Dienstag, 29. März 2016

invoxia triby Vernetztes Küchenradio

invoxia triby
Bluetooth-Speaker gibt es wie Sand am Meer. Das dachte sich wohl auch das französische Start-up invoxia, das mit Triby einen Lautsprecher auf den Markt gebracht hat, der für den Gebrauch in der Küche entwickelt wurde

Mit Triby soll der Zugang zu Kommunikation und Audioquellen für die ganze Famile einfacher werden. Und da die Küche einer der Mittelpunkte des alltäglichen Zusammenlebens darstellt, wurde Triby genau für diesen Bereich konzipiert.

Design Triby ist mit einer magnetischen Rückseite versehen, damit er am Kühlschrank angebracht werden kann. Er wirkt sehr robust und kann relativ problemlos gereinigt werden. Leider ist Triby nicht wasserfest. Nach Angaben des Herstellers können Triby Wasserspritzer aber nichts anhaben. Eventuell wäre es jedoch noch besser, wenn Triby auch wasserfest wäre. Rein optisch gewinnt Triby erst durch den Gummi-Rahmen an Farbe dazu. Um das Gerät per mitgeliefertem Micro-USB-Kabel aufzuladen, muss der Überzug allerdings abgenommen werden.

Einrichtung
Um Triby richtig nutzen zu können, muss man die kostenlose iOS-App (ab iOS 7.0) installieren. Zwar kann man Musik auch per Bluetooth und iPhone abspielen, aber erst in Verbindung mit der App kann man Triby auch mit dem WLAN verbinden und so zum Beispiel die Radio-Funktionen nutzen. Denn Triby bedient insgesamt drei unterschiedliche Soundquellen: UKW-Radio, Internet-Radio und Musik per Bluetooth. Leider ist die Einrichtung und Nutzung der unterschiedlichen Radiosender in der Triby-App nicht eindeutig erklärt. Zudem ist die Triby-App zwar auf Deutsch verfügbar, jedoch sind einige Bereiche dennoch auf Englisch gehalten.

Sound
Nach der Einrichtung kann man neben eigener Musik auch Radio-Stationen anhören. Der Lautsprecher des Triby verfügt dabei über die In-Vivo- Acoustic-Technologie, die für einen „ausgezeichneten Sound mit soliden Bassfundament und klaren Höhen“ sorgen soll. Dieses Versprechen löst Triby auch ein. Leider treten beim Internetradio zwischendurch immer mal wieder Verbindungsabbrüche auf Falls man einen (kostenpflichtigen) Spotify Connect- Account hat, kann man auch diesen mit dem Triby verwenden und seine Playlists abspielen.

E-Ink-Display und Post-its
Triby verfügt über ein kleines E-Ink-Display, das eigentlich ausreichend groß ist. Da sich Triby nach Angaben des Herstellers an Menschen im Alter von 3 bis 103 Jahren richtet, reicht das Display, das 2,9 Zoll groß ist, vielleicht doch nicht ganz aus. Über die App kann man dann Doodles – also kleine Textnachrichten, selbst Geschriebenes oder Gemaltes und auch Emojis – an Triby senden und auf dem Display anzeigen lassen. Ein kleines, gelbes Fähnchen an der Seite des Lautsprechers tritt hervor, wenn es eine neue Nachricht gibt. Leider wird nur die neueste Nachricht angezeigt, da ältere überschrieben werden. Zudem sind Telefonanrufe per Freisprechanlage mit Triby möglich. Doch Vorsicht: Man sollte Triby möglichst nur im WLAN anwenden, da sonst Gebühren des Anbieters anfallen können.

Nachteil iOS-App
In der App gibt es die Option, mehrere Familienmitglieder zu einem Netzwerk hinzufügen, doch nur vernetzte Kommunikationsgeräte, auf denen die kostenlose iOS-App von Triby installiert ist, können den Lautsprecher anrufen. Doch es gibt momentan keine Android-App, mit der man Triby bedienen kann. Und da es eigentlich in vielen Familien nicht nur Apple- Geräte, sondern auch Andrid-Smartphone und –Tablets gibt, kann man Triby derzeit nur eingeschränkt nutzen. Dies scheint inzwischen auch der Hersteller Invoxia erkannt zu haben, denn er hat für 2016 die Veröffentlichung der Android-App angekündigt.

Samstag, 26. März 2016

feuerwear eric Die Feuerwear rückt aus

feuerwear eric
Spekulationen um eine Produkt-Neuheit von Feuerwear gab es bereits seit einiger Zeit, jetzt war es endlich soweit: Feuerwear präsentierte offiziell seinen ersten Rucksack. Wir haben den MacBook-Rucksack getestet

Die Gerüchteküche rund um den lang ersehnten Neuzugang im Sortiment des Kölner Labels hatte lange gebrodelt. Nun präsentiert Feuerwear endlich voller Stolz seinen ersten Rucksack. Eric, der aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch hergestellt wurde, soll der ideale Begleiter für alle Einsätze des Alltags sein – und sich für Laptops und Tablets bis zu 15 Zoll eignen.

Design
Eric soll sich vor allem durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auszeichnen. Er verfügt über ein variables Ladevolumen von 17-23 Liter. Tatsächlich lässt sich im Rucksack so einiges unterbringen: Nachdem man die große Rucksackklappe, die mithilfe einer starken Steckschnalle und Gurt geschlossen ist, geöffnet hat, findet man im Innenbereich ein extra Fach, in dem zum Beispiel das MacBook Pro (15 Zoll) perfekt reinpasst. Dieses Fach schließt direkt an das Rückenteil an, so dass das Tragen des Rucksacks sehr angenehm ist, wenn man das Mac- Book transportiert. Doch neben diesem Laptop-Fach findet sich im Innenbereich noch sehr viel Platz für Unterlagen, Bücher oder auch für ein Netzteil und Netzkabel. Schön hätte ich es gefunden, wenn es hierfür ein kleines, weiteres Fach im Innenbereich für das MacBook-Zubehör gäbe.

Mehr Platz für alles
Im Außenbereich, in den beiden vorderen Reißverschlussfächern, gibt es aber noch einiges an Platz. Im kleineren Fach habe ich zum Beispiel mein iPhone 6 sicher transportiert. Im zweiten Reißverschlussfach findet sich Stauraum für Zettel, Stifte und was man sonst noch so alles im Alltag braucht. Mir gefällt zudem der Schlüsselfinder, an dem der Schlüsselbund per Clipverschluss befestigt wird. Auch äußerlich konnte mich der Rucksack begeistern: Das urbane Design, das sich vor allem durch Aufdrucke und Gebrauchsspuren der recyclten gebrauchten Feuerwehrschläuche auszeichnet, sticht aus der Masse der Laptop-Rucksäcke hervor und wirkt einfach nur ungewöhnlich und stylisch. Und wann darf man schon mal ein Unikat sein Eigen nennen?

Tragekomfort
Doch nicht nur das Design, sondern auch der Tragekomfort ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines neuen Rucksacks. Und auch in diesem Bereich kann Eric überzeugen: im Rückenteil ist eine ergonomische Polsterung integriert, wodurch das Tragen des Rucksacks auch nach längerer Zeit nicht unbequem wird. Durch die Polsterung wird zudem das Mac- Book sicher geschützt. Und während ich bei anderen Rucksäcken oft das Gefühl hatte, dass die Schultergurte bei schwerer Belastung regelrecht in die Haut schneiden, ist dies beim Feuerwear-Rucksack, der ohne Befüllung weniger als 1,5 kg auf die Waage bringt, nicht der Fall: Die Rucksack-Träger sind sehr gut gepolstert und liegen bequem auf, auch bei starker Befüllung. Da die Schultergurte individuell verstellbar sind, kann der Rucksack sowohl mit Winterjacke als auch mit sommerlichem T-Shirt genutzt werden, ohne dass man sich eingeschnürt fühlt.

Durch sein kantiges Design mag Eric zwar ein wenig an eine Fahrradtasche erinnern, dafür bleibt er aber auch mit Gepäck formstabil und ansprechend. Zudem besteht der Rucksack aus einem robusten Ausgangsmaterial, so dass kleinere Verschmutzungen schnell entfernt werden können und leichter Nieselregen dem Rucksack nichts anhaben kann

Freitag, 25. März 2016

5 ipad-hüllen im vergleich Praktische iPad-Schützer

5 ipad-hüllen im vergleich
Während sich viele iPhone-Besitzer standhaft gegen die Nutzung von Hüllen wehren, findet man in der freien Wildbahn fast kein iPad ohne Schutzumschlag. Wir haben fünf praktische Hüllen für Sie verglichen.

Das iPad ist ein sensibles Gerät. Zwar hat Apple viel unternommen, um das iPad so stabil wie möglich zu machen – spätestens aber bei dem Gedanken, eine derart große Glasscheibe einfach so in den Rucksack zu den diversen anderen mitzunehmenden Gegenständen zu stecken, dürfte wohl jeder sich die Frage stellen, ob eine schützende Hülle nicht doch eine kluge Investition wäre.

