 290 zu 320 cd/m2, mit Ausnahme des ViewSonic VP2780-K4, der sogar 400 cd/m2 erreicht. Der ΔE-Wert aller fünf Monitore liegt unter 1, der Wert des ViewSonic ist am geringsten mit 0.41. Die Kalibrierung passt die weißen und schwarzen Punkte nur leicht an, aber im Allgemeinen und basierend auf den Testergebnissen aller fünf Bildschirme können wir mit Sicherheit sagen, dass man von allen dieser 4K-IP-Displays eine außergewöhnlich gute Bildqualität erwarten kann.

Test 3 Bedienung
Wie intuitiv sind die Monitore?

Die Einstellung des Displays via Nutzung des On-Screen-Displays (OSD) erfordert oft einige Mühen, da dieses nicht ganz einfach zu bedienen sind. Und genau dies ist der Bereich, wo sich die fünf Monitore stark voneinander unterscheiden. Die kleinen Icons und Menüpunkte des Acer- Monitors funktionieren nicht sehr gut. Es gibt keinen Text, aber man erkennt, welches Icon zu welchem Menü gehört. Das OSD des AOC ist einfach gehalten, aber ist leicht zu bedienen mit vielen Einstellung und Optionen. Der Philips-Monitor nutzt ein sehr einfaches Menü-System, während der ViewSonic von einem einzigen Paar Buttons abhängig ist, was sehr verwirrend ist, weil man nicht weiß, welcher genau was macht. Asus gewinnt in diesem Bereich. Sein Menü ist erstklassig mit präszisen Beschriftungen, so dass man immer direkt erkennt, welche Einstellung man vornehmen muss.

Freitag, 15. April 2016

Apples Produktpalette wird stets größer. Mac, iPhone, iPad, iPod und jetzt auch die Apple Watch. Was leisten die Geräte in der Praxis? Unser Anspruch: Wir testen alles, was Apple aktuell auf dem Markt hat.

Sebastian Schack
Das Jahr 2015 hat uns jede Menge neue Apple-Geräte beschert. Neben den fast schon obligatorischen neuen iPhones gab es auch ein völlig neues iPad, das iPad Pro mit 12,9 Zoll großem Bildschirm, und zahlreiche neue Macs. Nicht zu vergessen auch die neue Apple-TV-Generation. Wir hatten selbstverständlich alle Geräte im Test

iMac: der Allrounder
Der iMac ist ein All-in-One-Desktop-Rechner. Der Prozessor des Einstiegsmodells kommt mit zwei Kernen, alle anderen iMacs rechnen mit vier Kernen. Außerdem ab Werk: acht Gigabyte RAM, flotte Grafikchips von AMD oder Nvidia, eine drahtlose Tastatur und Maus sowie ein 21,5- oder 27-Zoll-Monitor. Alle Modelle kommen mit Festplatte, nur das größte mit einem deutlich flotteren Fusion Drive. Dieses lässt sich für alle beim Kauf als Option zuwählen. Das Display liegt hinter Glas und spiegelt somit bei starkem Lichteinfall. Der iMac Retina 5K bietet übrigens ein extrem hochauflösendes Display. Empfehlung: Der iMac ist das Allround-Genie. Er bietet derzeit am meisten Mac fürs Geld und eine sehr gute CPU- und Grafikleistung. Das Retina-5K-Modell eignet sich besonders als Videoschnittplatz, auch Fotografen und Grafiker schätzen das gute Display.

Mac Mini: der Zwerg-Computer
Der kleinste und preisgünstigste Mac ist der Mac Mini. Er ist kaum größer als ein Stapel DVDs und liefert dennoch eine erstaunliche Leistung. Als besonderes Schmankerl kann man den Mac Mini mit einem Fusion Drive bestellen. Die Kombination aus schneller SSD und großer Festplatte lohnt sich. Achtung: Alle Mac-Mini-Modelle kommen ohne optisches Laufwerk, Maus und Tastatur. Empfehlung Der Mac Mini ist der ideale Mac für den Einstieg. Er eignet sich für einfache Büroarbeiten, aber auch als Zweitgerät im Wohnzimmer zum Anschluss an den Fernseher. Da Apple keinen echten Server im Programm hat, lässt sich der Mac Mini auch als Heim- oder Arbeitsgruppen-Server nutzen

