In der Ebenenpalette sehen Sie alle
im Bild enthaltenen Ebenen. Für eine
bessere Übersichtlichkeit können Sie
die Ebenen mit dem Ordner-Symbol
gruppieren. Die Gruppe erhält dann
ein Dreieck vorangestellt, mit dem Sie
den Inhalt wie in einem Ordner sehen
oder ausblenden können. Am oberen
Rand wählen Sie die Deckkraft der
gewählten Ebene und mit dem Pop-
Up-Menü daneben die Mischmethode
mit der darunterliegenden Ebene.
Das Zahnradsymbol öffnet das Dialogfenster Mischbereiche”. Ein Klick
auf das Vorhängeschloss verhindert
das Bearbeiten der Ebene oder hebt
den Schutz auf. Geschützte Ebenen
erkennen Sie am Schloss am rechten
Rand. Zum Umbenennen der Ebene
klicken Sie einmal auf den Namen. Zur
Positionsänderung verschieben Sie die
Ebene einfach mit der Maus. Auf diese
Weise können Sie eine Ebene auch
einer Gruppe hinzufügen. Sehen Sie
in der Ebenenvorschau eine rote diagonale
Linie, ist sie ausgeblendet. Die
Sichtbarkeit regeln Sie mit dem Setzen
des Hakens am rechten Rand.
Freitag, 22. April 2016
affinity photo Einstieg in die Bildbearbeitung
Eine nützliche Funktion in Affinity Photo sind
die Anpassungsebenen. Die nehmen wir zum
Anlass, uns in dieser Ausgabe mit den Ebenen
und deren Möglichkeiten auseinanderzusetzen
Ohne Ebenen wären viele Schritte in der Bildbearbeitung
nicht möglich. Durch das Übereinanderlegen
von verschiedenen Ebenen
lassen sich nicht nur Bilder in andere Bilder einfügen,
Sie können auch eine Farbe oder einen Verlauf zum
Erzeugen einer bestimmten Stimmung hinzufügen.
Affinity Photo geht noch einen Schritt weiter und
bietet sogenannte Anpassungsebenen. Früher wurden
Änderungen der Gradationskurve oder der selektiven
Farbkorrektur direkt auf das Bild angewendet
Anpassungsebenen
In Affinity Photo wenden Sie die Anpassungen
nicht mehr direkt auf Ihr Werk an, sondern in einer
separaten Einstellungsebene. Die Vorteile liegen auf
der Hand: Sie können jederzeit Änderungen an den
Anpassungen vornehmen, inklusive des kompletten
Löschens der Anpassung. Durch den Haken bei
der Ebenensichtbarkeit ist die Änderung jederzeit
temporär zu deaktivieren. Zudem können Sie die
Reihenfolge der Anpassungen nachträglich ändern.
Vielleicht fällt in einem späteren Bearbeitungsschritt
auf, dass Sie zuerst die Belichtung und dann erst
die Gradationskurve hätten anpassen sollen. Ziehen
Sie einfach die Einstellungsebene „Gradationskurve“
über die Einstellungsebene „Belichtung“ und schon
ist der Fehler behoben. Da Sie jederzeit die Einstellungen
ändern können, sind auch die daraus möglicherweise
resultierenden Änderungen kein Problem.
Zum Ändern der Einstellungen klicken Sie einfach
doppelt auf die Anpassungsebene. Insgesamt stehen
21 Anpassungen wie zum Beispiel „Tonwertkorrektur“,
„Helligkeit/ Kontrast“, „Schwellenwert“ oder
„Gradationskurven“ zur Verfügung
Live-Filter
Ähnliches gilt auch für die Live-Filter. Das sind 26
Filter, die wie die Anpassungen in einer eigenen
Ebene angewendet werden. Darunter finden sich
zum Beispiel verschiedene Weichzeichner oder Farbund
Verzerrfilter. Diese werden allerdings nicht als
eigenständige neue Ebene angelegt, sondern werden
der bearbeiteten Ebene als Unterebene hinzugefügt.
Im Gegensatz zu den Anpassungen wirken sich die
Live-Filter schließlich nur auf die eine Ebene aus. Die
Anpassungen beeinflussen dagegen alle darunter
liegenden Ebenen. Gemeinsam haben die beiden,
dass sie mit einem Doppelklick nachträglich geändert
werden können. Wenden Sie mehr als einen
Live-Filter an, sollten Sie das Dreieck links neben
der Ebenenminiatur in der Ebenenpalette klicken,
um die enthaltenen Unterebenen inklusive ihrer
Beschriftung zu sehen. Bleibt der „Ebenenorder“
geschlossen, sehen Sie nur das Standardsymbol für
Live-Filter hinter der Ebenenminiatur – und das ist
bei allen identisch.
Ebeneneffekte
Ein wenig anders verhalten sich die Ebeneneffekte.
Drücken Sie das „fx“-Symbol, öffnet sich ein Dialogfenster.
Darin finden Sie die zehn zur Verfügung
stehenden Effekte. Die Auswahl reicht von der Gaußschen
Unschärfe über verschiedene Schatteneffekte
bis zur Verlaufsüberlagerung. Diese werden zwar
nicht in einer eigenen Ebene angewendet, sondern
der aktuellen direkt hinzugefügt, lassen sich aber
trotzdem jederzeit ändern. Haben Sie Ihrer Ebene
einen Ebeneneffekt hinzugefügt, erscheint hinter dem
Ebenennamen das „fx“-Symbol. Klicken Sie darauf
doppelt, öffnet sich das Dialogfenster und Sie können
die Einstellungen ändern, den Effekt deaktivieren oder
einen weiteren hinzufügen. Das Dialogfenster muss
nicht geschlossen werden, damit die Effekte umgesetzt
werden, sondern kann die ganze Zeit geöffnet
bleiben. Möchten Sie den Effekt löschen, entfernen Sie
den entsprechenden Haken im Dialogfenster
Ebenenübersicht
Mit zunehmender Anzahl an Ebenen wird es in der
gleichnamigen Palette allerdings recht unübersicht-
In einem eigenen Fenster stehen die zehn Ebeneneffekte
bereit. Jegliche Einstellungen zu den Effekten treffen
Sie in diesem Fenster. Sie wirken sich lediglich auf die
aktuelle Ebene aus und werden in dem Fenster mit einem
Haken vor dem Namen aktiviert oder deaktiviert.
lich. Zwar benennt Affinity Photo die Anpassungsund
Live-Filter-Ebenen nach der verwendeten
Funktion, aber allein durch die Menge kann die
Übersichtlichkeit leiden. Dann wählen Sie einfach
bei gedrückter [shift]-Taste die gewünschten Ebenen
aus und gruppieren sie per Kontextmenü oder [cmd]
+ [G]. Affinity Photo erstellt dann einen Ordner, in
dem Sie die gruppierten Ebenen wiederfinden. Ebenengruppen
dienen lediglich der Übersichtlichkeit
und Handhabbarkeit. Sie haben keinerlei Auswirkung
auf die Anwendung der Ebenen
Ebenen mischen
Das Sie die Bildebenen miteinander mischen können,
sollte hinlänglich bekannt sein. Mit dem Deckkraftregler
und dem Mischmodus-Menü können Sie die
Auswirkungen der Ebene auf die darunterliegende
Ebene bestimmen. Das gilt auch für die Anpassungsebenen.
Eine Besonderheit ist die Vorschaufunktion
von Affinity Photo. Wählen Sie einen anderen
Mischmodus im Pop-Up-Menü hinter „Deckkraft“
aus, zeigt das Programm in Echtzeit die Auswirkungen.
Sie müssen den Mischmodus nicht erst
anwenden, wie das in anderen Programmen der Fall
ist. Je nach Bildgröße kann es allerdings zu leichten
Verzögerungen kommen, wenn Sie schnell zwischen
den Mischmodi wechseln. Eine weitere Besonderheit
in diesem Zusammenhang ist das Dialogfeld
„Mischbereiche“ (Zahnradsymbol). Mit dem Dialogfeld
können Sie die Auswirkungen des Mischmodus
auf das darunterliegende Bild mit zwei der Gradationskurve
ähnlichen Kurven beeinflussen. So können
Sie bestimmte Bildbereiche stärker und andere
schwächer in die Mischung einbeziehen, ohne diese
vorher auszuschließen oder explizit auszuwählen.
Mit den zwei Kurven definieren Sie die Tonwerte,
die mit den darunterliegenden Ebenen gemischt
werden. Steht das Pop-Up-Menü im Mischbereiche-
Dialog auf „Master“, betreffen die Einstellungen
das gesamte Bild. Sie können mit dem Menü aber
auch direkt die Farbkanäle Rot, Grün oder Blau
beeinflussen. Enthalten Ihre Bilder Text oder andere
harte Kanten, sollten Sie einen Klick auf das Feld
„Coverage Map“ machen. Mit der dadurch zum
Vorschein kommenden Kurve können Sie das Antialiasing
beeinflussen – also wie scharf oder weich
der Übergang der Kante zum Hintergrund ist. Da zu
den „Mischoptionen“ ein ganzes Buch geschrieben
werden könnte, sollten Sie bei Interesse einfach ein
wenig damit spielen und in der Affinity-Photo-Hilfe
den Suchbegriff „Die Mischbereiche von Ebenen“
eingeben
Export Möglichkeiten zum Veröffentlichen
ScreenFlow entscheidet diese Teildisziplin knapp vor den
Mitbewerbern durch eine gelungene Kombination aus durchdachter
Administration und Leistungsvielfalt. Man kann Videos
direkt zu sozialen Netzwerken wie Vimeo, Facebook, Google,
Dropbox, Wistia oder YouTube hochladen. Alternativ erreicht
man die individuellen Export-Funktionen über einen eigenen
Menüpunkt, der diverse Voreinstellungen übersichtlich anbietet,
die man individuell noch verändern kann. Im Gegensatz zur
Aufnahme unterstützt ScreenFlow die Videoausgabe mit bis zu
60 Bildern pro Sekunde. Camtasia bietet eine überschaubare
Palette an Export-Möglichkeiten an, die jedoch unter dem
Gesichtspunkt der Navigation nicht strukturiert wirken. So
erzeugt man mit der Option „iTunes“ wahlweise Zielformate für
iPhone, iPad oder Apple TV. Alternativ kann man die Videos
auch für Screencast.com, Google Drive oder YouTube aufbereiten.