Noch größer wird die Einsicht in die Notwendigkeit einer solchen Anschaffung, wenn man einen Blick auf das Feld der Hüllen mit eingebauten Zusatzfunktionen, wie dem bequemeren Aufstellen des iPads zwecks der Betrachtung von Filmen oder dem Arbeiten, wirft

01 Reboon Booncover
Das Booncover sticht auf jeden Fall aus der Maße heraus. Allein schon von der Funktionalität her. Anders als bei anderen Hüllen muss man das iPad hier nicht umständlich in eine eigentlich zu enge Fassung pressen. Mittels eines so genannten „Boon“ saugt sich das iPad an der Hülle fest, lässt sich aber trotzdem innerhalb von Sekunden wieder entfernen. Praktischer Zusatznutzen: Die Boons lassen sich überall anbringen. So kann das iPad beispielsweise auch im Auto oder an einer Wand „festge-boon-t“ werden. Dass es darüber hinaus noch schützt, ist Ehrensache.

02 Belkin Tri Fold Folio
Belkins Schutzhülle punktet vor allem mit dem dünnen Design. So wird aus dem flachen iPad durch die Ummantelung nicht sofort ein klobiger Klotz. Die als Feature verkauften „elastischen Ecken“, die für einen passgenauen Sitz sorgen, lassen allerdings einen faden Beigeschmack zurück. Es wird sofort deutlich, dass dies keine Hülle für das iPad ist, sondern eine Hülle, die für ein iPad passen soll, aber sich irgendwie auch für alle ähnlich großen Tablets verwenden lässt. Dadurch ist der Sitz in der Hülle nicht so fest und sicher wie bei allen Konkurrenten.

03 Kavaj Hamburg
Großer Pluspunkt der Kavaj-Hülle gegenüber allen anderen Produkten im Vergleichstest ist das Material. Die Oberseite besteht aus echtem Leder, die Innenseiten aus Flanell. Das fühlt sich einfach gut an, bringt aber natürlich auch die ledertypischen Nachteile mit sich. Als organisches Material verändert sich Leder und somit auch die Hülle mit der Zeit. So braucht es einige Zeit, bis das Leder weich genug ist, um das iPad schnell und einfach einstecken und auch wieder entnehmen zu können. Mit drei recht ähnlichen Aufstellwinkeln ist die Hülle nicht sehr flexibel einsetzbar

04 Ozaki O!Coat-Travel
Produkte von Ozaki glänzen vor allem durch auffallendes Design. Auch für dieses Produkt gab es einen Red Dot Design Award. Optisch können wir dieses Geschmacksurteil ein Stück weit teilen. Funktional und in Sachen Haptik sammelt die Hülle allerdings diverse Minuspunkte bei uns. Vor allem das „billige“ Anfassgefühl der Hülle stört bei einem derart wertigen Produkt, wie es das iPad ist, schon gewaltig. Ärgerlich ist außerdem, dass die integrierte Stylus- Halterung nicht flexibel genug ist, um für zumindest nahezu alle Stifte zu passen.

05 Targus Custom Fit 360
Großer Vorteil der Custom Fit 360 von Targus ist die bereits im Namen steckende 360-Grad-Verwendbarkeit. Über einen patentierten Mechanismus lässt sich das eingesetzte iPad um 360 Grad drehen. So lässt sich das iPad in der Hülle bequem sowohl im Porträt- als auch im Breitbild-Modus aufstellen. Ein nettes Gimmick ist der mit der Hülle mitgelieferte Stylus. Dieser ist allerdings alles andere als „state of the art“ und enttäuscht sowohl in Sachen Funktionalität als auch von der Handhabung her. Weniger wäre hier mehr gewesen. Für 20 Dollar trotzdem eine solide Hülle.

Donnerstag, 24. März 2016

Business Tablet Business Notebook Das perfekte 2-in-1

Business Tablet
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Dienstag, 22. März 2016

Software zum Heft

Neue Schriften
Freuen Sie sich auf rund 50 Minuten Mac- Training mit spannendem Hintergrundwissen zu OS X und einer Schriften-Kollektion mit über 100 verschiedenen Schriftschnitten. Wir haben beide Highlights im Download- Bereich zusammengestellt. Melden Sie sich einfach mit dem Download-Code „ML273“

1 MEGAFONT STARTER EDITION
Im Download-Bereich finden Sie über 100 Schriftschnitte von Softmaker. Allesamt hochwertige Fonts für Ihren Mac im gängigen True-Type-Format. Mit dieser Sammlung erweitern Sie Ihre Gestaltungsmöglichkeiten erheblich – angefangen von Effektschriften über Schreibschriften bis hin zu klassischen Textfonts enthält die MegaFont Starter Editon eine Auswahl für jeden Geschmack. Sie werden sicher die eine oder andere Lieblingsschrift für sich entdecken.

Sie können die Fonts im Finder über die Symbolansicht betrachten, per Klick und Drücken der Leertaste eine erweiterte Vorschau erhalten oder per Doppelklick in die Schriftensammlung von OS X integrieren. Nach der Installation stehen sie direkt in Ihren Apps zur Verfügung. Wenn Ihnen die Fonts gefallen, erhalten Sie unter www.shop. softmaker.com mit dem Code megafont 50 % Rabatt auf die MegaFont-Collection mit über 5000 Schriften.

2 VIDEOTRAINING RHEINWERK-VERLAG
Beste Tricks für OS X
Das große Mac-Training für Einsteiger und Umsteiger des Rheinwerk-Verlags bietet einen umfassenden Überblick über alle Funktionen von OS X. Im Auszug aus dem Lernvideo zeigt Trainerin Katharina Hübner Tipps und Tricks zur Benutzung, die allerdings auch manch fortgeschrittenem Anwender bislang verborgen geblieben sind. In rund 50 Minuten lernen Sie Verknüpfungen anzulegen, die Zwischenablage zu nutzen, das Dashboard zu konfigurieren und alles Wichtige zu Mission Control und den Spaces. Wie der Finder besonders komfortabel eingerichtet wird, erfahren Sie in einer separaten Lektion mit rund zehn Minuten Spielzeit. Auch die korrekte Nutzung von Tastaturkürzeln steht auf dem Programm. Im Training wird mit OS X 10.10 Yosemite gearbeitet, Sie können aber fast alle Anwendertipps auch mit OS X 10.11 El Capitan direkt in die Praxis umsetzen. Das komplette Training mit über 13 Stunden Spielzeit kann unter www.rheinwerk-verlag.de für knapp 40 Euro erworben werden.

Sonntag, 20. März 2016

Fotobuch auf Knopfdruck

Fotobuch
Auch in Zeiten von Online-Galerien und Diashows sind Fotobücher nach wie vor sehr begehrt. Fotos, zusammengefasst in Alben, machen einen wertigen Eindruck. Wir haben die Software von Fotobook.de getestet

Wir haben uns bei dem Test für Fotobücher im Querformat für eine Größe von etwa DIN A4 und der geringsten Seitenzahl (in der Regel 24 bis 26 Seiten) entschieden. Fotobücher wie diese wirken aufgeklappt recht imposant und eignen sich auch, um Panoramen doppelseitig präsentieren zu können.

Als Motive haben wir einen bunten Mix von Familienporträts gewählt. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Punkte vergeben wir für die Qualität des Resultats, also des Fotobuchs

Hierbei haben wir nicht nur die Bildqualität, sondern auch die Verarbeitung der Bücher unter die Lupe genommen. Ein Viertel aller Punkte haben wir für den Bestellprozess vergeben. Dazu zählt auch eine Bewertung der angebotenen Software zum Erstellen der Fotobücher.

Einen Schönheitspreis gewinnt die Anwendung von Fotobook hier nicht (man setzt immer noch auf den Aqua-Look aus längst vergangenen OS-X-Tagen). Das Programm ist aber durchaus anwenderfreundlich und man findet sich schnell zurecht. Für die nicht vorhandene Anpassung an das aktuelle Design von OS X gibt es so nur geringe Punktabzüge.

Sensationelle Verarbeitung
Bei Fotobook haben wir uns für das „HD Book powered by Canon“ entschieden. Das HD book überzeugt mit natürlichen Farben, sensationeller Verarbeitung und bester Lay-flat-Bindung im Test. Das Softcover ist wertig. In nur drei Tagen nach der Bestellung wurde es geliefert.

Fotobook.de verspricht: „Durch die spezielle Tintenstrahl- Drucktechnik mit sieben Farben und 2400 dpi hat man beim HD book eine bessere Schärfe, höhere Brillanz und den größten Farbraum, der technisch bei Fotobüchern möglich ist.“ Das können wir nach unserem Test so unterschreiben

Fazit
Als passionierter Mac-Anwender zuckt man beim Anblick der Software kurz zusammen. Die Qualität des fertigen Fotobuchs entschädigt dafür aber voll und ganz

Samstag, 19. März 2016

Steckdose mit Siri-Anbindung

elgato eve energy
Die Auswahl an HomeKit-kompatiblen Geräten ist recht überschaubar. Das breiteste Angebot stammt von Elgato, einem Unternehmen, das bislang vor allem durch seine hochwertigen Lösungen rund um das Thema „Fernsehen am Mac“ bekannt war

Mit der Eve-Serie bietet Elgato eine ganze Reihe an HomeKit-kompatiblen Zubehörprodukten an. Besonders spannend ist die via iPhone, iPad und iPod touch zu bedienende Steckdose Eve Energy. Mit ihr lässt sich beispielsweise nicht nur die Stehlampe in der hintersten Ecke des Wohnzimmers oder der Ventilator im Büro via iPhone & Co. schalten, sondern auch der Stromverbrauch etwa des eigenen Mac, des Fernsehers oder des Luftbefeuchters messen.