Mac Pro: das Arbeitspferd
Bis zu zwölf Rechenkerne, zwei Grafikkarten und ein Terabyte SSD-Massenspeicher sorgen im Mac Pro für eine enorme Leistung. Das stabile Gehäuse und die speziellen Innereien machen diesen Mac zum Arbeitspferd. Der Nachteil ist, dass der Mac Pro Erweiterungen nur extern annimmt, dafür stehen aber sechs Thunderbolt-2-Ports bereit. Empfehlung: Kompromisslose Leistung und eine geniale Konstruktion machen den Mac Pro in vielen Bereichen zum Rechner der Wahl. Da er auch unter Last kaum zu hören ist, findet er gerne in Tonstudios Anklang. Für Privatanwender ist er jedoch zu teuer.

MacBook: die Flunder
Mit dem 2015 wieder aufgelegten MacBook beschreitet Apple einmal mehr neue Wege. Das Gerät ist kleiner und leichter als jedes Apple-Notebook zuvor. Der Intel Core-M-Prozessor benötigt so wenig Strom, dass das Gerät komplett ohne Lüfter auskommt. Allerdings gibt es als Schnittstelle nur einen einzigen USB-Port vom Typ C. Empfehlung Kleiner geht es wirklich nicht mehr. Deswegen ist das 12-Zoll-MacBook der ideale Begleiter für unterwegs. Besonders Schüler und Studenten werden das geringe Gewicht zu schätzen wissen

MacBook Air: das Leichtgewicht
Das MacBook Air ist Apples preisgünstigster mobiler Mac. Das 11-Zoll-MacBook-Air bildet den günstigsten Einstieg. Dank Intel-Core-i5-Prozessor aus der Broadwell-Serie und schnellen SSD-Laufwerken fühlt es sich wie ein erwachsenes System an. Allerdings fehlt allen MacBook-Air-Modellen ein optisches Laufwerk. Wer CDs oder DVDs abspielen oder brennen will, muss hier auf ein externes Laufwerk zurückgreifen. Dafür wiegt das 11-Zoll- MacBook-Air nur etwas mehr als ein Kilogramm und passt problemlos in jeden Rucksack und sogar in manche Damenhandtasche. Mit dem 13-Zoll-Modell bekommt man neben dem größeren Bildschirm auch mehr Bildauflösung. Schnellere Prozessoren gibt es hingegen nur gegen Aufpreis. Empfehlung Die MacBook-Air-Modelle eignen sich besonders für Vielreisende, bei denen unterwegs jedes Gramm Gewichtersparnis zählt. Außerdem sind die Geräte bei Bildungseinrichtungen sehr beliebt.

MacBook Pro: veraltet
Das MacBook Pro hat Apple bis auf ein einziges Modell komplett aus seinem Angebot herausgenommen. Nur noch ein 13-Zoll-Modell kann man als Neugerät kaufen. Das hat Apple technisch auf dem Stand vom Juni 2012 belassen.
Das 13-Zoll-Modell kommt mit einer Dual-Core- CPU von Intel. Als Grafikchip muss man sich mit dem integrierten Intel HD 4000 begnügen, der aber für die meisten Belange immer noch ausreicht. Dieses MacBook-Pro-Modell ist der einzige aktuelle Mac, den Apple noch mit einem integrierten DVDLaufwerk ausgeliefert

Aktuelle Macs im Leistungsvergleich


MacBook Pro Retina: der Profi
Die Retina-Modelle sind etwas dicker und schwerer als die MacBook-Air-Varianten, bieten dafür aber ein Display mit super Auflösung und sehr guten Bildeigenschaften. Die vierfache Pixelanzahl sorgt für ein beeindruckendes Bild. Die aktuelle Baureihe hat Apple mit den neuesten Intel-Chips ausgerüstet. Alle Varianten sind mit dem Force-Touch-Trackpad bestückt. Die 15-Zöller kommen mit vier Rechenkernen, diese kosten bei den 13 Zoll großen Modellen 360 Euro zusätzlich.
Empfehlung Die MacBook-Pro-Modelle eignen sich für kreative Profis. Die 13-Zoll-Version ohne Retina- Display ist zwar veraltet, aber der einzige mobile Mac mit DVD-Laufwerk. Die Retina-Versionen sind vor allem bei Fotografen beliebt, denn das hochauflösende Display ist besonders für die Darstellung von Fotos, aber auch für HD-Videos geeignet.