Mit der erweiterten Export-Funktion erlaubt das Programm
die eigenhändige Auswahl von Videocodecs und Dateiformaten.
Screenium erweist sich beim Export etwas freizügiger. Die gängigsten
Dienste wie YouTube, AirDrop, Vimeo oder Facebook
werden unmittelbar unterstützt. Alternativ kann man Videos
auch als Datei mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde abspeichern.
Die Export-Möglichkeiten von iShowU Instant sind vielfältig,
werden für den Anwender aber wenig übersichtlich aufgeführt.
Soziale Netzwerke wie Vimeo, Facebook, Flickr oder YouTube
unterstützt das Programm unmittelbar. Der Export als Datei
ist flexibel konfigurierbar. Videocodec, Bildwiederholrate oder
Videogröße kann man ebenso wie das Audioformat flexibel
einstellen. Voila unterstützt eine ansehnliche Sammlung an
sozialen Netzwerken, ist jedoch beim Dateiexport stark eingeschränkt
und kann keine Präferenzen vormerken. Die Bildwiederholrate
ist nicht veränderbar und wird von der Aufnahmeeinstellung
vorgegeben
Bearbeitung Wie verschönere ich die Aufnahmen?
ScreenFlow punktet in dieser Disziplin mit den überzeugendsten
Bearbeitungsfunktionen. Das Programm präsentiert einen
dreigeteilten Hauptbildschirm, der sich in eine Leinwand mit
der Aufnahme, eine Zeitleiste mit der Audio- und Videospur
und einem Bereich mit den Bearbeitungswerkzeugen unterteilt.
Man kann für den Mauszeiger einige nette optische Effekte hinzufügen
oder Tasteneingaben anzeigen. Besondere Aufmerksamkeit
verdienen die Übergangs-Eigenschaften. So kann man
mit der Freihand-Funktion einen ausgewählten Bereich markieren
und anschließend den Hintergrund unscharf stellen, die
Deckkraft erhöhen oder den markierten Bereich zoomen. Einen
guten Eindruck hinterlassen auch die Video-Eigenschaften, mit
denen man Kreise oder Linien frei im Video platzieren kann.
Diese lassen sich animieren, so dass zum Beispiel ein Pfeil über
den Bildschirm wandert. Camtasia unterteilt den Hauptbildschirm
sogar in vier Bereiche, wobei die Bearbeitungswerkzeuge
zweigeteilt sind. Die Werkzeuge sind ausgereift und
intuitiv bedienbar. So kann man einen Geräterahmen um das
Video legen, so dass die Lerneinheiten quasi auf dem Monitor
ablaufen. Bei den Übergangs-Funktionen sticht der Blanko-
Baustein hervor, mit dem die Eigenschaft eines Elements wie
Position, Größe oder Drehung animieren kann. Screenium
versammelt die wichtigsten Werkzeuge in der Kopfleiste. Man
kann Übergänge gestalten, die Länge der Aufnahmen anpassen
und Text, Formen, Markierungen oder Animationen hinzufügen.
Praktisch ist die Möglichkeit, Kapitelmarken einzufügen, damit
der Zuschauer gezielt einzelne Sequenzen ansteuern kann. Die
Bearbeitungsmöglichkeiten von iShowU Instant sind limitiert.
So kann man keine echten Schnitte machen, sondern lediglich
Anfang oder Ende eines Videos kürzen. Lediglich einfache graphische
Elemente wie Kreise, Pfeile oder Texte werden unterstützt.
Voila unterstützt nur das Kürzen von Videos.
Aufnahme Welche Aktivitäten kann man aufzeichnen?
Der Siegerpokal geht in dieser Testdisziplin an iShowU Instant.
Das Programm erschlägt den Anwender zwar mit einem in
der erweiterten Ansicht überfrachteten Fenster, bietet jedoch
dafür die vielfältigsten Aufnahmemöglichkeiten. Man kann
Aufnahmen vom gesamten Bildschirm, von einzelnen Fenstern
oder auch von frei definierbaren Ausschnitten anfertigen.
Das Programm zeichnet ebenso Aufnahmen von einem iOSGerät
und von Tastatureingaben auf. Als Bildwiederholrate
unterstützt iShowU Instant maximal 60 Bilder pro Sekunde.
Camtasia beschränkt die Bildwiederholrate auf 30 Bilder pro
Sekunde, nimmt jedoch auch von iOS-Geräten auf. Während
einer Aufnahme von einem iOS-Gerät sind keine zusätzlichen
Aufzeichnungen vom Bildschirm oder einer FaceTime-Kamera
möglich. Camtasia ermöglicht die Aufnahme des Bildschirms
oder eines frei definierbaren Ausschnitts, jedoch keine Aufnahme
von einem bestimmten Fenster. ScreenFlow zeichnet
stets den gesamten Bildschirm mit maximal 30 Bildern pro
Sekunde auf. Dafür kann das Programm den Bildschirm und ein
iOS-Gerät gemeinsam aufzeichnen. Tastatureingaben werden
ebenfalls aufgezeichnet, die Anzeige muss man allerdings entsprechend
einschalten und konfigurieren. Screenium fragt beim
Programmstart, ob der gesamte Bildschirm, ein bestimmter
Bereich, ein frei definierbarer Ausschnitt oder ein iOS-Gerät
aufgenommen werden soll. Das Programm zeichnet bis zu 60
Bilder pro Sekunde auf und schneidet Mikrofon und FaceTime-
Kamera mit. Man kann bereits im Vorfeld festlegen, ob der
Schreibtisch oder die Icons ausgeblendet und Mauszeiger
oder Mausklicks festgehalten werden. Voila präsentiert sich
primär als Werkzeug für Bildschirmfotos. Die Funktionen für
Videoaufzeichnungen beschränken sich auf den Bildschirm, frei
definierbare Bereiche oder iOS-Geräte mit bis zu 60 Bildern pro
Sekunde.
Wie einfach ist die Anwendung zu bedienen ?
Hand aufs Herz: Auch wer der englischen Sprache mächtig ist,
wird sich wesentlich schneller in einem Programm mit lokalisierter
Benutzeroberfläche zurechtfinden. Camtasia geht in
dieser Disziplin in Führung. Die deutsche Benutzeroberfläche
wirkt übersichtlich und die Einträge in der Menüleiste sind
sinnvoll strukturiert. Für die enge Platzierung der Effekte-
Auswahl in der linken oberen Ecke sollte sich der Hersteller
jedoch eine Alternative einfallen lassen. Die sonstigen Hilfestellungen
sind vorbildlich. Die Webseite, die Support-Seiten und
die Tutorials sind lokalisiert, lediglich der Community-Support
erfolgt auf Englisch. Nach dem Programmstart öffnet Camtasia
ein kompaktes Fenster, in dem man die Aufzeichnungsfläche
und -medien für die Aufnahme auswählt. Auch ScreenFlow
empfängt den Anwender mit einem überschaubaren Fenster,
von dem aus man mit wenigen Einstellungen sofort mit der
Aufnahme beginnen kann. Die Benutzeroberfläche ist ebenfalls
lokalisiert, allerdings wirken die Menüleisteneinträge überfrachtet.
Hilfestellungen werden ausschließlich in englischer
Sprache zur Verfügung gestellt. Dafür lassen Support-Seiten,
Online-Hilfe, Handbuch, Wissensdatenbank und Tutorials
keine Wünsche offen. Screenium fragt nach dem Start in einem
übersichtlichen Fenster die wichtigsten Aufnahmeparameter
ab. Die Benutzeroberfläche liegt auf Deutsch vor und wirkt
sehr Mac-typisch. Handbuch und knappe FAQs sind vorhanden,
jedoch keine Video-Tutorials. Eher abschreckend wirkt das
Einstiegsfenster von iShowU Instant, das den Anwender schier
erschlägt. Benutzeroberfläche, Support-Seiten, FAQs und Howto-
Videos gibt es nur in Englisch. Das Schlusslicht in dieser
Testphase ist Voila. Die Benutzeroberfläche ist zwar lokalisiert,
wirkt aber unübersichtlich und wenig strukturiert. Die wenigen
Hilfeleistungen in Form von Support-Seiten oder Handbuch gibt
es nur in englischer Sprache.
TESTKRITERIEN So haben wir getestet
Wir haben uns die Anwendungen auf
einem MacBook Pro (Retina, 15’’, Ende
2013) unter El Capitan Version 10.11.3
in Verbindung mit einem iPad Air unter
iOS 9.2 angeschaut.
Im ersten Testdurchgang haben wir
einen Blick auf den Bedienungskomfort
geworfen und bewertet, wie einfach
die Bedienung der Anwendung ist,
welche Hilfestellungen in Form von
Handbüchern oder Tutorials vorhanden
sind und wie einfach das erste Projekt
erstellt werden kann. Das Ergebnis
beeinflusst die Endnote mit 30%.
Im zweiten Testdurchgang haben
wir die Aufnahmefähigkeiten der
Anwendungen beurteilt. Hierfür haben
wir untersucht, von welchen Quellen
wie Bildschirm, Kamera oder iOS-Gerät
aufgezeichnet werden kann. Mit 20%
fließt das Ergebnis in die Endnote ein.
Im dritten Testdurchgang haben
wir die Bearbeitungsmöglichkeiten
mit einer Gewichtung von 30% an der
Endnote bewertet. Im Vordergrund stehen
hier Bearbeitungsfunktionen wie
Schneiden, Callouts, Effekte, Texte oder
Wasserzeichen.
Mit einer Gewichtung von 20%
fließen im vierten Testdurchgang die
Exportmöglichkeiten in die Endnote
ein. Die Anwendungen sollen möglichst
verschiedene Exportformate anbieten
und das fertige Video-Tutorial auf
Social-Media-Diensten oder YouTube
veröffentlichen.
5 screencast programme Bildschirminhalt aufnehmen
Screencast-Programme sind nützliche Werkzeuge
für Gelegenheitsanwender und Profis, um das
Geschehen auf dem Bildschirm oder iOS-Gerät aufzuzeichnen
und für Video-Tutorials aufzubereiten
Inzwischen gehört es heute zum guten Ton,
einem Computer-Fachbuch oder einer Software
einen begleitenden Video-Workshop auf DVD
beizulegen oder zumindest kostenlos im Internet
zum Download zur Verfügung zu stellen. Denn nach
den Grundsätzen der Methodik und Didaktik lernt
und behält der Mensch immer das am Besten, was
ihm mit möglichst vielen Sinnen und Eindrücken
vermittelt wird.