Kompakt und auch ohne Smartphone nutzbar
Eve Energy ist ein einfacher Zwischenstecker, der schlicht und ansehnlich gestaltet wurde und einfach zwischen das zu schaltende Gerät und der zu verwendenden Steckdose platziert wird. Dank der kompakten Bauform lassen sich bei vielen (aber nicht allen) Wandsteckdosen und Steckdosenleisten zwei und mehr Eve-Zwischenstecker neben- oder untereinander platzieren. Dabei lässt sich Eve Energy lobenswerterweise auch ohne iOS-Gerät schalten, ein am Ausgang des Zwischensteckers anliegender, bei Spannung grün leuchtender Taster schaltet den Ausgang bei leichter Berührung zwischen den Zuständen „Strom an“/„Strom aus“ um.

Bluetooth Smart statt Bridge
Im Gegensatz etwa zum Hue-System von Philips kommt Eve ganz ohne Bridge aus. Stattdessen verlässt sich der Hersteller auf Bluetooth und dessen Bluetooth-Smart-Funktionalität. Die vom Hersteller angegebene Reichweite von bis zu 50 Metern wird dabei nur im Idealfall erreicht – in einer drei-Zimmer- Wohnung und einem Großraumbüro konnten jederzeit alle Geräte aus allen Räumen beziehungsweise Winkeln heraus erreicht werden

Per Bluetooth innerhalb der Eve-Anwendung ausgelöst, schaltet der Zwischenstecker in Sekundenbruchteilen. Auch bei Verwendung von Apps wie beispielsweise „Home“ wird nahezu umgehend geschaltet. Wer stattdessen Siri nutzt, muss sich auf Wartezeiten zwischen zwei und drei Sekunden einstellen: So lange mussten wir im Schnitt warten, bis ein Befehl wie „Hey Siri, schalte Schreibtischlampe ein“ umgesetzt wurde. Alle Schaltvorgänge erzeugen dabei im Stecker ein leises Klickgeräusch.

Zusätzlich zum Ein- und Ausschalten angeschlossener Verbraucher vermag Eve Energy auch den Stromverbrauch zu messen. So wird neben dem aktuellen Verbrauch in Watt auch der aufsummierte Verbrauch pro Stunde oder pro Tag erfasst – die Werte lassen sich dabei auf Wunsch über eine Komma-separierte Textdatei exportieren.

Mehr Features für Apple-TV-Anwender
Wer auf seinem iPhone kein Bluetooth verwenden oder via Eve Energy mit Strom versorgte Geräte auch von unterwegs schalten will, benötigt ein Apple TV der dritten oder vierten Hardwaregeneration, welches quasi als Bridge dient. Ist das Apple TV mit der im jeweiligen HomeKit-Setup verknüpften Apple ID bei iCloud angemeldet, leitet die Set-Top- Box aus der Ferne erteilte Befehle an die HomeKit- Komponenten in den eigenen vier Wänden weiter.

Kinderkrankheiten auskuriert
Während die Eve-Energy-Stecker der ersten Charge einige Beschwerden aufgrund von je nach Gehör mehr oder weniger nervigen Fieptönen auf sich zogen, ist dieses hardwareseitige Problem inzwischen beseitigt. Auch die Software in Form der Eve-App hat sich in den vergangenen Monate weiterentwickelt. So lassen sich seit Erscheinen der App-Version 1.4 beispielsweise auch Zeiten programmieren, zu denen eine Szene und somit auch eine Dose und das an diese angeschlossene Gerät geschaltet werden soll.

Fazit
Eve Energy ist der vermutlich einfachste und auch günstigste Einstieg in die Welt des via HomeKit gesteuerten Smarthomes. Einzig die beim Schalten via Siri etwas längere Latenz ist uns negativ aufgefallen. Wenn man mehr als nur ein oder zwei Steckdosen mit den cleveren Zwischensteckern aufwerten will, wird es zudem recht teuer. 

Freitag, 18. März 2016

la metric Radiowecker für die Internet Generation

Radiowecker
LaMetric serviert allerlei Infohäppchen aus dem Internet im Look moderner Anzeigetafeln. In großer, aus hellleuchtenden Pixeln zusammengesetzter Schrift hat man so beispielsweise die aktuelle Zahl an Facebook-Fans im Blick

LaMetric ist ein kompakter Bildschirm mit Smartphone- und Internetanbindung. Das Gerät im Design eines Radioweckers visualisiert Daten aus dem Internet in LED-Schrift und kommt als charmanter Mix aus Retro und Moderne daher. Das Display besteht aus einer groben LED-Matrix aus 29x8 weißen Pixeln, die am linken Rand von 8x8 farbigen Pixeln zur Anzeige von Icons flankiert wird. Ein Umgebungslichtsensor dimmt die LEDs auf Wunsch in Abhängigkeit zur aktuellen Lichtsituation.

Das etwas andere Display
„Smart“ wird die mit 21 x 6,1 x 3,6 Zentimeter kompakte Miniatur-Anzeigetafel mit ihrer Auflösung von in der Summe gerade mal 296 Bildpunkten erst durch ihre Anbindung an das Internet. Diese wird über eine kostenlose App für iOS und Android eingerichtet. Ist die App installiert, lässt sich LaMetric in wenigen Minuten dem lokalen WiFi-Netz hinzufügen und die auf dem Gerät dargestellten Anzeigen an die eigenen Wünsche anpassen. Hierzu kann man aus einer stetig wachsenden Auswahl an Software- Modulen wählen, etwa zur Darstellung von Daten aus Google Analytics, Facebook, Twitter, Börsen, Nachrichtendiensten und E-Mail-Anbietern. Eigene Module lassen sich ohne Programmierkenntnisse erstellen und hinzufügen.

Besonders gut hat uns gefallen, das sich der Webdienst IFTTT integrieren lässt. IFTTT, kurz für „if this then that“, erlaubt das Auslösen von Aktionen durch das Erfüllen von zuvor festgelegten Auslösern: Das 3:0 der Lieblingsmannschaft der 1. Fußball- Bundesliga lässt sich beispielsweise durch einen scrollenden „Tor!“-Schriftzug darstellen. Hat man sich für eine Reihe an Einblendungen entschieden, ist LaMetric auch schon betriebsbereit – ändert sich beispielsweise die Zahl der eigenen Twitter-Follower, schaltet das Display selbstständig in die entsprechende Ansicht um, wobei sich hinzugekommene oder wegfallende Follower darüber hinaus sogar durch unterschiedliche Signaltöne hervorheben

lassen. Wer manuell zwischen den verschiedenen Anzeigemodi wechseln will, drückt schlicht auf die Vor- und Zurück-Taster auf der Oberseite von LaMetric, mit dem dazwischen liegenden Aktions-Button lassen sich zudem Funktionen wie etwa das Starten, Stoppen und Zurücksetzen des integrierten Timers auslösen.

Mehr als ein Bonus: Die Lautsprecher
Doch LaMetric kann noch mehr. Dank integrierter Stereo-Lautsprecher dient der kleine schwarze Kasten auf Wunsch auch als Internetradioempfänger und als Bluetooth-Lautsprecher, etwa zur Wiedergabe von Musik via Spotify und Apple Music. Die Lautstärke lässt sich dabei über eine Wippe an der linken Seite regulieren. Raumfüllenden Wohlklang darf man ob der Größe und Bauform nicht erwarten, doch für dezente Hintergrundbeschallung reicht es allemal.

Kein Dauerläufer
Auf der Rückseite befindet sich ein Micro-USBAnschluss, über den das Gerät mit Strom versorgt und der integrierte Akku geladen wird. Letzterer entpuppt sich als recht schwachbrüstig, mehr als ein halber Büro-Arbeitstag ist ihm nicht an Laufzeit zu entlocken. Mit Blick auf den kabellosen Betrieb und dem Einsatz etwa auf Messen oder Großraumbüros hätten wir uns zudem nicht nur einen ausdauernderen Akku gewünscht, sondern auch eine Möglichkeit zur Diebstahlsicherung etwa über ein Kensington Lock.

Fazit
LaMetric macht sich gut auf dem Schreibtisch der Generation „Internet“. Die charmante schwarze Box schmückt den eigenen Arbeitsplatz unter anderem mit wichtigen Kennzahlen des digitalen Alltags. Sowohl Hard- als auch Software sind dabei von hoher Qualität, dem Label „Made in China“ zum Trotz ist das Gadget gut und sauber gefertigt.

hochspesmartphone-flaggschiffe iPhone 6s Plus vs. Galaxy S7 Edge

iPhone 6s Plus
Das neueste Smartphone aus dem Hause Samsung wird mit schönster Regelmäßigkeit als „iPhone-Killer“ betitelt. So auch das Galaxy S7 Edge, das seit Mitte März in den Ladenregalen steht. Wir haben zugegriffen, und die Rivalen gegeneinander antreten lassen.

Apple und Samsung spielen seit Jahren Katz und Maus. Und so jagt im Abstand von jeweils rund sechs Monaten ein Smartphone-Highlight das Nächste. Dabei hat sich auch bei Samsung ein Rhythmus aus der Vorstellung eines grundlegend überholten neuen Modells mit der Markteinführung einer auf dem gleichen Design beruhenden und leicht verbesserten Modellvariante im Folgejahr durchgesetzt (vergleiche iPhone 6/ iPhone 6s beziehungsweise Galaxy S6/Galaxy S7). Das heißt: 2016 ist für Samsung das, was man bei Apple ein „S“-Jahr nennt, doch spannend bleibt das Duell der Smartphone-Champions trotzdem.