iPhone: das Massenprodukt Kein Apple-Gerät verkauft sich so gut wie das iPhone. Trotz hoher Preise setzt Apple es millionenfach in aller Welt ab. Das ist kein Wunder, denn die genial einfache Bedienung per Touch-Bildschirm gepaart mit exzellenter Hardware bildet ein prima Gespann.
Aktuell ist das iPhone 6s, das es in zwei Größen gibt. Die 4,7-Zoll-Variante eignet sich dabei besser für das tägliche Business, weil sie noch in jede Hosen- und Hemdtasche passt. Das iPhone 6s Plus mit 5,5 Zoll ist dagegen fast schon ein Tablet. Beide bieten Retina-Displays mit extrem scharfem Bild und hoher Helligkeit. Auch draußen lassen sich die Bildschirme noch gut ablesen.

Nach wie vor im Programm hat Apple das iPhone 6. Alle neuen Modelle bekommt man in drei Farben: Spacegrau, Silber oder Gold, das iPhone 6 in Silber oder Spacegrau. Brandneu hinzugekommen ist das iPhone SE mit seinem nur 4 Zoll „großen“ Display, das seinen Vorgänger 5s nicht nur in Sachen Prozessorleistung sauber überrundet.
Empfehlung Für iPhone-Einsteiger ist natürlich primär das neue iPhone SE interessant, das als 16- und 64-GB-Variante erhältlich ist. Besonders die 12-MPFoto- bzw. 4-K-Videokamera stattet das kleine iPhone mit Profiqualitäten aus. Wer es größer mag, muss auf das iPhone 6s oder 6s Plus umsteigen.

iPad Air, Mini + Pro: die Brücke zum Notebook Der Verzicht auf Maus und Tastatur muss nicht bedeuten, dass Computer absolut unbedienbar werden. Das iPad ist der beste Beweis dafür und es hat die Art und Weise, wie wir uns einen Computer vorstellen und ihn bedienen, grundlegend verändert.
Ende 2014 hatte Apple die iPad-Reihe überarbeitet. Neu war das iPad Air 2. Es bietet den vom iPhone 6S und 6 her bekannten Fingerabdrucksensor. Dieser erleichtert das Entsperren des iPad und den Einkauf von Apps oder iTunes-Inhalten, denn statt umständlich jedes Mal das Passwort einzutippen, braucht man nun nur noch einen Finger lässig auf den Home-Knopf zu legen.

Das iPad Air 2 ist zudem noch einmal dünner und leichter geworden. Außerdem enthält es den derzeit schnellsten mobilen Prozessor auf ARMBasis, den A8X von Apple. Damit erreicht das iPad Air 2 von der Rechenleistung her fast schon Notebook-Niveau. Mit dem iPad Mini 4 hat Apple auch seine kleinste Tablet-Reihe in Sachen Leistung aufgewertet. Beide Modelle überzeugen mit ihrem hochauflösenden Retina-Display.

Ambitionierten Anwendern bietet sich das iPad Pro an, das es seit kurzem nicht nur in der 12,9-, sondern auch in einer handlicheren 9,7-Zoll-Version gibt. Mit einem Smart Keyboard ergänzt, stellen beide Modelle eine ernstzunehmende Alternative zu Desktop-Computern und Laptops dar.
Empfehlung Besonders klein und leicht ist das iPad Mini. Als alltäglicher Begleiter ist es fast so flexibel wie ein iPhone, bietet aber die Möglichkeiten eines vollwertigen Tablets. Einen größeren Bildschirm erhält man mit dem iPad Air 2. Wer tagein, tagaus mit dem iPad als primäres Gerät arbeiten möchte, sollte zu einem der Pro-Geräte greifen.

iPod: der Großvater
Der iPod läuft bei Apple nur noch nebenher mit, die Verkaufszahlen sinken stetig. Der extrem kleine iPod Shuffle hat kein Display. Hier lässt man sich vom Zufall überraschen, welcher Song als nächstes spielt. Er wiegt nur 13 Gramm, bietet zwei Gigabyte Speicher und ist in sechs Farben erhältlich (inklusive Product Red, bei dem ein Teil des Kaufpreises an eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet wird).