Das geeignete Werkzeug zur Produktion
von eigenen Tutorials kann man bereits für unter
hundert Euro erwerben. Für die Einarbeitung in
ein Screencast-Programm sind auch keine Profikenntnisse
erforderlich, um relativ schnell die ersten
Erfolgserlebnisse zu generieren. Grundsätzlich
arbeiten Screencast-Programme nach einem verblüffend
einfachen Schema. Der Bildschirminhalt und
das Geschehen auf dem Bildschirm wie Mausbewegungen
oder Eingaben in Programmen werden originalgetreu
aufgenommen. Erst im Nachgang wird die
Aufzeichnung professionell bearbeitet und als Video
gespeichert.
Der perfekte Screencast
Der Weg zum ersten perfekten Screencast ist
gar nicht so schwierig, wenn man sich an einige
grundsätzliche Regeln hält. Zu Beginn sollte man
sich darüber im Klaren sein, was man vorstellen
oder erklären möchte. Ziel sollte es sein, nicht zu
viele Inhalte in ein Video zu packen, um die Laufzeit
des Videos so überschaubar wie möglich zu halten.
Danach sollte man sich zunächst mit der Software
vertraut machen. Man sollte wissen, wie man in der
Software die richtige Auflösung bzw. Tonqualität
einstellt und welche sonstigen Parameter zu verändern
sind. Es empfiehlt sich auch, einige Probeaufnahmen
zu erstellen, um aus Fehlern bereits im
Vorfeld zu lernen.
Der nächste Schritt besteht in der Erstellung
des Drehbuchs. Hierzu reicht es völlig aus, mit wenigen
Notizen alle Gedanken und Ideen zum Ablauf
des Videos festzuhalten. Danach sollte man die
Struktur der Inhaltsdarstellung überprüfen, damit
die Vorstellung der Inhalte logisch und nacheinander
aufbauend erfolgt und nicht allzu viele Fachbegriffe
Verwendung finden.
Nach der Erstellung des Drehbuchs
kann man zur Tat schreiten und
mit der Aufzeichnung beginnen. Man
sollte auf eine gute Bild- und Tonqualität
achten sowie klar und deutlich
sprechen. In dieser Phase ist es auch
wichtig, ausschließlich lizenzfreies
oder eigenes Bild- und Tonmaterial zu
verwenden.
Nach der Aufnahme beginnt man
mit der Nachbereitung des Videos.
Es empfiehlt sich, die Aufzeichnung
mit leicht dezenten und keinesfalls
aufdringlichen Effekten zu optimieren.
Das erhöht die Aufmerksamkeit
und sorgt für die entsprechende
Spannung. Manchmal kann es auch
sinnvoll sein, in einen bestimmten
Bildschirmbereich zu zoomen, um
das entsprechende Detail besser zu
visualisieren. Bei Bedarf kann man
auch Mauszeiger, Markierungen,
Pfeile oder Texte einfügen, um die
Aufmerksamkeit auf bestimmte Bildschirmbereiche
zu lenken. Allerdings
sollte man Effekte immer sparsam und
wohldosiert einsetzen, um eine Überforderung des
Zuschauers zu vermeiden.
Hat man die Aufnahme entsprechend nachbereitet,
kann man endlich zur Veröffentlichung des
Videos schreiten. Die Programme stellen heute meistens
eine breite Palette an Export-Möglichkeiten zur
Verfügung, mit denen man das Video nicht nur in
verschiedenen Video-Formaten speichern, sondern
auch in wenigen Schritten direkt zu sozialen Netz-
werken wie Facebook oder zu Videoportalen wie
YouTube hochladen kann.
Getreu dem Spruch, dass Übung bekanntlich
den Meister macht, kann man nur durch Übung, aber
auch aus Fehlern lernen. Mit jedem neuen Video
lernt man dazu und wird routinierter. Das Schöne am
Screencasting ist, dass man mit relativ überschaubarem
Aufwand an Hard- und Software einfach loslegen
kann. Der Spaß kommt dann von ganz alleine.
Gemeinsame Funktionen
Alle Screencast-Programme zeichnen die Mausbewegungen
am Bildschirm und das Audiomaterial über
das eingebaute Mac-Mikrofon auf. Die Soundausgabe
des Computers wird jedoch häufig nach der Installation
einer zusätzlichen Software mitgeschnitten.
Man kann inzwischen auch Aufnahmen vom
Bildschirm eines iPhones oder iPads machen, wenn
man das Gerät mittels Lightning-Kabel mit dem Mac
verbindet. Voraussetzung ist jedoch meistens ein
installiertes iOS 8 auf dem mobilen Gerät und Mac
OS X 10.10 auf dem Mac. Es ist jedoch noch nicht
ganz so selbstverständlich, dass auch der Ton oder
Tipp- und Wischgesten aufgezeichnet werden
Ein charakteristisches Merkmal der Screencast-
Programme ist es, dass ein individuelles Icon
während der Aufnahme in der Menüleiste platziert
wird, mit dem sich die Aufnahme beenden und
gegebenenfalls auch starten lässt. Der Mauszeiger
wird hierbei solange aufgezeichnet, bis man mit dem
Mauszeiger das Icon zum Beenden anklickt.
Etwas unterschiedliche Philosophien verfolgen
die Programme bei der Bildwiederholrate. Profis
möchten meistens einen Mitschnitt mit möglichst
hoher Bildwiederholrate, in der Regel mit 60 Bildern
pro Sekunde anfertigen. Das ist durchaus sinnvoll
bei grafisch aufwändigen Spielen oder etwaigen
Videomitschnitten. Gelegenheitsnutzer begnügen
sich auch mit einer niedrigeren Bildwiederholrate.
Gerade bei der Erstellung von Video-Tutorials spielt
die Bildwiederholrate nur eine untergeordnete Rolle,
weil hierfür der Bedarf an ausgereiften Nachbearbeitungsfunktionen
wesentlich entscheidender ist.
Fazit
Die Screencast-Programme hinterlassen weitestgehend
einen guten Eindruck, auch wenn die Anwendungsschwerpunkte
durchaus unterschiedlich sind.
Man muss aber in der Tat kein Profi sein, um mit
wenigen Handgriffen ansprechende Video-Tutorials
zu erstellen. Ein Manko vieler Programme sind
entweder die nicht lokalisierte Benutzeroberfläche
oder die Supportfunktionen in englischer Sprache.
Wie immer empfiehlt es sich, vor dem finalen Kauf
die Software anhand einer Demoversion soweit wie
möglich auf Herz und Nieren zu testen.
4K auf dem Mac bearbeiten Stellen Sie sicher, dass Ihr Mac mit 4K klar kommt
Das Ziel einer Bearbeitungs-App ist
es, eine Abfolge von Videos, die
einzeln aufgenommen worden sind,
in der Art zusammenzusetzen, dass es thematisch
zusammenpasst. Die Bearbeitung
ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Prozesses,
eine Geschichte bei der Produktion
eines Videos zu erzählen.
Apple hat zwei Bearbeitungs-Apps für
diejenigen entwickelt, die viele Videos aufnehmen:
iMovie richtet sich an alle Nutzer,
während Final Cut Pro X auf fortgeschrittene
und professionelle Benutzer abzielt.
Auf den ersten Blick erscheint Final Cut
Pro X sehr einfach bedienbar und es weist
große Ähnlichkeiten zu iMovie auf. Es ist
jedoch so, dass iMovie kostenlos für den
Mac und iOS-Geräte verfügbar ist, Final
Cut Pro X kostet hingegen einiges mehr:
nämlich ganze 299,99 Euro
Einer der besten Wege, die Bearbeitung
eines Videos zu erlernen, ist, ein
Kurzvideo zu machen, das ca. drei bis
fünf Minuten lang ist. Dieses sollte aus
noch kürzeren Clips oder Aufnahmen
zusammengesetzt sein, die zwei bis zehn
Sekunden lang sind. Die Aufgabe soll es
dann sein, eine gewisse Stimmung zu kreieren
und eine Verbindung zwischen den
Bildern, der Musik und den Texten dieser
Musik herzustellen. Wenn Sie dies ausprobieren,
werden Sie merken, dass dies eine
großartige Möglichkeit ist, die Bearbeitung
von Videos zu erlernen. Außerdem trainiert
man sein künstlerisches Auge und entwickelt
ein Gespür für emotionale Inhalte.
Bei iMovie und Final Cut Pro X ist
die Bearbeitung im Allgemeinen in vier
unterschiedliche Arten unterteilt, nämlich
zwischen zwei Bildschirmen, einer Timeline
und einer Browser-Fläche für das Projekt.
Der Browser des Projekts enthält das
unbearbeitete Rohmaterial, das Sie aufgenommen
haben. Die Timeline stellt den
Film dar, wie er während der Bearbeitung
aussieht – hier kann man die unterschiedlichen
Sequenzen des Clips erstellen. Der
erste Bildschirm links ist dafür gedacht,
das Rohmaterial anzuschauen und es
zurechtzuschneiden, bevor das Material in
die Timeline platziert und auf den Bearbeitungsprozess
vorbereitet wird. Der zweite
Bildschirm (meist der auf der rechten Seite)
ist dazu da, die Timeline selbst abzuspielen.
Sobald der Clip zur Timeline bewegt wurde,
kann man auch Effekte zum Bild hinzufügen
und eine visuelle Ästhetik in Bezug auf
den Kontrast und die Farbe. Behalten Sie
eine Konsistenz bezüglich der Farbe und
des Zusammenhangs zwischen den Videoclips
im Hinterkopf.
Die Timeline dient auch dazu, den
Soundtrack bearbeiten zu können. Sie können
zum einen Töne, die auf dem iPhone
aufgenommen wurden, verwenden – aber
der Ton wird nicht sehr fokussiert sein, da
das einbaute Mikrofon dazu neigt, alles
und jeden aufzunehmen. Dazu gehören
ungewünschte Neben- und Hintergrundgeräusche.
Einen anderen Soundtrack zur
Timeline hinzuzufügen ist wahrscheinlich
am besten, da man sich keine Gedanken
darum machen muss, Audios in High-Quality
aufzunehmen, während Sie das Video
aufnehmen.