Die Äußerlichkeiten
Hand aufs Herz: Smartphones sind in aller Regel immer auch ein Statussymbol, ein gelungenes Design mitentscheidend für den Verkaufserfolg. Apple punktet beim iPhone 6s Plus mit einem geradlinigem Design und setzt auf bewährte Materialien. Störend sind dabei jedoch die sehr dominanten Antennenstreifen aus Plastik auf der Gehäuserückseite. Diese sind beim Galaxy S7 Edge kein Thema, da man statt auf das für Funksignale hinderliche Aluminum vor allem auf Glas gesetzt hat. Das hat Vor-, aber mit Blick auf die Bruchgefahr und Empfindlichkeit gegenüber schmierigen Fingerabdrücken auch Nachteile.

Welches der beiden Top-Smartphones besser gefällt, ist letztlich Geschmacksache: Beide Geräte liegen gut in der Hand und sehen toll aus. Ein echter Hingucker ist das an den Seiten abgerundete Display des Galaxy S7 Edge. Ein nennenswertes Plus an Funktionalität bieten die eleganten Rundungen allerdings nicht, bei uns sorgten diese sogar für Fehleingaben. Trotzdem: der wegfallende Rand mutet edel an, hier darf sich Apple gerne inspirieren lassen! Design und Anmutung: Ein Unentschieden, denn hier spielt der persönliche Geschmack eine große Rolle

Die inneren Werte
Smartphones sind inzwischen richtige kleine Computer. Um deren Leistungsfähigkeit erfassen und vor allem miteinander vergleichen zu können, kommen sogenannte Benchmarks zum Einsatz. Diese hochspesmartphone- flaggschiffe iPhone 6s Plus vs. Galaxy S7 Edge Das neueste Smartphone aus dem Hause Samsung wird mit schönster Regelmäßigkeit als „iPhone-Killer“ betitelt. So auch das Galaxy S7 Edge, das seit Mitte März in den Ladenregalen steht. Wir haben zugegriffen, und die Rivalen gegeneinander antreten lassen. zialisierten Programme fassen die Leistungsfähigkeit der Hardware meist in einer einzigen Zahl zusammen, für die eine einfache Regel gilt: Umso höher sie ausfällt, desto leistungsfähiger ist das Gerät.

Einer der bewährtesten und sowohl für iOS als auch für Android verfügbaren Benchmarks weist in Version 2016.03 für den im aktuellen iPhone steckenden A9-Chip einen Wert von 132.657 Punkten aus. Der Samsung-Exynos-Chip in den europäischen Galaxy-S7-Geräten wird hingegen mit 129.865 Punkten bewertet. Nach Punkten siegt hier eindeutig das iPhone, auch wenn der Blick auf die technischen Eckdaten durch mehr und zudem höher getaktete CPUKerne im Samsung-Chip anderes verspricht. Ähnliches gilt für die extrem hochauflösenden Bildschirme in den Galaxy-S7-Geräten. Deren 1440x2560 Bildpunkte toppen die 1080x1920 Pixel des iPhone 6s Plus zwar deutlich, doch dies ist in der Praxis mit Blick auf die tatsächliche erlebte Bildschärfe irrelevant: Sowohl auf den ersten als auch auf den zweiten Blick hin sind sich hier beide Geräte ebenbürtig.

Der Vergleich in der Praxis lehrt uns, dass fernab technischer Eckdaten und abstrakter Benchmarkergebnissen in der Praxis nur das an Performance zählt, was beim Anwender an gefühlter Leistung ankommt – viele der Hardware-Eckdaten beeindrucken dabei auf dem Papier mehr als in der Praxis. So verfügt das Galaxy S7 Edge über doppelt so viel Arbeitsspeicher wie das iPhone 6s Plus und die auf den ersten Blick leistungsfähigeren Chips, doch Samsung kann diesen Vorteil nicht in vom Anwender erlebte Leistung ummünzen. Wer beide Geräte direkt miteinander vergleicht, wartet beim Galaxy S7 Edge auf Aktionen wie beispielsweise das Öffnen einer App häufig doch einen Augenblick länger als das auf einem iPhone 6s Plus der Fall ist. Technik und Performance: Das iPhone liegt klar vorne, es steht 2:1 für Apple.

Die Frage nach der besseren Kamera Auch Samsung hat inzwischen erkannt, dass ein Mehr an Megapixeln nicht unmittelbar in tatsächlich besseren Fotos resultiert. Und so steckt im Galaxy ein Kameramodul mit nur noch 12 statt 16 MP, wie es noch beim Vorgängermodell der Fall war. Die Pixel sind besonders groß und liefern im Zusammenspiel mit der lichtstarken Optik (f/1,7) vor allem in schwierigen Lichtsituationen das bessere Bild mit einem Mehr an Details und weniger Rauschen. Zudem arbeitet der Autofokus pfeilschnell. Tatsächlich macht das Fotografieren mit dem neuen Galaxy ein klein wenig mehr Spaß als mit einem aktuellen iPhone, zumal die entsprechende App zumindest gefühlt auch schneller schussbereit ist. Unseren ersten, subjektiven Eindruck der besseren Kamera im Galaxy S7 Edge bestätigen auch die Fotografieexperten der DxO Labs: Dort führt das neue Samsung- Topmodell die Liste der besten Smartphone-Kameras mit einem Punktewert von 88 an – das iPhone 6S Plus kommt hier auf noch immer sehr gute 84, das iPhone 6s auf 82 Punkte. Kamera: Hier zieht Samsung, wenn auch nur ein kleines Stück weit, an Apple vorbei – es steht 2:2.

K.O.-Kriterium Android?
Auch Googles Smartphone-Betriebssystem Android erhält alljährlich ein großes Update. Aktuell ist Version 6, die auch dem neuen Galaxy als Softwarebasis dient

Zuletzt haben sich beide Betriebssysteme immer weiter einander angenähert, doch es bleiben noch immer deutliche Unterschiede. Wir sind fest davon überzeugt, dass iOS das bessere Betriebssystem ist. iPhone-Anwender erhalten verlässlich und im Jahrestakt sinnvolle, neue Funktionen geliefert. Sicherheitslücken werden zudem in der Regel auch bei älteren Geräten gestopft. Bei Android-Geräten im Allgemeinen und so auch den Galaxy-Smartphones wartet man mitunter länger auf Updates. Apple hingegen versorgt und verbessert seine Geräte über Jahre hinweg und berechenbar mit neuer Software. Dies allein wiegt für uns bereits die weitreichenderen Möglichkeiten zur Individualisierung als einen der größten Vorteile Androids wieder auf. Android gegen iOS: iOS ist aus unserer Sicht die bessere Wahl, es steht somit 3:2 für die aktuellen iPhone-Modelle.



Apps
Wer einen Blick auf seine meistgenutzten Apps wirft, stellt schnell fest, dass der Großteil der persönlichen Lieblinge sowohl für Android als auch iOS erhältlich ist. Mit etwas Kompromissbereitschaft findet sich selbst für App-Perlen wie etwa Fantastical, Clear, Ulysses und Reeder in der Regel ein Ersatz. Dennoch unterscheiden sich die Anwendungen qualitativ. Auch wenn Apples strenge Prüfvorgaben oft genug Anlass zur Kritik geben, führen diese doch zu einem einheitlicheren Erscheinungsbild unterschiedlicher Apps und einer konsistenteren Nutzererfahrung. Zudem überzeugt Apple mit seiner digitalen Ladenfront: Das Angebot an Apps wird übersichtlicher dargestellt, Apps werden von einer eigenen Redaktion kuratiert – ein Muss bei der auf beiden Plattformen herrschenden Flut an neuen Apps. Apps: Kein Unentschieden, das einheitlichere Erscheinungsbild der iOS-Apps und der bessere (wenn auch nicht perfekte) App Store lassen das iPhone besser dastehen – es steht 4:2.

iPhone 6s Plus vs Galaxy S7 Edge

Fazit
Fernab der mit nahezu religiösem Eifer und einer gewissen Verblendung geführten Diskussionen um das Für und Wider verschiedener Smartphone- Plattformen lässt sich auch Anno 2016 festhalten, dass sowohl Android-Smartphones als auch iPhones ihre Daseinsberechtigung haben. Das bestätigt auch der Ausgang unseres zugegebenerweise nur an der Oberfläche der Thematik kratzenden Vergleichs. Egal ob iPhone oder Galaxy: Jedes der Geräte als auch die zugrundeliegende Basis aus Betriebssystem und verfügbarer Software hat Vor- als auch Nachteile vorzuweisen. Gefallen haben uns am aktuellen Samsung- Topmodell vor allem Details, wie etwa der etwas zügigere Ladevorgang, die Wasserfestigkeit des Geräts und die in vielen Situationen bessere Kamera. In der Summe aber bietet Apple auch in diesem Jahr das stimmigere Gesamtpaket aus Hardware, Software und Ökosystem – insbesondere für Mac-Anwender. Danken möchten wir Gravis, die uns den vergleichenden Blick durch ein kurzfristig zur Verfügung gestelltes Galaxy S7 Edge überhaupt erst ermöglicht haben

Mittwoch, 16. März 2016

Hardware Kurztests

In dieser Ausgabe der Mac Life bieten wir Ihnen erneut Testberichte zu unterschiedlichem Zubehör für Mac-Produkte und anderen interessanten Gadgets. Dabei sind dieses Mal unter anderem das Akku-Case Moshi iGlaze Ion, das Auto-Ladegerät CarPlug Double und das Wireless-Headset Jabra Eclipse

Moshi iGlaze Ion

Moshi iGlaze Ion

Akku-Case: Für diejenigen, die das neue Smart Battery Case von Apple nicht überzeugen konnte, ist das iGlaze Ion von Moshi eine gute Alternative. Das Produkt besteht aus zwei Teilen: Einer Hülle und dem eigentlichen Akku. Bei Strombedarf schiebt man das iPhone 6 oder 6s (samt Hülle) einfach auf das Akku-Case, in das ein Lightning-Stecker integriert ist. Mit einem Knopfdruck auf der Rückseite wird das iPhone dann geladen (bei einer Akkuleistung von 2.750 mAh). Natürlich wird das iPhone dadurch etwas dicker, bleibt optisch dennoch sehr ansprechend. Schön wäre noch eine größere Farbauswahl.

