Freitag, 22. April 2016

Bearbeitung Wie verschönere ich die Aufnahmen?

ScreenFlow punktet in dieser Disziplin mit den überzeugendsten Bearbeitungsfunktionen. Das Programm präsentiert einen dreigeteilten Hauptbildschirm, der sich in eine Leinwand mit der Aufnahme, eine Zeitleiste mit der Audio- und Videospur und einem Bereich mit den Bearbeitungswerkzeugen unterteilt. Man kann für den Mauszeiger einige nette optische Effekte hinzufügen oder Tasteneingaben anzeigen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Übergangs-Eigenschaften. So kann man mit der Freihand-Funktion einen ausgewählten Bereich markieren und anschließend den Hintergrund unscharf stellen, die Deckkraft erhöhen oder den markierten Bereich zoomen. Einen guten Eindruck hinterlassen auch die Video-Eigenschaften, mit denen man Kreise oder Linien frei im Video platzieren kann. Diese lassen sich animieren, so dass zum Beispiel ein Pfeil über den Bildschirm wandert. Camtasia unterteilt den Hauptbildschirm sogar in vier Bereiche, wobei die Bearbeitungswerkzeuge zweigeteilt sind. Die Werkzeuge sind ausgereift und intuitiv bedienbar. So kann man einen Geräterahmen um das Video legen, so dass die Lerneinheiten quasi auf dem Monitor ablaufen. Bei den Übergangs-Funktionen sticht der Blanko- Baustein hervor, mit dem die Eigenschaft eines Elements wie Position, Größe oder Drehung animieren kann. Screenium versammelt die wichtigsten Werkzeuge in der Kopfleiste. Man kann Übergänge gestalten, die Länge der Aufnahmen anpassen und Text, Formen, Markierungen oder Animationen hinzufügen. Praktisch ist die Möglichkeit, Kapitelmarken einzufügen, damit der Zuschauer gezielt einzelne Sequenzen ansteuern kann. Die Bearbeitungsmöglichkeiten von iShowU Instant sind limitiert. So kann man keine echten Schnitte machen, sondern lediglich Anfang oder Ende eines Videos kürzen. Lediglich einfache graphische Elemente wie Kreise, Pfeile oder Texte werden unterstützt. Voila unterstützt nur das Kürzen von Videos.

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