Videokompression
Die Videokompression ist immer noch notwendig,
um Stunden an Videomaterial auf
den internen Speicher des iPhones oder
der Speicherkarte auf anderen Videokameras
zu transportieren. Am einfachsten ist
es wohl, jede Einstellung zu speichern und
jede einzelne zu einem statischen JPEGBild
zu komprimieren. Das iPhone nutzt
jedoch eine fortgeschrittene Kompressions-
Methode, die als H.264 bekannt ist. Diese
nimmt ganze Bilder in regulären Intervallen
auf und rechnet die Bilder zwischen diesen
Intervallen hoch, um Platz zu sparen.
Ein fortgeschrittener Prozessor wird
dazu benutzt, um vorauszusagen, was sich
zwischen zwei ganzen Bildern geändert
hat. Dies bedeutet, dass nicht jedes Bild
einzeln direkt vom Sensor der Kamera
gespeichert werden muss, sondern nur die
Veränderungen zwischen zwei Punkten,
die zeitlich sehr nahe beieinander liegen.
Dadurch wird viel Platz gespart, aber
H.264 nutzt die Kompression auch in
Bezug auf die „Bitrate“ (Ausgabemenge
von Informationseinheiten bei digitalen
Multimediaformaten auf einer Zeitleiste),
und auch die Größe der Lücken zwischen
Bildern spielt eine Rolle. Je höher die
Bitrate und je kürzer die Pause zwischen
den Bildern, desto mehr von den Original-
Details bleiben erhalten.
Bildfrequenz verstehen
Ein Video ist eine Abfolge von Bildrahmen
oder Einzelbildern, die eine nach dem
anderen aufgenommen wurden. Wenn Sie
Bilder bei 5fps (frames per second = Bilder
pro Sekunde, BpS) aufnehmen, sind dies
nicht genügend Bilder, um die Illusion einer
realen Bewegung zu erschaffen.
Erst bei einer Bildfrequenz von 24fps
wird es interessant. Tatsächlich ist 24fps
die Bildfrequenz, die auch von Kameras
in Hollywood-Filmen – analog und digital
–verwendet wird.
Workshop: Videos beschneiden
Falls Sie irgendwo im Video ungewünschtes Bildmaterial haben oder Sie es einfach nur kürzen wollen, um es bei Facebook hochzuladen, brauchen Sie keine spezielle App – Sie können dies in der Fotos-App tun.
Tippen Sie unten auf das Kamera-Rad, tippen Sie auf den Thumbnail und gehen Sie dann auf „Bearbeiten“. Wenn Sie Ihre Videos nicht finden, gehen Sie bei „Alben“ auf den Bereich „Videos“.
Schieben Sie eines der beiden Enden der gelben Leiste nach Innen, um Material abzuschneiden und gehen Sie dann auf „Fertig“. Den neuen Clip können Sie als neue Datei speichern oder den alten überschreiben
Tipps für das iPhone Die beste App, um 4K auf dem iPhone 6s zu nutzen
Ein Tipp, um gute Videos aufzunehmen,
zuerst: Halten Sie Ihr in iPhone
im Querformat, während Sie ein
Video aufnehmen. Wie ein Widescreen-
Fernseher wirkt auch ein Video dann
besser. Wenn Sie das iPhone während der
Aufnahme vertikal im Porträt-Modus halten,
wirkt es nicht sonderlich gut. Und vor
allem sehen diese auf einem Widescreen-
Mac oder -Fernseher schrecklich aus, mit
großen schwarzen Balken links und rechts.
Es gibt zwei Arten von 4K. Die erste
ist über den Kino-Standard (DCI) definiert,
der 4096x2160 Pixel beinhaltet. Der
andere ist der TV-Standard, der oft Ultra
HD genannt wird, dort sind die Bilder
3840x2160 Pixel groß . Beide Auflösungen
kann man grundsätzlich mit dem iPhone
aufnehmen, aber die Standard-Kamera-App
nimmt in letzterer Auflösung auf. Um die
andere Qualität zu nutzen, braucht man
etwa die App Filmic Pro (9,99 Euro), die die
beste Qualität für 4K-Aufnahmen anbietet,
aber dadurch auch schnell ungemein viel
Speicherplatz benutzt.
Bei der Aufnahme eines 4K-Videos
geht es nicht nur darum, ein schärferes
Bild zu erhalten, sondern auch darum,
dass man die 4K-Videos auf sehr großen
Monitoren zeigen kann – ohne störende
Unschärfe
Zudem kann man aus einem 4K-Video
auch gut Fotos extrahieren, die sich locker
für Galeriedrucke auf großer Leinwand eignen.
Ihre Spiegelreflexkamera können Sie
also in Zukunft zuhause lassen.
Sie benötigen nicht unbedingt einen
4K-Bildschirm, um die hohe Qualität der
Aufnahmen zu genießen, da ein 4K-Video
selbst auf einem Full-HD-TV eine bessere
Bildqualität abliefert.
Wenn Sie Aufnahmen in 4K aufzeichnen,
dabei aber beabsichtigen, dieses
Video vor allem auf Full-HD-Monitoren zu
zeigen, oder auf einem Smartphone oder
auf YouTube, dann gibt es die Option, eine
Aufnahme so zu beschneiden, dass zwar
die Darstellung auf diesen Geräten gut
passt, aber keinen unnötiger Verlust an
Bildqualität verursacht wird
Die Kamera -App nutzen
Standardmäßig ist 4K-Video beim iPhone
6s und 6s Plus deaktiviert. Um dieses zu
aktivieren, gehen Sie zu Einstellungen >
Fotos & Kamera > Video aufnehmen und
wählen Sie die 4K-Option bei 30 fps.
Wenn Sie jetzt den Video-Modus
der Kamera-App auswählen und auf den
Aufnahme-Button tippen, nehmen Sie
Material mit 3840x2160 Pixeln (Ultra HD
4K) auf anstelle des iPhones-Standards von
1920x1080 Pixel.
Sie sollten sich aber bewusst sein, dass
die Dateigröße von rund 130MB/Minute für
1080p auf 375MB/Minute für 4K ansteigt.
Auf einem 64-GB-iPhone 6s gibt es ungefähr
Platz für 150 Minuten 4K-Video, aber
auch nur, solange man nicht sonderlich
viel auf dem iPhone gespeichert hat. Es ist
sinnvoll, regelmäßig Material auf Ihren Mac
zu iMovie zu überspielen – oder die iPhone-
Version zu nutzen.
Filmic Pro verwenden
Die Kamera-App nimmt ein 4K-Video bei
30 Bildern pro Sekunde auf. Je mehr Bilder
man pro Sekunde aufnimmt, desto besser
sind die Übergänge, wenn man Videos in
dieser Geschwindigkeit abspielt – und noch
dramatischer die Slow-Motion-Effekte, die
man später anwenden kann.
Die maximale Bildfrequenz für ein
4K-Video auf dem iPhone ist 30fps,
60fps für ein 1080p-Video. Letztere ist
gut, wenn man eine gute Slow-Motion-
Geschwindigkeit bis zu 50% während des
Bearbeitens hinzufügen will. Wenn es um
das Anschauen von Videos geht, ist 60fps
nicht optimal, da 24fps bei den meisten
Hollywood-Filmen benutzt wird.
Ein 30fps-Video ist besonders gut,
um Filme zuhause oder auf YouTube
anzuschauen. Auf den neuesten iPhones
kann Filmic Pro ein 4K-Video bei 24fps
aufnehmen und mit einer geringeren Komprimierung.
Dafür erhält man noch größere
4K-Videos als bei Apple. Zudem gibt Filmic
Pro mehr Kontrollmöglichkeiten über die
Belichtung und den Fokus
Montag, 18. April 2016
Diese kleine App macht die freie Enzyklopädie „Wikipedia“ zu einem digitalen Erlebnis
In Wikipedia steckt schier unendliches
Wissen. Doch so richtig hübsch
ist die Webseite nicht. Das dachten
sich auch die Experten der Berliner
Agentur „Raureif“, die sich auf die
Visualisierung von Informationen auf
digitalen Ausgabegeräten spezialisiert
hat. Die Expertise merkt man der
knapp 30 MB großen App in jedem
Detail an – angefangen bei wunderschönen
Typografie, die für optimale
Lesbarkeit entwickelt wurde, über die
harmonische Farbgebung bis hin zur
nahtlosen Integration verschiedener
Sprachen. Auch technisch ist Viki auf
dem aktuellen Stand und integriert
sowohl 3D Touch für die schnelle
Suche vom Homescreen aus, als auch
Slide Over und Split View auf dem
großen Display eines iPad. Eine App
für die Apple Watch komplettiert das
umfassende Angebot. Die Darstellung
der einzelnen Wikipedia-Artikel passt
sich dabei jeweils optimal an den
Bildschirm an – egal ob im Hoch- oder
Querformat. Bei langen Einträgen hilft
das übersichtliche Inhaltsverzeichnis
bei der Navigation. Artikel können
zudem mit einem Lesezeichen versehen
werden. Nette Zusatzfunktion: Die
Umgebungssuche zeigt interessante
Artikel zu Sehenswürdigkeiten im
näheren Umkreis an
Cryptomator
Wer bei allem Komfort eines Online-
Speichers nicht auf Sicherheit verzichten
will, sollte „Cryptomator“ testen. Die App
verschlüsselt Dateien vor dem Upload
mit 256 Bit. Unterstützt werden bislang
iCloud, Dropbox, Google Drive und
OneDrive
von Microsoft. Die App aus
Deutschland ist vollständig quelloffen
und bedarf keiner Registrierung.
Water
Die App „Water“ ist nicht die erste ihrer
Art, wohl aber eine der schönsten. In
schlichtem Design unterstützt die App
den Nutzer bei der regelmäßigen und
vor allem ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme.
Das Ziel sowie die Standardmenge
kann dabei frei gewählt werden.
Anschließend genügt ein Tipp aufs Häkchen,
um einen Eintrag hinzuzufügen
Glow Baby
„Glow Baby“ ist ein umfassendes Tagebuch
für das erste Lebensjahr Ihres Kindes.
Neben regelmäßigen Einträgen fürs
Füttern, Schlafen und Windeln sowie
der körperlichen Entwicklung können
auch besondere Momente wie das erste
Lächeln samt Foto festgehalten werden.