Xtorm AM120


Solar-Ladegerät: Mobile Ladegeräte erfreuen sich großer Beliebtheit. Das Solar-Ladegerät AM120, der Lava 2 Solar Charger, ist mit einem 3,5 Watt SunPower Solarpanel ausgestattet und eignet sich für den Outdoor-Gebrauch. Der Akku des AM120 verfügt über eine Leistung von 6.000 mAh. Nach dem Aufklappen des Ladegeräts lässt es sich innerhalb von ca. 10 bis 12 Stunden im Sonnenlicht wieder komplett aufladen. Da man sich leider nicht auf die Sonne verlassen kann, kann man den Lava 2 Solar Charger auch per USB-Kabel laden. Es ist zudem möglich, bis zu zwei Geräte gleichzeitig aufzuladen. Perfekt!

Jabra Eclipse


Wireless Headset: Man spürt das Headset Jabra Eclipse, das nur für das Tragen am rechten Ohr optimiert wurde, mit einem Gewicht von 5,5 g kaum. Um es nutzen zu können, muss man das Headset mit dem iPhone per Bluetooth koppeln: Mit einer Streichbewegung am Eclipse wird es aktiviert, die Lautstärke und anderes wird über das iPhone geregelt. Das Headset kann zwei Bluetooth-Verbindungen parallel aufrechterhalten und liefert beim Telefonieren eine gute Sprachqualität. Es hat eine Akkulaufzeit von bis zu drei Stunden, mit der Ladestation kann diese um bis zu sieben Stunden verlängert werden.

Digitalradio DIR3010


Digitalradio: Mit Musik ist das Leben doch viel schöner – und das Radio DIR3010 von Hama bietet einem eine große Auswahl an analogen und digitalen Radiostationen in DAB-Qualität. Per LAN-Kabel oder WLAN können Nutzer Musik vom iPhone, iPad oder vom Mac (per App) wiedergeben – via Bluetooth ist dies leider nicht möglich. Es ist auch möglich, Musik abzuspielen, die auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte gespeichert wurde. Zudem verfügt das Radio über zwei unterschiedliche Weckmodi mit Sleep-Timer und Schlummertaste. Klasse!

CarPlug Double


Auto-Ladegerät: Der CarPlug Double passt mit einem Durchmesser von gerade mal 26 mm und einer Höhe von 63 mm in wirklich jeden Zigarettenanzünder und sitzt schön fest. Das matte Gehäuse aus weißem oder schwarzem Kunststoff fasst sich gut an, die Kappe aus Aluminium wirkt optisch hochwertig. Zusätzlich gibt es den schwarzen Plug auch mit einer Kappe in glänzendem Piano-Schwarz. Neben einem USB-Port mit 1,2 Ampere ist ein zweiter mit 2,4 Ampere verbaut, der sich zum schnellen Laden oder zum Laden großer Geräte wie ein iPad eignet. Blaue LEDs signalisieren einen aktiven Ladevorgang.

Veho Vecto


Bluetooth-Lautsprecher: Spätestens, wenn es draußen langsam wärmer wird, sollte man sich nach einem Outdoor-Lautsprecher umschauen

Mit dem Veho Vecto lässt sich Musik ganz bequem per Bluetooth vom iPhone abspielen und betont dabei besonders basslastige Klänge. Im Gegensatz zu so manch anderem Lautsprecher kommt es bei diesem Gerät jedoch nicht zu irritierenden Bluetooth-Verbindungsabbrüchen. Und da der Vecto wasserresistent ist, kann man ihn auch mit nach draußen nehmen und bedenkenlos in Wassernähe benutzen – sogar über eine Ladefunktion (er enthält einen 6000 mAh Akku), z.B. für das viel benutzte iPhone, verfügt der Lautsprecher. Weitere Pluspunkte sammelt er durch den eingebauten Micro-SD-Slot (max. 16 GB) für die MP3-Wiedergabe und das „hands free“-Mikrofon, mit dem man Anrufe direkt am Lautsprecher annehmen kann. Doch der Veho Vecto hat auch kleinere Schwachstellen: Zum einen lässt sich der Verschluss, hinter dem sich die Ladeslots befinden, etwas schwer öffnen. Zum anderen informiert einen der Lautsprecher leider nicht darüber, wenn der Akkustand kritisch wird. Erst, wenn sich der Lautsprecher nicht mehr anstellen lässt, merkt man, dass dieser geladen werden muss. Ein Warngeräusch, wie es einige vergleichbare Lautsprecher anbieten, wäre praktisch. Ansonsten ist der Vecto nur zu empfehlen!

Montag, 14. März 2016

mimi & mimi music Perfekter Klang per App

mimi & mimi music
Klang-Verbesserung muss nicht immer sofort viel Geld kosten. Das beweist aktuell sehr eindrucksvoll ein Berliner Startup, mit dessen Apps „Mimi“ und „Mimi Music“ das Klangerlebnis am iPhone personalisiert werden kann

Angefangen haben die Berliner mit der App Mimi. Mittels dieser lässt sich unter Zuhilfenahme von Kopfhörern (idealerweise der Apple Ear Pods) direkt auf dem iPhone ein Hörtest absolvieren. Für die kurze Version genügen ein paar Sekunden Zeit, für die ausführliche Variante sollte man ruhig etwas mehr als 10 Minuten einplanen. Am Ende steht allerdings nicht bloß ein simpler Wert, der ausgibt, wie gut (oder schlecht) man hört. Die App wertet für jedes Ohr die jeweilige Hörkapazität in Prozent aus und errechnet ein ungefähres „Höralter“. Solange das errechnete Höralter einigermaßen zum biologischen Alter passt, braucht man sich keine Sorgen zu machen und könnte die erhaltene Information als interessantes, aber nutzloses Wissen abtun.

Aber weit gefehlt! Auf Basis des absolvierten Tests erstellt Mimi ein Hörprofil. Also praktisch so etwas wie den Fingerabdruck des eigenen Hörvermögens.

Praktischer Nutzen
Dieser Fingerabdruck gibt Auskunft darüber, in welchen Frequenzbereichen man wie gut hört. Das Ergebnis ist also schon um einiges detaillierter als ein einfaches „Sie hören gut“. Die Frage, was man mit diesem Wissen nun aber anfängt, beantworten die Entwickler von Mimi mit der zweiten App aus dem eigenen Hause Mimi Music.

Dabei handelt es sich um eine Musik-Abspiel- App, die bislang ausschließlich mit lokal verfügbarer Musik funktioniert (die Anbindung von Streamingdiensten wie Spotify, Apple Music und Co. ist allerdings geplant). Mimi Music kann das Hörprofil aus Mimi importieren und so verändern, dass sie perfekt zum Hörvermögen des Nutzers passt.

Diese Anpassung hat gleich mehrere Effekte. Der erste ist am leichtesten zu erkennen: Mimi Music verfügt über einen Schieberegler, über den man die Intensität der Anpassung von „Original“ bis „Mimified“ wählen kann. Die Idee hinter dem Mimification- Slider ist es, dem Nutzer eine interaktive Anpassung zu ermöglichen und die Entscheidung zu überlassen, wie es sich für ihn am Besten anhört. Je weiter man den Regler in Richtung „Mimified“ bewegt, desto lauter wirkt die abgespielte Musik. Allerdings ganz ohne dass sich irgendetwas am Lautstärkeregler ändern würde. Für die Praxis bedeutet das, dass man beispielsweise in lauten Umgebungen den Lautstärkeregler des iPhones weit weniger aufreißen muss, um die Musik gut hören zu können, was die Ohren schont.

Der zweite Effekt ist nach kurzer Eingewöhnungsphase noch weitaus beeindruckender. Viele Songs – vor allem besonders komplexe Musikstücke – klingen durch Mimi Music abgespielt klarer und detaillierter. Den gleichen Effekt erfährt man, wenn man einen Song zuerst mit einem 10-Euro-Kopfhörer und dann mit einem deutlich teureren Modell anhört. Mimi Music macht aus Billig-Kopfhörern freilich keine HiFi-Wundergeräte. Aber mehr Spaß macht das Musikhören so auf jeden Fall.

