ScreenFlow punktet in dieser Disziplin mit den überzeugendsten
Bearbeitungsfunktionen. Das Programm präsentiert einen
dreigeteilten Hauptbildschirm, der sich in eine Leinwand mit
der Aufnahme, eine Zeitleiste mit der Audio- und Videospur
und einem Bereich mit den Bearbeitungswerkzeugen unterteilt.
Man kann für den Mauszeiger einige nette optische Effekte hinzufügen
oder Tasteneingaben anzeigen. Besondere Aufmerksamkeit
verdienen die Übergangs-Eigenschaften. So kann man
mit der Freihand-Funktion einen ausgewählten Bereich markieren
und anschließend den Hintergrund unscharf stellen, die
Deckkraft erhöhen oder den markierten Bereich zoomen. Einen
guten Eindruck hinterlassen auch die Video-Eigenschaften, mit
denen man Kreise oder Linien frei im Video platzieren kann.
Diese lassen sich animieren, so dass zum Beispiel ein Pfeil über
den Bildschirm wandert. Camtasia unterteilt den Hauptbildschirm
sogar in vier Bereiche, wobei die Bearbeitungswerkzeuge
zweigeteilt sind. Die Werkzeuge sind ausgereift und
intuitiv bedienbar. So kann man einen Geräterahmen um das
Video legen, so dass die Lerneinheiten quasi auf dem Monitor
ablaufen. Bei den Übergangs-Funktionen sticht der Blanko-
Baustein hervor, mit dem die Eigenschaft eines Elements wie
Position, Größe oder Drehung animieren kann. Screenium
versammelt die wichtigsten Werkzeuge in der Kopfleiste. Man
kann Übergänge gestalten, die Länge der Aufnahmen anpassen
und Text, Formen, Markierungen oder Animationen hinzufügen.
Praktisch ist die Möglichkeit, Kapitelmarken einzufügen, damit
der Zuschauer gezielt einzelne Sequenzen ansteuern kann. Die
Bearbeitungsmöglichkeiten von iShowU Instant sind limitiert.
So kann man keine echten Schnitte machen, sondern lediglich
Anfang oder Ende eines Videos kürzen. Lediglich einfache graphische
Elemente wie Kreise, Pfeile oder Texte werden unterstützt.
Voila unterstützt nur das Kürzen von Videos.
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