Leider setzt die englischsprachige App
eine Registrierung voraus
Houzz
„Houzz“ ist eine Plattform für Bau- und
Einrichtungsprojekte, auf der man sich
einfach inspirieren lassen oder direkt mit
Experten in Verbindung treten kann. Die
gleichnamig App kann kostenlos geladen
und genutzt werden. Zum Speichern von
Projekten und Kontaktieren von Experten
benötigt man jedoch einen ebenfalls
kostenlosen Account
Textastic 6
Der überaus beliebte Code-Editor „Textastic“
läuft nun als Universal-App sowohl
auf iPhone als auch auf dem iPad. Hier
kann nun auch im Split View gearbeitet
werden. Syntax-Highlighting wird weiterhin
bei mehr als 80 verschiedenen
Programmier- und Markup-Sprachen
unterstützt. Die Darstellung kann vielfältig
angepasst werden.
Tyme 2
Der Entwickler der hübschen Zeiterfassungs-
App „Tyme“ hat sich die Wünsche
der Anwender zu Herzen genommen und
präsentiert eine komplett überarbeitete
Version mit vielen Verbesserungen.
Neben der Erfassung von Fahrt- und
Fixkosten gibt es nun eine umfassende
Statistik zur geleisteten Arbeit. Eine
Watch-App ist bereits angekündigt
Sonntag, 17. April 2016
starfinanz StarMoney in der Cloud
Online-Banking-Programme gibt es wie
Sand am Meer. Nur wenige sind jedoch
wirklich gut. StarMoney gehört seit Jahren
zu unseren Favoriten
Natürlich kann man seine Bankgeschäfte nach
wie vor auch noch mit manuell ausgefüllten
Überweisungsträgern, die man in einer Filiale
der gewählten Bank einreicht, erledigen. Praktischer,
komfortabler und schneller ist Online-Banking in
jedem Fall. Noch besser lassen sich die Bankgeschäfte
mit Programmen oder Apps lösen. StarMoney
des in Hamburg ansässigen Unternehmens Star
Finanz gehört seit Jahren zu unseren favorisierten
Banking-Programmen.
StarMoney ist aktuell in Version 10 für Windows
und immerhin mittlerweile auch schon in Version
2 für den Mac zu haben. Besonders überzeugen
kann StarMoney vor allem durch die sehr gelungene
und im Test problemfrei funktionierende Integration
der Cloud
Bank-Daten in der Cloud?
Gerade in Deutschland, dessen Bürger im internationalen
Vergleich relativ sensibel auf jegliche Datenschutzthemen
reagieren, muss man sich in Acht
nehmen, sobald man die Begriffe Banking und Cloud
in einem Satz verwendet. Natürlich: Jegliche Form
des Online-Bankings ist letztlich Cloud-gestützt. Normalerweise
sind aber eben nur zwei Parteien – man
selbst und die jeweilige Bank – in den Prozess involviert.
Nicht aber auch noch ein dritter Anbieter
Dessen ist man sich bei den Machern von
StarMoney natürlich bewusst. Man hat sich deshalb
dazu entschieden, von vornherein strenge Maßstäbe
an sich selbst und die eigene Technik anzulegen.
Dass die StarMoney Banking Cloud in einem zertifizierten
Bankrechenzentrum in Deutschland betrieben
wird, versteht sich da schon fast von selbst.
Zusätzlich werden die Zugangsdaten, bestehend
aus einer zu erstellenden „StarMoney ID“ und einem
Kennwort, die zur Nutzung der StarMoney Banking
Cloud erforderlich sind, strikt von den durch die Nutzung
des Programms anfallenden Daten getrennt.
Ein Zusammenhang zwischen den Login-Daten zur
Cloud und Konto-Zugandsdaten oder Umsätzen
lässt sich somit nicht herstellen. Die so genannten
„Nutzdaten“ werden anonymisiert und ohne jeden
persönlichen Bezug gespeichert.
Damit das so bleibt, verspricht Star Finanz, dass
die Profildaten für jeden Benutzer auf den Servern
individuell verschlüsselt werden. So soll sichergestellt
werden, dass weder Mitarbeiter von Star
Finanz noch Dritte Zugriff auf die Daten haben.
Vorteile einer Cloud-Lösung
Hohe Standards für Datenschutz und Datensicherheit
sind wichtig, wenn man sich erst einmal für
die Nutzung einer Cloud-Lösung entschieden hat.
Warum sollte man sich aber überhaupt dafür entscheiden?
Ein entscheidender Vorteil offenbart sich,
wenn man mehrere Geräte für das Online-Banking
verwendet. Durch die Cloud wird sichergestellt,
dass der Anwender von überall auf den gleichen
Datenbestand zugreifen kann. Das spart Zeit, gelgentlich
auch Nerven und sorgt auf komfortable
Weise schnell für eine gute Übersicht der aktuellen
Finanzlage. Neben klassischen Bar- und Bankkonten
können Nutzer über StarMoney zum Beispiel auch
alle Umsätze und Dokumente, wie etwa Kontoauszüge,
synchronisieren. Ebenfalls abgeglichen werden
die angelegten Kategorien. So werden beispielsweise
Einkäufe in einem Supermarkt automatisch einer
Kategorie „Lebensmittel“ und Ausgaben im örtlichen
Elektro-Fachhandel dem Bereich „Hobby“ zugeteilt,
während die Abbuchung der Tankstelle als „Ausgaben
fürs Auto“ deklariert wird.
Das ist durchaus praktisch, wenn man nicht
nur darauf bedacht ist, dass am Ende des Monats
noch genug Geld auf dem Konto ist, sondern wenn
man darüber hinaus auch unkompliziert im Blick
behalten möchte, wohin das liebe Geld eigentlich so
verschwindet.
Zugriff aus dem Web
Ein weiterer großer Vorteil ist, dass man dank der
StarMoney-Cloud-Lösung auch dann Zugriff auf
seine Daten hat, wenn man mal gerade weder den
eigenen Mac noch das eigene iOS-Gerät mit darauf
installierter StarMoney Software zur Hand hat.
StarMoney im Web ist von jedem Ort der Welt aus
für Sie erreichbar. Alles was Sie brauchen, ist ein
Internet-Browser.
Fazit
Die StarMoney Banking Cloud von Star Finanz ist
eine runde Sache, die den Online-Banking-Alltag
nach einer kurzen Eingewöhnungsphase schnell
merklich komfortabler werden lässt.
Workshop: In drei
Schritten zur Cloud
Am Anfang der Nutzung jedes Web-
Dienstes steht natürlich eine Registrierung.
StarMoney verlangt dabei nach
erfreulich wenig Daten. ID, Passwort
und eine Sicherheitsfrage als Backup
reichen aus.
Online- (Ihre Bank, Ihr Kreditkarten-
Institut oder auch Dienste wie PayPal)
und Offline-Konten (beispielsweise
Barkonto oder Haushaltsbuch) legen Sie
am komfortabelsten in der StarMoney-
Software auf dem Mac an.
In den Cloud-Einstellungen können Sie
bequem mit dem Setzen von jeweils
nur einem einzigen Haken bestimmen,
welche Ihrer Konten zur StarMoney
Banking Cloud hinzugefügt und somit
synchronisiert werden sollen
Samstag, 16. April 2016
hermes bundesliga-facts Fußball-App für Statistik-Fans
Fußball lebt von Emotionen und vielen
Diskussionen. Wer dabei mit tiefem Wissen
über Mannschaften und Spieler der Bundesliga
glänzen möchte, für den bietet die Hermes
Spieldaten-App die nötigen Informationen.
Pünktlich zum Rückrunden-Start hat Hermes
(ja, die mit den Paketen) eine App in den App
Store gebracht – die Hermes Bundesliga-Facts.
Diese App begeistert mit Spieldaten zur Fußball-
Bundesliga – in Echtzeit und in besonders hoher
Detailtiefe. Wer erst jetzt auf diese App aufmerksam
wird, der mag sich einerseits grämen, dass er sie
nicht früher gefunden hat. Andererseits gibt es
eigentlich keinen Grund zum Verzagen. Schließlich
ist man immer noch pünktlich zum Finale der Bundesliga
dabei.
Offizielle Statistiken
Die Idee hinter der App ist hinreichend genial, so
dass man sich fragt, weshalb sie eigentlich von
einem Logistikunternehmen zur Verfügung gestellt
wird. Die einfache Erklärung: Die App ist Teil des
Engagements von Hermes als Offizieller Premium-
Partner der Bundesliga. Sie ist kostenlos im App
Store erhältlich
Aber was kann die App eigentlich im Detail? Im
Hintergrund greift die App auf die offiziellen Spieldaten
der DFL Deutsche Fußball Liga zu und stellt die
Daten übersichtlich aufbereitet zur Verfügung. Und
das sowohl als Saison-Zusammenfassung als auch
in Echtzeit! Mit dieser App kann man die Leistungen
der Teams und auch der einzelnen Spieler abrufen,
analysieren und vergleichen: Neben den statistischen
Werten für Spieler mit den meisten Toren (insgesamt
oder pro Spieltag) und den meisten Torschüssen, die
man schon häufiger mal in der Fußball-Berichterstattung
findet, sind noch weitere interessante Werte
enthalten – so auch die Passstatistik: Am 26. Spieltag
beispielsweise spielten Philipp Lahm (155) und Xabi
Alonso (150) die mit Abstand meisten Pässe. Auf
Rang 3 der Statistik folgte der Wolfsburger Dante
mit 104 Pässen. Dabei geht es wohlgemerkt um
erfolgreiche Pässe. Insgesamt kam der FC Bayern
München auf 889 Pässe. Auf Rang 2 folgte Borussia
Mönchengladbach mit 594 Pässen, dahinter Borussia
Dortmund mit 579 Pässen auf Rang 3.
Die Bundesliga-Facts geben aber auch Antwort
auf die Fragen: Wurden die Tore mit links oder
rechts geschossen? In welcher Torzone wurden die
Tore erzielt? Und wie viele Elfmeter wurden am 34.
Spieltag erzielt? Zu den präsentierten Fakten gehören
– dies nur der Vollständigkeit halber – selbstverständlich
auch die Ergebnisse der Bundesliga-Spiele
im Überblick. Spannender sind aber natürlich die
statistischen Werte.