Zukunftsmusik
Spannend ist die Frage, wo die Reise für das Team hinter Mimi hingehen wird. Denn eine derartige Lösung in einer App ist schon ganz nett. Richtig gut wäre eine solche Lösung aber fest ins System integriert, so dass die Vorteile auch systemweit zum Tragen kommen. Vorstellbar wäre, dass man das eigene Hörprofil gleich bei der Einrichtung eines iPhones anlegt: Zuerst die Apple ID eintragen, dann den Fingerabdruck-Scanner konfigurieren und zuletzt einen kurzen Hörtest absolvieren – voilà. Uns jedenfalls würde es nicht wundern, wenn nicht schon bald ein Abgesandter Tim Cooks mit einem Geldkoffer bei den Berlinern anklopft. Darüber beschweren würden sie sich sicherlich nicht

App Economy
Mimi ist neben einer sehr gut umgesetzten, innovativen Idee auch ein gutes Beispiel für den wachsenden Wirtschaftszweig rund um den App Store, die so genannte App Economy. Allein in Europa sind knapp 1,5 Millionen Arbeitsplätze rund um Apps entstanden. Und zwar nur im Dunstkreis Apples, also Jobs, die entweder direkt durch Apple geschaffen oder zumindest – durch Bereitstellung der nötigen Infrastruktur – ermöglicht wurden. Seit Start des App Stores 2008 konnten europäische Entwickler mit weltweiten App- Verkäufen rund 10 Milliarden Euro verdienen. Weltweit hat Apple im gleichen Zeitraum etwa 36,5 Milliarden Euro ausbezahlt.

Dienstag, 8. März 2016

sen se mother Mutter sieht alles

Das Tracken der Gesundheit, der Fitness und der eigenen Gewohnheiten ist für viele inzwischen ganz natürlich. Diese Aspekte verbindet Mother, ein innovatives Gadget des Unternehmens sen.se, miteinander. Wir sagen Ihnen, wofür man die Mother alles nutzen kann

Mother erinnert mich irgendwie an eine der russischen Matroschkas: Es ist eine puppenartige, runde Figur, die die Daten des Nutzers sammeln und ihn so gewissermaßen überwachen soll. Bevor es aber soweit ist, muss Mother erst einmal angeschlossen werden. Dazu sind jedoch einige Arbeitsschritte nötig. Zunächst muss man Mother per USB-Netzteil an den Strom anschließen und dann per LAN-Label mit dem Internet-Router verbinden. Dass Mother trotz des recht hohen Preises von fast 300 Euro nicht über WLAN mit dem Internet verbunden werden kann, empfinde ich als großen Nachteil und umständlich. Schließlich kann man Mother nicht frei im Raum aufstellen, sondern muss darauf achten, dass man für Mother einen Platz in der Nähe des Routers findet.

Installation von Mother
Zudem benötigt man einen Online-Account auf der Webseite sensemother.com/start. Nach einer kurzen Registrierung (benötigt werden u.a. der Name, E-Mail, Nutzername und ein Passwort) ist man einen Schritt weiter. Nun muss Mother jedoch noch mit dem Account verknüpft werden, indem man entweder auf „Start registration“ klickt und Mother automatisch gesucht wird. Da dies bei mir nicht funktioniert hat, habe ich den zweiten Weg gewählt: Den Namen der Mother eingeben, die auf der Rückseite des Gadgets steht. Meine Mother heißt Nathalie Elizabeth, denn jede Einheit hat einen eigenen Namen. Nachdem Nathalie Elizabeth im Account gefunden wurde, muss man sich noch entscheiden, in welcher Farbe die Augen der Puppe leuchten sollen. Ich habe mich für einen roten Ton entschieden und bin nun nicht mehr überrascht, dass Mother von einigen Nutzern mehr oder weniger liebevoll als „Stalker Mama“ bezeichnet wird. Denn anfangs muss man sich doch sehr an das beleuchtete grinsende und einen anstarrende Gesicht gewöhnen

Motions Cookies und Apps
Doch nach diesem Schritt ist man noch nicht fertig: Nun muss man sich die Pocket Mother iOS-App auf das iPhone herunterladen, installieren und sich dort mit den vorhandenen Login-Daten anmelden. Doch hier sieht man erstmal gar nichts. Denn zuerst müssen die Motion Cookies, die vier im Lieferumfang enthaltenen Sensoren, angemeldet werden. Dazu muss man die beigelegte Knopfzellen- Batterie (CR2016) in einen der Cookies einsetzen, die bedeutungsvolle Namen wie „clean charm“, „bronze pudding“, „fancy love“, oder „tiny picture“ haben – Die Batterielaufzeit ist nach Angaben des Herstellers übrigens ein Jahr. Ob dies tatsächlich stimmt, wird erst ein Langzeittest zeigen

Jetzt muss dem Cookie ein Verwendungszweck zugewiesen werden. Man kann sich entscheiden, ob zum Beispiel die Tür geöffnet oder geschlossen wurde, wieviele Schritte man zurückgelegt hat, ob eine Temperatur unter- oder überschritten wurde. Gemessen werden kann zum Beispiel auch die Schlafqualität oder wieviel Wasser oder Kaffee man täglich trinkt. Für jede Messung gibt es eine spezielle App, die mit dem Cookie verbunden werden muss. Je nachdem, was man messen möchte, befestigt man den Sensor an einem Gegenstand, führt ihm mit sich oder legt ihn an einem bestimmten Ort ab. Ich habe unter anderem die Raumtemperatur durch den Sensor messen lassen, indem ich den Cookie im Raum platziert habe. Im Browser oder in der Mother-Pocket-App auf meinem iPhone kann ich daher direkt sehen, ob es zuhause angenehm warm ist oder ob jemand das Fenster aufgelassen hat und es schnell kalt wird. Denn ich kann mich zusätzlich direkt am iPhone per Pushnachricht oder per E-Mail darüber benachrichtigen lassen, wenn die Temperatur außerhalb des normalen Bereichs liegt. Dies ist ein großes Plus, besonders im Winter, wenn Räume bei geöffnetem Fenster schnell auskühlen

Motiviationshilfe Mother
Auch im Kühlschrank kann den Cookie platzieren. Jedoch sollte man unbedingt beachten, dass die Sensoren nicht wasserdicht sind. Dieser fehlende Schutz ist für mich ein großer Kritikpunkt. Denn im Kühlschrank kann es immer mal passieren, dass die geöffnete Milchpackung ausläuft oder umfällt und der Sensor nass wird. Auch wenn man den Cookie zum Beispiel am Wasserglas befestigt hat, um sich dazu zu motivieren, mehr Wasser zu trinken, kann es immer mal dazu kommen, dass der Sensor nass wird. Auch beim Tracking der zurückgelegten Schritte wäre es von Vorteil, wenn der Sensor wasserdicht wäre. Wer schon mal einen Fitnesstracker im Sommer in der Hosentasche transportiert hat, wird wissen, wovon ich rede.

Wirklich sinnvoll sind Mother und ihre Cookie- Familie in Bezug auf das Einnehmen von Medikamenten. Denn im Alltagsstress kommt es doch öfter vor als man denkt, dass man die Einnahme von Medikamenten, die oft noch zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen muss, vergisst. Schließlich kann man jedem der vier mitgelieferten Cookies ein Medikament und eine Einnahmezeit zuweisen. Diesen Vorteil hat inzwischen auch der Hersteller erkannt und bietet mit der „Silver Mother“ spezielle Monitoring-Programme an, die auf die Seniorenbetreuung zugeschnitten sind und dabei helfen sollen, die Gesundheitsbedürfnisse von Angehörigen im Blick zu behalten. Dieses Produkt kostet ebenfalls knapp 300 Euro.

Die Cookies informieren einen übrigens auf Wunsch auch darüber, wieviel Kaffee man tatsächlich täglich trinkt, indem der Cookie an der Kaffeemaschine angebracht wird. Leider stehen hier nur Kaffeevollautomaten zur Auswahl. Ansonsten messen die Sensoren zuverlässig die gewünschten Daten und senden diese sofort an die nächstgelegene Mother. Wenn diese nicht in der Nähe ist oder das Internet ausfallen sollte, speichern die Motion Cookies die Daten bis zu zehn Tage und laden alle Inhalte hoch, sobald sie wieder mit der Sense Mother verbunden sind. Falls man sich noch mehr Sensoren kaufen möchte, um andere Aktivitäten und Gewohnheiten zu überwachen, sollte man sich über den Preis informieren: Denn vier weitere Motion Cookies kosten 155 Euro.

Fazit
Die Sense Mother und ihre Sensoren-Familie überwachen Aktivitäten oder Gewohnheiten und lassen dabei den Nutzer im Gegensatz zu so manche anderem Gadget selbst entscheiden, welche Daten für einen wichtig sind. Es informiert den Nutzer zuverlässig über die unterschiedlichsten Aktivitäten und liefert die Daten auch aufs Smartphone. Mother lässt sich dabei besonders gut dazu nutzen, um die Einnahme von Medikamenten zu überwachen. Doch Mother weist leider auch Schwachstellen auf: Denn die Einheit ist nicht unbedingt günstig, muss umständlich per LAN-Kabel mit dem Router verbunden sein und kann daher nicht frei im Raum platziert werden. Es wäre zudem schön, wenn die Motion Cookies wasserdicht wären.