Der iPod Nano kommt mit einem Multitouch- Display und ebenfalls in sechs Farben. Fast schon ein iPhone ist der iPod Touch. Er verzichtet auf die Telefonfunktion, lässt aber sonst ähnliche Möglichkeiten zu wie das iPhone. Die CPU- und Grafikleistung entspricht beim aktuellen Modell in etwa dem iPad Mini 3 und es gibt bis zu 128 GB Speicher. Die Kamera liefert ebenfalls eine sehr gute Bildqualität. Empfehlung Jogger und andere Sportler fühlen sich mit dem iPod Shuffle am wohlsten, da er extrem klein und leicht ist. Der iPod Nano ist ein idealer Musikbegleiter für Kids und Jugendliche. Der iPod Touch ist fast schon ein iPhone. Mit dem aktuellen Modell kann man die meisten iPhone-Apps und sogar aufwändige Spiele nutzen.

Apple TV Das Apple TV bringt Inhalte via AirPlay oder direktem Streaming auf den Fernseher. Neu in der lang ersehnten 4. Generation: Das Apple TV verfügt jetzt auch über einen eigenen App Store und bietet so eine noch größere Streaming-Auswahl.
Empfehlung Wer Musik und Filme im Wohnzimmer genießen will, findet im Apple TV eine praktische Lösung. Das Potenzial des Gerätes ist zudem noch lange nicht ausgereizt. Vieles wird davon abhängen, wie schnell sich die Entwickler auf das Gerät stürzen und nützliche und sinnvolle Apps anbieten.

Das doppelte Lottchen Ein gut gepflegtes Adressbuch hilft Ihnen, mit Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben.

Das zentrale Apple-Adressbuch hält Ihre Kontakte zusammen. Als Datenbank ist die Kontakte-App seit OS X Mavericks für die Adressverwaltung auf dem Mac zuständig. Sie erlaubt unter anderem die Synchronisierung der Adressen mit iOS-Geräten und anderen Macs über iCloud. Entscheidend ist jedenfalls, dass die Kontakt-Informationen von mehreren Programmen unterschiedlich genutzt werden. Und da sich von mehreren Anwendungen ausgehend neue Kontakte anlegen lassen – E-Mail, Nachrichten, Mac oder iPhone – sollten Sie sich von Zeit zu Zeit um die Kontakte kümmern. Karteileichen und doppelte Einträge benötigen ein Mindestmaß an Zuwendung.

TIPP
Vorherige Empfänger
Apple-Mail führt eine Liste zuletzt genutzter Empfänger. Diese Liste ist über den Eintrag „Vorherige Empfänger“ im Menü Fenster zugänglich. Als Liste kann sie sortiert werden nach Empfänger, Adresse und nach dem Datum der letzten Nutzung. Einträge lassen sich direkt in die Kontakte-App übernehmen. Doch als Besonderheit lässt sich die Liste bearbeiten. Sie können E-Mail- Adressen löschen, die sie nicht mehr für den Versand nutzen möchten.

WAS FEHLT?
Serienbriefe
Die Kontakte-App kennt Gruppen. Personen lassen sich in Gruppen zusammenfassen und das war es im Prinzip auch schon. Das alte Adressbuch von Mac OS X unterstützte Gruppen in Apple Mail. Für Kontakte mit mehreren E-Mail-Adressen konnte sogar pro Gruppe eine Empfangs-Adresse als bevorzugte E-Mail-Adresse eingerichtet werden. Es ist schade, dass Apple diese Funktion ersatzlos gestrichen hat. Denn der Versand an Gruppen von Empfängern ist eigentlich recht praktisch.


Die Kontakte-App besitzt eine Suchfunktion, mit der sich doppelte Einträge in der Adress- Datenbank aufspüren lassen. Der Befehl „Nach Duplikaten suchen …“ befindet sich im Menü „Visitenkarte“.


Menschen können gleiche Namen haben und doch unterschiedliche Personen sein. Mit dem Befehl „Ausgewählte Visitenkarten zusammenführen“ überführen Sie zwei Einträge manuell in einen Datensatz.