Runde Sache
Abgerundet wird die App durch zusätzliche Werte
zu Zweikämpfen, Laufdistanz, Torversuchen, Fouls,
Ecken und Freistößen. Neben der von Hermes
vorbereiteten „Highlights“-Ansicht können in den
„Bundesliga-Facts“ auch eigene so genannte Boards
angelegt werden. Auf denen lassen sich die Statistiken,
die einen am meisten interessieren, für den
Schnellzugriff platzieren
Der Gewinner AOC U3277PQU Der größte Bildschirm gewinnt
In unserem letzten Test von 4K-Displays
gab es einige Unterschiede in
der Bildqualität, aber dieses Mal fiel
es uns sehr schwer, einen Gewinner auszumachen,
weil alle Displays sehr nahe
beieinander lagen. Die hohe Qualität der
IPS-Technologie ist eindeutig. Der Monitor
von ViewSonic sticht hervor, weil er
25% heller ist als die anderen (aber man
zahlt dafür auch obendrauf).
Bei den Funktionen kann Asus durch
die vielen Input-Optionen, den flexiblen
Stand und guten Klang überzeugen. Das
Acer-Display sieht großartig aus, aber der
Standfuß ist nicht sehr flexibel.
Der unglaublich große Monitor AOC
U3277PQU hat uns am meisten beeindruckt.
Ein solch großes Display bietet
für Mac-Nutzer viele Vorteile, zum Beispiel
beim Einsatz auf der Arbeit oder in
Kombination mit der Split-View-Funktion
von El Capitan. Die Bildqualität und das
Kontrastverhältnis ist außergewöhnlich
gut, der Preis ist angemessen. Aufgrund
dieser Kombination ist der Monitor von
AOC unser Testsieger.
4k monitore Schneller, größer, besser ?
Anders als 3D erobert 4K tatsächlich die Welt
im Sturm und ist in vielen Bereichen schon nicht
mehr wegzudenken.
Welche Bildschirme
sind am besten,
wenn Sie 4K-Pixel-
Power wollen?
Wir haben fünf
Monitore getestet
Seitdem wir uns zuletzt 4K-Displays
genauer angeschaut haben, hat sich
die Technologie erheblich verbessert.
Auch wenn ein 4K-Bildschirm mit fast
jedem Mac funktioniert, erhält man beste
Ergebnisse mit dem DisplayPort 1.2 und einem
60Hz-Ausgang. Dies wird von den meisten
Macs seit 2013 unterstützt (siehe https://
support.apple.com/de-de/HT202856), vom
iMac bis zum mini – abgesehen vom MacBook
des Jahres 2015 – braucht man jedoch einen
Adapter.
Ein 4K-Display kostet natürlich
einiges mehr als ein Display, das eine
1080p- (1920x1080) oder 1440p-Auflösung
(2560x1440) hat, aber der Preisunterschied
ist sehr gering. 4K bedeutet eigentlich nichts
anderes als 3840x2160 Pixel, eine riesige
Zahl, die man entweder im „Retina“-Modus
nutzen kann oder als gigantischer Desktop,
der einem unheimlich viel Platz bietet. Als
Apple-Nutzer fühlt man sich manchmal etwas
verwöhnt dank der besseren Skalierung von
Drittanbietern in Mac-Apps
Für einen 4K-Monitor, der zusätzliche
Extras wie bessere Farben oder auf Gaming
bezogene Funktionen wie die Adaptive-Sync-
Technologie hat, zahlt man viel mehr. Aber
diese Funktionen sind oft unwichtig für einen
externen 4K-Bildschirm. Es gibt heutzutage
so viele unterschiedliche Displays, dass
eigentlich für alle Bedürfnisse was dabei ist.
Wir haben uns dazu entschlossen, uns
nur auf die IPS-Technologie zu konzentrieren
und uns daher fünf Bildschirme mit Größen
von 24 Zoll bis 32 Zoll ausgesucht. Es sind
alles Premium-Monitore mit einem 10-Bit-
Panel, die eine extrem gute Farbgebung
anbieten, was perfekt für Grafik-Designer und
den alltäglichen Gebrauch ist.
Was es zu beachten gibt…
Alles, was Sie über 4K-Monitore wissen sollten.
TN oder nicht TN?
Der 4K-Display-Markt ist zwischen
zwei Display-Technologien – Twisted Nematic
(TN) und In-Plane Switching (IPS) – unterteilt.
Letztere kosten etwas extra mehr, liefern
aber auch eine bessere Bild-Qualität.
Ein 60Hz-Ausgang ist wichtig
Um einen 4K-Monitor richtig zu nutzen,
benötigt man einen 60Hz-Ausgang; 4K bei
30Hz ruckelt oft. 4K bei 60Hz wird nur von
einem DisplayPort 1.2 unterstützt, den es auf
den meisten neueren Macs gibt.
Den richtigen Winkel treffen
TN-Bildschirme haben schlechtere
Blickwinkel. Wenn Sie Ihren TN-Monitor nicht
gerade anschauen, kann die Farbe gelb leicht
orange angezeigt werden und rot in Richtung
lila. Dies passiert bei IPS nicht.
Die 10-Bit-Versuchung
High-End-Monitore haben jetzt 10-Bit
Panels, was zu einer maximalen Anzahl von
1,07 Milliarden Farben führt. Dies ist ein riesiger
Unterschied bezüglich der Bildqualität
und der Farb-Präzision. Alle getesteten Displays
haben 10-Bit Panels.
Angenehm für die Augen
Viele Bildschirme haben ein flickerfreies
Panel und einen „Low Blue Light“
-Modus; beides wurde entwickelt, um den
Sehkomfort zu erhöhen.
Fast perfekt skaliert
OS X ermöglicht es, Grafiken und Texte
so zu skalieren, dass diese sowohl im nativen
Pixel-For-Pixel Modus oder mit einem Retina-
Bildschirm benutzt werden können. Dargestellt
werden sie in normaler Größe, aber mit
großartigen Details.
Test 1 Design
Schön vs. Biest?
Das metallische Ghäuse
von Acers S277HK sieht
klasse aus und es hat einen
sehr ungewöhnlichen
Stand, der den Bildschirm
auf der rechten Seite
abstützt, mit einer sehr
dünnen Fassung. Man kann
ihn aber auch nach vorne
und nach hinten neigen.
Von Nachteil ist, dass sich
der Stand nicht rotieren
lässt, um den Bildschirm
höher oder tiefer zu stellen.
Das Design des
PB279Q ist eher langweilig,
während im ViewSonic ein
dunkelgrauer Rahmen in
ein Gehäuse eingebaut ist,
das neben einem Mac gut aussieht; er hat aber leider einen sehr
großen Metallstand.
Man könnte denken, dass der 32 Zoll große Bildschirm von
AOC sperrig ist, aber der stabile Rahmen lässt den Monitor fest
auf dem Tisch sitzen. Philips 24-Zoll Monitor mag klein erscheinen,
aber er spart Platz. Leider sehen die großen Lautsprecher,
die unten angebracht sind, nicht hübsch aus.
Test 2 Bildqualität
Ein wichtiger Faktor.
Wie bereits erwähnt, hat
sich die Display-Technologie
sehr weiterentwickelt, was
man bereits an der guten
Bildqualität der modernen
Bildschirme sieht. Dies
schließt ohne Zweifel auch
die von uns getesteten
fünf Monitore ein – jeder
einzelne von ihnen hat uns
mit seiner Bildqualität sehr
beeindruckt.
Das Spyder Kolorimeter
misst die genaue Bildschärfe
mit dem ΔE-Wert.
Dieser stellt die Bild-Genauigkeit
gegenüber festgelegten
Werten dar. Mit einem
10-Bit-Panel – das in allen
von uns getesteten Bildschirmen enthalten ist – können 1,07
Milliarden Farben dargestellt werden. Bei einer solch hohen Zahl
kann man eine sehr gute Abbildung von Farben erwarten und
Ergebnisse mit einem ΔE in Höhe von 2 oder sogar unter 1. Im
Allgemeinen gilt, dass eine Zahl von unter 3 bereits ein Garant
für eine sehr gut Bildqualität ist
Wir haben die Bildschirme außerdem kalibriert und danach
erneut gemessen. Bevor es 10-Bit-Panels gab, hat der Kalibrierungsprozess
dazu geführt, dass die Bildqualität des Displays
stark verbessert wurde. Aber bei der hohen Qualität der Monitore
ist auch die Bildqualität ohne weiteres Zutun direkt sehr
gut. Tatsächlich kann die Kalibrierung sogar die gemessene
Bildqualität verringern, auch
wenn wir bei unseren Tests
bemerkt haben, dass das Bild
dann immer noch sehr gut aussieht
– auch nachdem die Gelbtöne
und die Farben am blauen
Ende des Spektrums verringert
worden sind.
Der endgültige Beweis
ergibt sich aus den Testergebnissen.
Die Farbskalas bei
allen fünf Monitoren waren sich sehr ähnlich – jeder einzelne
Bildschirm hat 100 % sRGB erreicht; als Vergleich: Der Adobe-
RGB-Farbraum liegt zwischen 79 % und 81 %. Dies ist eine Differenz,
die vernachlässigt werden kann und die beim eigentlichen
Gebrauch keinen bemerkbaren Unterschied macht.
Das Kontrastverhältnis liegt bei ungefähr 600:1, Asus
erreicht 690:1 mit seinem PB279Q und Acer den geringsten
Wert von 560:1. Mit der Bildhelligkeit verhält es sich ähnlich:
Diese tendiert zwischen 290 zu 320 cd/m2, mit Ausnahme des
ViewSonic VP2780-K4, der sogar 400 cd/m2 erreicht.
Der ΔE-Wert aller fünf Monitore liegt unter 1, der Wert
des ViewSonic ist am geringsten mit 0.41. Die Kalibrierung
passt die weißen und schwarzen Punkte nur leicht an, aber im
Allgemeinen und basierend auf den Testergebnissen aller fünf
Bildschirme können wir mit Sicherheit sagen, dass man von allen
dieser 4K-IP-Displays eine außergewöhnlich gute Bildqualität
erwarten kann.
Test 3 Bedienung
Wie intuitiv sind die Monitore?
Die Einstellung des
Displays via Nutzung
des On-Screen-Displays
(OSD) erfordert oft einige
Mühen, da dieses nicht
ganz einfach zu bedienen
sind. Und genau dies ist der
Bereich, wo sich die fünf
Monitore stark voneinander
unterscheiden.