Sonntag, 6. März 2016

iwoman Ein Hauch Rosé gold

TwelveSouth HiRise
Mit iWoman erhalten Sie einen ganz persönlichen Einblick in die Mac-Life-Redaktion. In dieser Ausgabe stellen Ihnen unsere beiden Redakteurinnen ihre Lieblingsprodukte vor, die in der Trendfarbe des iPhones 6s gehalten sind – Rosé-Gold

Beats Solo 2 Wireless
Natürlich hat es sich Beats Electronics, das vor einigen Jahren von Apple übernommen wurde, nicht nehmen lassen, Kopfhörer in Rosé-Gold herzustellen. Die Beats Solo2 Wireless sind dabei überraschend gut: Der Sound der On-Ears ist eher basslastig, was mir natürlich gefällt. Bei einem nicht ganz geringen Preis von rund 300 Euro sollte man die Kopfhörer am besten vor Ort probehören, bevor man sich zum Kauf der kabellosen Solo2 entscheidet. ea

Kanex Lightning Kabel
Eigentlich kann man gar nicht genügend Lightning- Kabel haben kann. Ein Kabel nutze ich zuhause, eines auf der Arbeit, etc. Das MFi-zertifizierte Lightning- Kabel von Kanex gefällt mir besonders gut, weil es ein Aluminiumgehäuse besitzt und über eine widerstandfähige Nylonummantelung in geflochtener Optik verfügt. Dadurch wird nerviger Kabelsalat vermieden. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es in drei Größen (1,2 m, 1 m, 2 m) erhältlich ist

urbeats
Natürlich dürfen auch In-Ears bei unserer Auswahl an rosé-goldenen Produkten nicht fehlen! Schließlich nutze ich In-Ears bei der täglichen Fahrt mit dem Bus. Beim ersten Lied habe ich, wie auch bei den Solo2 Wireless, sofort die basslastigen Klänge der In-Ears wahrgenommen. Die Ohrstöpsel sitzen bequem im Ohr und fallen nicht heraus. Und mithilfe des RemoteTalk-Kabels kann man Anrufe annehmen und steuern. Was will man mehr



Ringly
Welche Frau die einigermaßen technikbegeistert ist, träumt nicht von so einem smarten Ring?! Nicht nur, dass er schick und stylisch aussieht und ein absoluter Hingucker ist. Per Bluetooth und zugehöriger App lässt er sich mit dem iPhone verbinden und benachrichtigt einen, sobald neue Nachrichten eintreffen, Termine anstehen oder jemand anruft. Man kann zwischen fünf verschiedenen Lichtfarben und vier Vibrationsmustern wählen. Großartig!

Movoja Case
Da macht sich Apple extra Gedanken über die Farbe des iPhones. Und was machen wir? Wir packen eine Hülle drum, so dass man gar nichts mehr von dem schönen Gold oder Rosé-Gold sieht. Mein Tipp daher: die Hülle von Movoja. Sie ist recht günstig, steht ihrer Konkurrenz in Qualität und Verarbeitung aber in nichts nach. Sie schmiegt sich passgenau ans iPhone an, bietet perfekten Schutz und ist dabei so unscheinbar, dass man meinen könnte, man hätte gar keine Hülle drum. Besser geht’s nicht

iKlips 32 GB
Auf meinem iPhone (16 GB) geht mir immer sehr schnell der Platz aus. Daher habe ich mich sehr über den iKlips, das Apple Lightning Flash Drive, gefreut. Dieser Clip überträgt per iOS-App die Daten über USB 3.0 und Lightning und unterstützt das neue exFAT-Format. Dabei hat der Speicher keine Begrenzung für die Größe einzelner Dateien. Dadurch werden auch große Datenmengen sehr schnell übertragen. Der iKlip ist in unterschiedlichen Speichergrößen ab 16 GB (auch über Amazon) erhältlich

SmartJacket
Das SmartJacket von Artwizz eignet sich für diejenigen, die gerne das gesamte iPhone mit einer Hülle schützen möchten. Denn es ist eine Kombination aus Front Cover und Clip, so dass neben der Rückseite des iPhones 6 oder 6s auch das Display komplett geschützt wird. Klasse finde ich, dass mein iPhone dennoch schlank bleibt und nicht so klobig wird, wie dies bei so manch anderen Cases leider oft der Fall ist. Und das iPhone wird natürlich vor Kratzern, Schmutz und Stößen geschützt

iGlaze Armour
Ich bin ein Fan von iPhone-Hüllen und suche immer nach neuen Optionen. Gut gefällt mir auch das iGlazeArmour von Moshi, da es das matt schimmernde Design des iPhones hat und elegant aussieht. Es besteht aus einer Diamantgeschnittenen Aluminium-Rückplatte und einer Innenschale, die Stöße abdämpft. Zudem wird das iPhone vor Kratzern geschützt. Schön finde ich, dass das Apple-Logo frei gelassen wird. Dafür merkt man aber wieder, wie sehr Fingerabdrücke auf diesem sichtbar sind

TwelveSouth HiRise
Für mich gehört in jeden Haushalt und zu jedem Arbeitsplatz eine Dockingstation für das iPhone. Das HiRise von TwelveSouth bietet da alles, was das Herz begehrt. Lightning-Anschluss, verschiedene Adapter, damit man das Dock auch mit Hülle verwenden kann, und eine Halteunterstützung auf der Rückseite, damit das iPhone oder iPad nicht nach hinten wegbricht. Fast ton in ton mit dem rosé-goldenen iPhone ist das metallene Dock ein echtes Highlight. Ihre Kollegen werden garantiert neidisch sein.

Tizi Turbolader
Ich habe unterwegs ständig das Problem, dass mein Akku den Geist aufgibt. Gerade wenn ich im Auto dann noch Musik streame und das Navi benutze, kommt das Ende mit Riesenschritten. Der Tizi Turbolader mit seinen 2,4 A pro Steckplatz kommt mir da gerade recht. Einfach in den Zigaretten-Anzünder gesteckt, mit dem Lightning-USB-Kabel verbunden und schon wird das iPhone geladen. Noch dazu ist er weiß und rosa und kostet gerade mal 19,99 Euro; was will man, oder eher „Frau“, da mehr?

Freitag, 4. März 2016

UHR-LADUNG Die Apple Watch aufladen

Apple Watch
Zum Laden der Apple Watch gibt es jenseits der Produkte aus Cupertino verschiedene Optionen in unterschiedlichen Preisklassen. Die günstigste Ladestation heißt Kosta (1) (14,95 Euro), kommt von BlueLounge und ist im Grunde nur ein Silikonuntersetzer für die Armbanduhr. Das Ladekabel wird in einen Kanal gelegt, der Connector bleibt dank eines Magneten stets in der Mitte der Station und das sanfte Material verhindert unnötige Kratzer

Ebenfalls klassisch gestaltet und nicht minder ansehnlich ist der Anchor (2) (29,99 Euro) von Native Union. Dieser beschränkt sich mit einem minimalistischen und sehr edel anmutenden Metallsockel und einem Silikonfuß darauf, mit seinem Gewicht die Apple Watch auf dem Tisch oder Nachtisch zu halten. Das Dock (3) (64,99 Euro) aus gleichem Hause geht noch einen Schritt weiter Richtung Design-Objekt und sieht aus wie ein großer Lautstärkeregler. Er lässt sich drehen und hält so die Uhr in einem stets passenden Blickwinkel.

Mit Belkins Watch Valet (4) (89,99 Euro) benötigt man das Apple-Ladekabel nicht mehr. Am Ende der verchromten Halterung findet sich die induktive Ladeplatte. Der weiße Hochglanzfuß ist schwer genug, um nicht zu verrutschen und passt sich optisch dem traditionellen Apple-Look in Weiß und Silber an

Mittwoch, 2. März 2016

ladegeräte & kabel Die volle Akku-Ladung!

ladegeräte & kabel
Für manch einen ist das iPhone lebensnotwendig. Geht die Batterie zur Neige, droht die Katastrophe. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Geräten – egal an welchem Ort – stets den nötigen Strom sichern.

Das Aufladen des iPhone ist eine lästige Angelegenheit. Man muss (gefühlt) zu oft nachladen, es erwischt einen an den unmöglichsten Orten, die nötigen Accessoires sind dann nicht zur Hand und umständlich ist es obendrein. Nachfolgend finden Sie für jede erdenkliche Situation das passende Gerät und die vermeintlich einfachste Lösung. Wie viele und welche Ladestationen Sie sich zulegen, können Sie an Ihren Einsatzzeiten- und orten bemessen.

In der Wohnung Beginnen wir dort, wo wir aufwachen: Im Schlafzimmer der eigenen Wohnung. Nicht wenige werfen als erste Amtshandlung des Tages einen Blick auf das Smartphone. Wer auf seinem Nachtisch keinen Raum für eine Dockingstation hat, spart mit dem MiniDock [1] von BlueLounge (39,95 Euro) Platz und lädt sein Smartphone direkt am Stecker an der Wand.

Nur unwesentlich größer ist JustMobiles Hover- Dock [2] (39,95 Euro), eine runde Ladestation, die sich drehen lässt und das jeweils nicht benötigte Kabelstück im Gehäuse aufrollt. Dies schafft Ordnung, zudem kann das iPhone so justiert werden, dass es auch in dicken Hüllen sicheren Halt hat und ohne Probleme andocken kann.

Für Familien gibt es diverse Lösungen, die Eltern und Kinder ermöglichen, ihre Geräte gleichzeitig zu laden. Ankers PowerPort 5 [3] (25,99 Euro) hat vier reguläre USB-Ports und zusätzlich einen USB-C-Ausgang für das neue MacBook. Ebenfalls vier Ausgänge bieten The Quad [4] (59,99 Euro) der Firma BlueFlame, dessen Station direkt am

Stecker angebracht wird sowie die Power Station desselben Herstellers (119,99 Euro), in der zwei Docks und zwei zusätzliche USB-Ports untergebracht sind. Gleich eine eigene USB-Steckdose für vier Geräte hat Belkin mit dem passenden Namen Familien-Rockstar [5] (59,99 Euro) auf den Markt gebracht. Ein integrierter Smartchip erkennt die Art des angeschlossenen Gerätes und versorgt es mit einer genau abgestimmten Stromverteilung. Man kann den Rockstar an der Wand befestigen oder als tragbare Stromversorgung einsetzen. Ein drei Meter langes Kabel macht die USB-Dose äußerst flexibel. Sollte dies nicht ausreichen, gibt es aus dem Hause Belkin noch eine Steckdosenleiste [6] mit acht Steckplätzen und zwei USB-Ports (39,99 Euro).