Den zusammengeführten Datensatz sollten Sie gegebenenfalls kontrollieren, weil Telefonnummern mit und ohne internationale Vorwahl als unterschiedliche Nummern erkannt werden. Zudem sind die Label oft nicht richtig


Kontakte können in unterschiedlichen Adressbüchern geführt sein und zum Beispiel über Exchange vom Arbeitgeber vorgegeben werden. Die App kommt jedenfalls mit mehreren CardDAV-Accounts zurecht

Veraltete Apps ausblenden

Veraltete Apps
Wie umständlich und überfrachtet iTunes im Laufe der Zeit geworden ist, sieht man an den Arbeitsschritten, die nötig sind, um veraltete Apps oder unerwünschte Apps auszublenden. Eine Lösung wäre es, die Einkäufe pauschal zu verbergen. Unerwünschte Apps lassen sich auch einzeln ausblenden. Denn mit Familienfreigabe können nämlich alle Familienmitglieder die Einkäufe der anderen einsehen.

Steigen Sie ein über die Kontoeinstellungen bei iTunes zu „Käufe“. Mit aktiver Familienfreigabe sehen Sie „Familienkäufe“. Wechseln Sie zu Ihren Käufen. Apps und andere Produkte werden aufgelistet. Verweilen Sie mit dem Maus-Zeiger über einem App-Icon, so erscheint in der oberen linken Ecke eine neue Schaltfläche. Klicken Sie auf das X: Der Artikel wird ausgeblendet.

Ausgeblendete Apps lassen sich wieder einblenden. Dazu wählen Sie bei den Kontoeinstellungen den Menüpunkt „Accountinformationen“. Das Kennwort zu Ihrer Apple-ID wird abgefragt. Im Bereich „iTunes in der Cloud“ klicken Sie in der Zeile „Ausgeblendete gekaufte Artikel“ auf „Verwalten“. Bei jeder ausgeblendeten App befindet sich die Schaltfläche „Einblenden“, mit der die Ausblendung aufgehoben wird. Am iPhone blenden Sie Apps schneller aus. Öffnen Sie den App Store, tippen auf Updates, wechseln zu Ihren Einkäufen. Apps, die verborgen werden sollen, wischen Sie nach links aus dem sichtbaren Bereich und bestätigen die Schaltfläche an der rechten Seite: Ausblenden. Wisch und weg, fertig

Remix your Tunes Musik, Medien und mobile Geräte verwaltet iTunes zentral am Mac und über iCloud

Remix your Tunes Musik
Das iTunes-Programm auf dem Mac ist ein überladenes Monstrum: Musik, Filme, Apps und Streaming sowie für jeden Medientyp einen Store. Dazu kommt noch die Geräte-Verwaltung für iPod und iPhone. Das Ding ist komplex. Ginge es nach Apple, dann würden wir alle Apple Music abonnieren und müssten uns um unsere Musik einen Gedanken weniger machen. Aber ganz so einfach lassen wir Apple mit iTunes nicht vom Haken, denn es ist unsere Musik.

Dass es tatsächlich unsere Musik ist, musste Apple immer wieder neu lernen. Als etwa 2011 bei der Einführung von Apple Match durch den Abgleich mit dem iTunes-Musik-Store-Katalog bei einigen Kunden in die Musik-Bibliothek eingegriffen wurde, gab es etliche Irritationen. iTunes ersetzte Musikstücke mit derben Texten durch die weichgespülten Radio-Versionen aus dem Store. Zusätzlich wurden noch so manche Cover vertauscht oder verschluckt.

2014 folgte der nächste Anschlag in Form eines automatischen Downloads einer neuen U2-CD. Bono und Tim Cook mussten lernen: Damit macht man sich nicht nur Freunde. Im vergangenen Jahr wiederholte die Einführung von Apple Music einige Fehler von iTunes Match. So gab es Probleme mit der Zuordnung von Songs in Alben. Und wieder einmal wurden Cover-Grafiken ausgetauscht oder schlichtweg entfernt

iTunes und seine eingebauten Stores sind jetzt Chefsache bei Apple. Der Marketing-Chef Phil Schiller kümmert sich um das elementare Produkt von Apple. Man darf gespannt sein, wie Apple bei iTunes aufräumen wird.