Die kleinen Icons und
Menüpunkte des Acer-
Monitors funktionieren
nicht sehr gut. Es gibt keinen
Text, aber man erkennt,
welches Icon zu welchem
Menü gehört. Das OSD des
AOC ist einfach gehalten,
aber ist leicht zu bedienen
mit vielen Einstellung und Optionen. Der Philips-Monitor nutzt
ein sehr einfaches Menü-System, während der ViewSonic von
einem einzigen Paar Buttons abhängig ist, was sehr verwirrend
ist, weil man nicht weiß, welcher genau was macht.
Asus gewinnt in diesem Bereich. Sein Menü ist erstklassig
mit präszisen Beschriftungen, so dass man immer direkt erkennt,
welche Einstellung man vornehmen muss.
Freitag, 15. April 2016
Apples Produktpalette wird stets größer. Mac, iPhone, iPad, iPod und jetzt auch die Apple Watch. Was leisten die Geräte in der Praxis? Unser Anspruch: Wir testen alles, was Apple aktuell auf dem Markt hat.
Das Jahr 2015 hat uns jede Menge neue
Apple-Geräte beschert. Neben den fast schon
obligatorischen neuen iPhones gab es auch
ein völlig neues iPad, das iPad Pro mit 12,9 Zoll großem
Bildschirm, und zahlreiche neue Macs. Nicht zu
vergessen auch die neue Apple-TV-Generation. Wir
hatten selbstverständlich alle Geräte im Test
iMac: der Allrounder
Der iMac ist ein All-in-One-Desktop-Rechner. Der
Prozessor des Einstiegsmodells kommt mit zwei
Kernen, alle anderen iMacs rechnen mit vier Kernen.
Außerdem ab Werk: acht Gigabyte RAM, flotte Grafikchips
von AMD oder Nvidia, eine drahtlose Tastatur
und Maus sowie ein 21,5- oder 27-Zoll-Monitor.
Alle Modelle kommen mit Festplatte, nur das größte
mit einem deutlich flotteren Fusion Drive. Dieses
lässt sich für alle beim Kauf als Option zuwählen.
Das Display liegt hinter Glas und spiegelt somit bei
starkem Lichteinfall. Der iMac Retina 5K bietet übrigens
ein extrem hochauflösendes Display.
Empfehlung: Der iMac ist das Allround-Genie. Er bietet
derzeit am meisten
Mac fürs Geld und eine sehr
gute CPU- und Grafikleistung. Das Retina-5K-Modell
eignet sich besonders als Videoschnittplatz, auch
Fotografen und Grafiker schätzen das gute Display.
Mac Mini: der Zwerg-Computer
Der kleinste und preisgünstigste Mac ist der Mac
Mini. Er ist kaum größer als ein Stapel DVDs und
liefert dennoch eine erstaunliche Leistung.
Als
besonderes Schmankerl kann man den Mac Mini
mit einem Fusion Drive bestellen. Die Kombination
aus schneller SSD und großer Festplatte lohnt sich.
Achtung: Alle Mac-Mini-Modelle kommen ohne optisches
Laufwerk, Maus und Tastatur.
Empfehlung Der Mac Mini ist der ideale Mac für den
Einstieg. Er eignet sich für einfache Büroarbeiten,
aber auch als Zweitgerät im Wohnzimmer zum
Anschluss an den Fernseher. Da Apple keinen echten
Server im Programm hat, lässt sich der Mac Mini
auch als Heim- oder Arbeitsgruppen-Server nutzen
Mac Pro: das Arbeitspferd
Bis zu zwölf Rechenkerne, zwei Grafikkarten und
ein Terabyte SSD-Massenspeicher sorgen im Mac
Pro für eine enorme Leistung.
Das stabile Gehäuse
und die speziellen Innereien machen diesen Mac
zum Arbeitspferd. Der Nachteil ist, dass der Mac Pro
Erweiterungen nur extern annimmt, dafür stehen
aber sechs Thunderbolt-2-Ports bereit.
Empfehlung: Kompromisslose Leistung
und eine
geniale Konstruktion machen den Mac Pro in vielen
Bereichen zum Rechner der Wahl. Da er auch unter
Last kaum zu hören ist, findet er gerne in Tonstudios
Anklang. Für Privatanwender ist er jedoch zu teuer.
MacBook: die Flunder
Mit dem 2015 wieder aufgelegten MacBook
beschreitet Apple einmal mehr neue Wege. Das
Gerät ist kleiner und leichter als jedes Apple-Notebook
zuvor. Der Intel Core-M-Prozessor benötigt so
wenig Strom, dass das Gerät komplett ohne Lüfter
auskommt. Allerdings gibt es als Schnittstelle nur
einen einzigen USB-Port vom Typ C.
Empfehlung Kleiner geht es wirklich nicht mehr.
Deswegen ist das 12-Zoll-MacBook der ideale Begleiter
für unterwegs. Besonders Schüler und Studenten
werden das geringe Gewicht zu schätzen wissen
MacBook Air: das Leichtgewicht
Das MacBook Air ist Apples preisgünstigster
mobiler
Mac. Das 11-Zoll-MacBook-Air bildet den günstigsten
Einstieg. Dank Intel-Core-i5-Prozessor aus
der Broadwell-Serie und schnellen SSD-Laufwerken
fühlt es sich wie ein erwachsenes System an.
Allerdings fehlt allen MacBook-Air-Modellen ein
optisches Laufwerk. Wer CDs oder DVDs abspielen
oder brennen will, muss hier auf ein externes
Laufwerk zurückgreifen. Dafür wiegt das 11-Zoll-
MacBook-Air nur etwas mehr als ein Kilogramm und
passt problemlos in jeden Rucksack und sogar in
manche Damenhandtasche. Mit dem 13-Zoll-Modell
bekommt man neben dem größeren Bildschirm auch
mehr Bildauflösung. Schnellere Prozessoren gibt es
hingegen nur gegen Aufpreis.
Empfehlung Die MacBook-Air-Modelle eignen sich
besonders für Vielreisende, bei denen unterwegs
jedes Gramm Gewichtersparnis zählt. Außerdem
sind die Geräte bei Bildungseinrichtungen sehr
beliebt.
MacBook Pro: veraltet
Das MacBook Pro hat Apple bis auf ein einziges
Modell komplett aus seinem Angebot herausgenommen.
Nur noch ein 13-Zoll-Modell kann man als
Neugerät kaufen. Das hat Apple technisch auf dem
Stand vom Juni 2012 belassen.
Das 13-Zoll-Modell kommt mit einer Dual-Core-
CPU von Intel. Als Grafikchip muss man sich mit
dem integrierten Intel HD 4000 begnügen, der
aber für die meisten Belange immer noch ausreicht.
Dieses MacBook-Pro-Modell ist der einzige aktuelle
Mac, den Apple noch mit einem integrierten DVDLaufwerk
ausgeliefert
MacBook Pro Retina: der Profi
Die Retina-Modelle sind etwas dicker und schwerer
als die MacBook-Air-Varianten, bieten dafür aber
ein Display mit super Auflösung und sehr guten
Bildeigenschaften. Die vierfache Pixelanzahl sorgt
für ein beeindruckendes Bild. Die aktuelle Baureihe
hat Apple mit den neuesten Intel-Chips ausgerüstet.
Alle Varianten sind mit dem Force-Touch-Trackpad
bestückt. Die 15-Zöller kommen mit vier Rechenkernen,
diese kosten bei den 13 Zoll großen Modellen
360 Euro zusätzlich.
Empfehlung Die MacBook-Pro-Modelle eignen sich
für kreative Profis. Die 13-Zoll-Version ohne Retina-
Display ist zwar veraltet, aber der einzige mobile
Mac mit DVD-Laufwerk. Die Retina-Versionen sind
vor allem bei Fotografen beliebt, denn das hochauflösende
Display ist besonders für die Darstellung
von Fotos, aber auch für HD-Videos geeignet.
iPhone: das Massenprodukt
Kein Apple-Gerät verkauft sich so gut wie das
iPhone. Trotz hoher Preise setzt Apple es millionenfach
in aller Welt ab. Das ist kein Wunder, denn die
genial einfache Bedienung per Touch-Bildschirm
gepaart mit exzellenter Hardware bildet ein prima
Gespann.
Aktuell ist das iPhone 6s, das es in zwei Größen
gibt. Die 4,7-Zoll-Variante eignet sich dabei besser
für das tägliche Business, weil sie noch in jede
Hosen- und Hemdtasche passt. Das iPhone 6s Plus
mit 5,5 Zoll ist dagegen fast schon ein Tablet. Beide
bieten Retina-Displays mit extrem scharfem Bild
und hoher Helligkeit. Auch draußen lassen sich die
Bildschirme noch gut ablesen.
Nach wie vor im Programm hat Apple das
iPhone 6. Alle neuen Modelle bekommt man in drei
Farben: Spacegrau, Silber oder Gold, das iPhone 6 in
Silber oder Spacegrau. Brandneu hinzugekommen
ist das iPhone SE mit seinem nur 4 Zoll „großen“
Display, das seinen Vorgänger 5s nicht nur in Sachen
Prozessorleistung sauber überrundet.
Empfehlung Für iPhone-Einsteiger ist natürlich primär
das neue iPhone SE interessant, das als 16- und
64-GB-Variante erhältlich ist. Besonders die 12-MPFoto-
bzw. 4-K-Videokamera stattet das kleine
iPhone mit Profiqualitäten aus. Wer es größer mag,
muss auf das iPhone 6s oder 6s Plus umsteigen.
iPad Air, Mini + Pro: die Brücke zum Notebook
Der Verzicht auf Maus und Tastatur muss nicht
bedeuten, dass Computer absolut unbedienbar
werden. Das iPad ist der beste Beweis dafür und es
hat die Art und Weise, wie wir uns einen Computer
vorstellen und ihn bedienen, grundlegend verändert.
Ende 2014 hatte Apple die iPad-Reihe überarbeitet.
Neu war das iPad Air 2. Es bietet den vom
iPhone 6S und 6 her bekannten Fingerabdrucksensor.
Dieser erleichtert das Entsperren des iPad und
den Einkauf von Apps oder iTunes-Inhalten, denn
statt umständlich jedes Mal das Passwort einzutippen,
braucht man nun nur noch einen Finger lässig
auf den Home-Knopf zu legen.