Wem auch das noch nicht genügt, weil sich im Haus zahllose Verwandte tummeln oder die WG eine kritische Größe erreicht hat, der muss zum Äußersten greifen, dem Anker PowerPort 10 [7] (32,99 Euro). Der macht seinem Namen alle Ehre und verfügt über zehn USB-Eingänge auf engem Raum, bei gleichzeitig schneller Ladegeschwindigkeit.

Möchten Sie die häuslichen Steckdosen für andere Geräte freihalten, empfiehlt sich das Solartab [8] (129 Euro). Groß wie ein iPad steckt es in einer schicken Hülle und kann bei Bedarf (und Sonnenschein) herausgeholt und im optimalen Winkel zum Sonnenlicht positioniert werden. Bereits beim Lichttanken können zwei Geräte an die vorhandenen USB-Anschlüsse gesteckt werden.



Auf dem Schreibtisch und im Büro Auch im Büro müssen Sie auf das Laden mehrerer Geräte gleichzeitig nicht verzichten. Mit der Tankstation Mega [9] von Tizi (39,99 Euro) und ihren fünf USB-Anschlüssen bleiben Sie flexibel und können den Akku von einem Tisch zum nächsten transportieren. Den Toploader [10] der Firma (39,99 Euro) baut man in einen Schreibtisch oder in eine Kommode ein, um vier USB-Ports an einem strategisch wichtigen Ort zu versenken, kein zusätzliches, störendes Gerät auf dem Schreibtisch zu haben, sondern eine fast unsichtbare Ladestation. Die Anleitung zum Einbau gibt es gleich dazu, handwerkliches Geschick ist kaum vonnöten, lediglich eine 50-mm-Bohrsäge. Das Ergebnis ist praktisch und macht einen äußerst professionellen Eindruck.

Die meisten Ladegeräte verrichten ihren Dienst, sehen aber nicht besonders hübsch aus. Doch gerade im Büro ist man manchmal darauf angewiesen, dass auch die Details einen guten Eindruck machen. In einem solchen Fall sollte man zu JustMobiles AluPlug [11] greifen (34,95 Euro). Der große, runde Aluminium-Kopf passt stilistisch in jedes Büro, ist elegant und handlich genug, um auch auf Geschäftsreisen wertvolle Dienste zu leisten. Mit den beiden USB-Ports hat man zudem die Aktivität von iPhone und iPad gleichzeitig gesichert.

Im Auto
Lade-Adapter für das Auto gibt es wie Sand am Meer, wir wollen daher lediglich zwei mit besonderen Fähigkeiten vorstellen. Der tizi Turboloader Mega [12] macht seinem etwas übertrieben wirkenden Namen

alle Ehre. Den schlanken, in verschiedenen Metallictönen gehaltenen Adapter gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit zwei, drei, vier oder sogar mit fünf USB-Ausgängen (19,99 bis 49,99 Euro). Mit diesem Accessoire halten alle Auto-Insassen auch auf längeren Fahrten ihre Geräte geladen.

Über zwei Ports verfügt der Car Charger [13] von Xqisit (29,95 Euro), der jedoch mit einem aufrollbaren, flachen Kabel, das sich um den Stecker windet, eine dritte Lademöglichkeit bereithält und zudem das Problem eliminiert, ohne mitgebrachtes Kabel im Auto nicht laden zu können. Komplementär dazu sei der Magnet Air Vent Mount (19,95 Euro) desselben Anbieters empfohlen. Dieser wird einfach in die Lüftung geklemmt, ein Magnetplättchen am iPhone-Rücken angeklebt und schon steht die einfachste Halterung, die man sich denken kann und eine optimale Ergänzung für das Laden des Gerätes im Auto.

Unterwegs
Ist man lange Zeit von Steckdosen getrennt oder nutzt das iPhone auf Reisen ohne Unterlass, sind mobile Ladegeräte unerlässlich. Die Unterschiede der hierfür zahlreich angebotenen Produkte liegen oft im Detail. Dieser Umstand hat den Vorteil, dass für jeden „Lade-Typ“ etwas dabei ist. Besonders verführerisch sind die extrem schmalen Akkus. Xqisits Power Bank [14] (34,95 Euro) ist nur unwesentlich größer als eine Kreditkarte und doch findet sich an ihrer Seite ein kleines Lightning-Kabel. Zum selben Preis erhält man die aus gleichem Hause stammende KeyChain Power Bank [15] (34,95 Euro). In dieser steckt ein abtrennbares USB-Kabel, dessen Ende sich in einen Mini-USB und einen Lightning-Stecker splittet. Am Schlüsselbund angebracht eliminiert man damit das Risiko einer leeren Batterie.

Auch das Jump Cable [16] von NativeUnion (49,99 Euro) fungiert als Kabel und Ladegerät. Der kleine viereckige Gehilfe passt in jede noch so kleine Hosentasche und das robuste Kabel lässt sich nach jeder Benutzung sauber aufwickeln. Schließt man es mitsamt dem iPhone an einen Mac oder an Strom an, erkennt das Gerät, wann das iPhone geladen ist und lädt anschließend automatisch den Akku.

Für längere Exkursionen mit Strom raubenden Apps oder langen Video-Aufnahmen benötigt man schon etwas leistungsfähigere Zusatzgeräte. Der mit dem Red-Dot-Award 2015 ausgezeichnete TopGum-Akku [17] von JustMobile (79,95 Euro) lädt das iPhone unterwegs bis zu dreimal. Das Gerät ist etwas kleiner als eine Zigarettenschachtel, steckt in einem schicken Aluminium-Gehäuse und beinhaltet ein kurzes Lightning-Kabel, das man aus dem Rand des Akkus herausdrücken kann. Zum Aufladen platziert man den TopGum einfach auf einer mitgelieferten magnetischen Ladestation.

Ungefähr doppelt so groß ist die große Power Bank [18] von Xqisit (29,95 Euro). Mit ihr kann die Ladekapazität des iPhone bis zu acht mal zur Neige gehen, bevor auch der Akku wieder aufgeladen werden muss. Hier muss jedoch ein Kabel mitgeführt werden, dafür bietet die große Power Bank zwei USB-Anschlüsse.

(Pseudo-)Kabelloses Laden

Eines der wenigen Dinge, die iPhone-Nutzer bei ihrem Smartphone vermissen, ist das kabellose Aufladen. Zwar arbeitet Apple Gerüchten zufolge an einer eigenen Lademöglichkeit ohne haptische Verbindung, doch ob und wann eine solche zu erwarten ist, weiß niemand genau. Bis dahin müssen Ungeduldige mit Zwischenlösungen leben, die es durchaus auch für das iPhone gibt. Einer der zwei großen Standards in diesem Bereich nennt sich Qi. Um diesen nutzen zu können, benötigt man für das iPhone zum Beispiel das iQi Mobile [19] (18,99 Euro), eine 0,5 mm dünne Ladeverbindung zu kabellosen Ladestationen. Man platziert es am Rücken des iPhone, vorzugsweise unter einer dünnen Hülle und steckt das Kabelende in den Lightning-Ausgang. Fortan kann man das iPhone auf Stationen wie den WoodPuck (34,99 Euro) oder den QiStone+ [20] (44,99 Euro) legen. Während der WoodPuck ein eigenes Kabel benötigt, funktioniert der QiStone zumindest temporär ohne lästige Schnüre. Über Mini-USB (oder indem man ihn einfach auf den

WoodPuck legt) lädt man den elektrischen Stein, das iPhone platziert man dann einfach auf dem QiStone. Allerdings funktioniert diese Art des Ladens vornehmlich mit dünneren iPhone-Hüllen oder ganz ohne, dann jedoch flattert das Lade-Plättchen hinten am Smartphone. Eine andere Möglichkeit, das eigene iPhone kabellos zu laden, ist die Nutzung des iQi PWRCase (55 Euro), welcher sich auch ohne den iQi-Zusatz mit den genannten Stationen verbindet und zusätzlich über einen Akku verfügt, der die Ladekraft des iPhone um 85 % erweitert

Vor allem Amerika hat sich in den letzten Jahren noch eine zweite Art, das Smartphone mittels Induktion zu laden, etabliert. Das Powermat-Prinzip verwendet andere Frequenzen, das Aufladen geschieht jedoch sehr ähnlich. Die sprichwörtliche Grundlage ist dabei besagte Powermat [21], eine runde Ladefläche. Für das iPhone benötigt man dazu ein an den Lightning-Eingang anzubringenden Ring, der zwar nur 12 Euro kostet, jedoch auf die nur öffentlich zugänglichen Matten zugeschnitten ist. Da vor allem Starbucks die Powermats verwendet, ist der Ring vornehmlich für Amerika-Reisende interessant. In Deutschland muss man darauf noch warten.

All diese Lösungen sind natürlich nicht richtig kabelfrei. Einen ausführlichen Artikel darüber lesen Sie in der vorigen Ausgabe der Mac Life. Alternativ finden Sie den Artikel auf der Web-CD dieser Ausgabe (siehe Seite 67). 