Das iPad Air 2 ist zudem noch einmal dünner
und leichter geworden. Außerdem enthält es den
derzeit schnellsten mobilen Prozessor auf ARMBasis,
den A8X von Apple. Damit erreicht das
iPad Air 2 von der Rechenleistung her fast schon
Notebook-Niveau. Mit dem iPad Mini 4 hat Apple
auch seine kleinste Tablet-Reihe in Sachen Leistung
aufgewertet. Beide Modelle überzeugen mit ihrem
hochauflösenden Retina-Display.
Ambitionierten Anwendern bietet sich das iPad
Pro an, das es seit kurzem nicht nur in der 12,9-,
sondern auch in einer handlicheren 9,7-Zoll-Version
gibt. Mit einem Smart Keyboard ergänzt, stellen
beide Modelle eine ernstzunehmende Alternative zu
Desktop-Computern und Laptops dar.
Empfehlung Besonders klein und leicht ist das iPad
Mini. Als alltäglicher Begleiter ist es fast so flexibel
wie ein iPhone, bietet aber die Möglichkeiten eines
vollwertigen Tablets. Einen größeren Bildschirm
erhält man mit dem iPad Air 2. Wer tagein, tagaus
mit dem iPad als primäres Gerät arbeiten möchte,
sollte zu einem der Pro-Geräte greifen.
iPod: der Großvater
Der iPod läuft bei Apple nur noch nebenher mit,
die Verkaufszahlen sinken stetig. Der extrem kleine
iPod Shuffle hat kein Display. Hier lässt man sich
vom Zufall überraschen, welcher Song als nächstes
spielt. Er wiegt nur 13 Gramm, bietet zwei Gigabyte
Speicher und ist in sechs Farben erhältlich (inklusive
Product Red, bei dem ein Teil des Kaufpreises an
eine Wohltätigkeitsorganisation gespendet wird).
Der iPod Nano kommt mit einem Multitouch-
Display und ebenfalls in sechs Farben. Fast schon
ein iPhone ist der iPod Touch. Er verzichtet auf die
Telefonfunktion, lässt aber sonst ähnliche Möglichkeiten
zu wie das iPhone. Die CPU- und Grafikleistung
entspricht beim aktuellen Modell in etwa dem
iPad Mini 3 und es gibt bis zu 128 GB Speicher. Die
Kamera liefert ebenfalls eine sehr gute Bildqualität.
Empfehlung Jogger und andere Sportler fühlen sich
mit dem iPod Shuffle am wohlsten, da er extrem
klein und leicht ist. Der iPod Nano ist ein idealer
Musikbegleiter für Kids und Jugendliche. Der iPod
Touch ist fast schon ein iPhone. Mit dem aktuellen
Modell kann man die meisten
iPhone-Apps und
sogar aufwändige Spiele nutzen.
Apple TV
Das Apple TV bringt Inhalte via AirPlay oder direktem
Streaming auf den Fernseher. Neu in der lang
ersehnten 4. Generation: Das Apple TV verfügt jetzt
auch über einen eigenen App Store und bietet so
eine noch größere Streaming-Auswahl.
Empfehlung Wer Musik und Filme im Wohnzimmer
genießen will, findet im Apple TV eine praktische
Lösung. Das Potenzial des Gerätes ist zudem noch
lange nicht ausgereizt. Vieles wird davon abhängen,
wie schnell sich die Entwickler auf das Gerät stürzen
und nützliche und sinnvolle Apps anbieten.
Das doppelte Lottchen Ein gut gepflegtes Adressbuch hilft Ihnen, mit Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern in Kontakt zu bleiben.
Das zentrale Apple-Adressbuch
hält Ihre Kontakte zusammen.
Als Datenbank ist die
Kontakte-App seit OS X Mavericks für
die Adressverwaltung auf dem Mac
zuständig. Sie erlaubt unter anderem
die Synchronisierung der Adressen mit
iOS-Geräten und anderen Macs über
iCloud. Entscheidend ist jedenfalls,
dass die Kontakt-Informationen von
mehreren Programmen unterschiedlich
genutzt werden. Und da sich von
mehreren Anwendungen ausgehend
neue Kontakte anlegen lassen –
E-Mail, Nachrichten, Mac oder iPhone
– sollten Sie sich von Zeit zu Zeit um
die Kontakte kümmern. Karteileichen
und doppelte Einträge benötigen ein
Mindestmaß an Zuwendung.
TIPP
Vorherige Empfänger
Apple-Mail führt eine Liste zuletzt
genutzter Empfänger. Diese Liste ist
über den Eintrag „Vorherige Empfänger“
im Menü Fenster zugänglich. Als Liste
kann sie sortiert werden nach Empfänger,
Adresse und nach dem Datum der
letzten Nutzung. Einträge lassen sich
direkt in die Kontakte-App übernehmen.
Doch als Besonderheit lässt sich die
Liste bearbeiten. Sie können E-Mail-
Adressen löschen, die sie nicht mehr für
den Versand nutzen möchten.
WAS FEHLT?
Serienbriefe
Die Kontakte-App kennt Gruppen. Personen
lassen sich in Gruppen zusammenfassen
und das war es im Prinzip
auch schon. Das alte Adressbuch von
Mac OS X unterstützte Gruppen in
Apple Mail. Für Kontakte mit mehreren
E-Mail-Adressen konnte sogar pro
Gruppe eine Empfangs-Adresse als
bevorzugte E-Mail-Adresse eingerichtet
werden. Es ist schade, dass Apple
diese Funktion ersatzlos gestrichen
hat. Denn der Versand an Gruppen
von Empfängern ist eigentlich recht
praktisch.
Die Kontakte-App besitzt eine
Suchfunktion, mit der sich
doppelte Einträge in der Adress-
Datenbank aufspüren lassen.
Der Befehl „Nach Duplikaten
suchen …“ befindet sich im Menü
„Visitenkarte“.
Menschen können gleiche
Namen haben und doch unterschiedliche
Personen sein.
Mit dem Befehl „Ausgewählte
Visitenkarten zusammenführen“
überführen Sie zwei Einträge
manuell in einen Datensatz.
Den zusammengeführten Datensatz
sollten Sie gegebenenfalls
kontrollieren, weil Telefonnummern
mit und ohne internationale
Vorwahl als unterschiedliche
Nummern erkannt werden. Zudem
sind die Label oft nicht richtig
Kontakte können in unterschiedlichen
Adressbüchern
geführt sein und zum Beispiel
über Exchange vom Arbeitgeber
vorgegeben werden. Die App
kommt jedenfalls mit mehreren
CardDAV-Accounts zurecht
Veraltete Apps ausblenden
Wie umständlich und überfrachtet iTunes im Laufe der Zeit geworden ist, sieht
man an den Arbeitsschritten, die nötig sind, um veraltete Apps oder unerwünschte
Apps auszublenden. Eine Lösung wäre es, die Einkäufe pauschal zu verbergen.
Unerwünschte Apps lassen sich auch einzeln ausblenden. Denn mit Familienfreigabe
können nämlich alle Familienmitglieder die Einkäufe der anderen einsehen.
Steigen Sie ein über die Kontoeinstellungen bei iTunes zu „Käufe“. Mit aktiver
Familienfreigabe sehen Sie „Familienkäufe“. Wechseln Sie zu Ihren Käufen. Apps
und andere Produkte werden aufgelistet. Verweilen Sie mit dem Maus-Zeiger über
einem App-Icon, so erscheint in der oberen linken Ecke eine neue Schaltfläche.
Klicken Sie auf das X: Der Artikel wird ausgeblendet.
Ausgeblendete Apps lassen sich wieder einblenden. Dazu wählen Sie bei den
Kontoeinstellungen den Menüpunkt „Accountinformationen“. Das Kennwort zu
Ihrer Apple-ID wird abgefragt. Im Bereich „iTunes in der Cloud“ klicken Sie in der
Zeile „Ausgeblendete gekaufte Artikel“ auf „Verwalten“. Bei jeder ausgeblendeten
App befindet sich die Schaltfläche „Einblenden“, mit der die Ausblendung aufgehoben
wird. Am iPhone blenden Sie Apps schneller aus. Öffnen Sie den App Store,
tippen auf Updates, wechseln zu Ihren Einkäufen. Apps, die verborgen werden
sollen, wischen Sie nach links aus dem sichtbaren Bereich und bestätigen die
Schaltfläche an der rechten Seite: Ausblenden. Wisch und weg, fertig
Remix your Tunes Musik, Medien und mobile Geräte verwaltet iTunes zentral am Mac und über iCloud
Das iTunes-Programm auf dem Mac ist ein
überladenes Monstrum: Musik, Filme, Apps
und Streaming sowie für jeden Medientyp
einen Store. Dazu kommt noch die Geräte-Verwaltung
für iPod und iPhone. Das Ding ist komplex.
Ginge es nach Apple, dann würden wir alle Apple
Music abonnieren und müssten uns um unsere
Musik einen Gedanken weniger machen. Aber ganz
so einfach lassen wir Apple mit iTunes nicht vom
Haken, denn es ist unsere Musik.
Dass es tatsächlich unsere Musik ist, musste
Apple immer wieder neu lernen. Als etwa 2011 bei
der Einführung von Apple Match durch den Abgleich
mit dem iTunes-Musik-Store-Katalog bei einigen
Kunden in die Musik-Bibliothek eingegriffen wurde,
gab es etliche Irritationen. iTunes ersetzte Musikstücke
mit derben Texten durch die weichgespülten
Radio-Versionen aus dem Store. Zusätzlich wurden
noch so manche Cover vertauscht oder verschluckt.
2014 folgte der nächste Anschlag in Form eines
automatischen Downloads einer neuen U2-CD.
Bono und Tim Cook mussten lernen: Damit macht
man sich nicht nur Freunde. Im vergangenen Jahr
wiederholte die Einführung von Apple Music einige
Fehler von iTunes Match. So gab es Probleme mit
der Zuordnung von Songs in Alben. Und wieder
einmal wurden Cover-Grafiken ausgetauscht oder
schlichtweg entfernt
iTunes und seine eingebauten Stores sind jetzt
Chefsache bei Apple. Der Marketing-Chef Phil Schiller
kümmert sich um das elementare Produkt von
Apple. Man darf gespannt sein, wie Apple bei iTunes
aufräumen wird.
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