Mittwoch, 2. März 2016

ladegeräte & kabel Die volle Akku-Ladung!

ladegeräte & kabel
Für manch einen ist das iPhone lebensnotwendig. Geht die Batterie zur Neige, droht die Katastrophe. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Geräten – egal an welchem Ort – stets den nötigen Strom sichern.

Das Aufladen des iPhone ist eine lästige Angelegenheit. Man muss (gefühlt) zu oft nachladen, es erwischt einen an den unmöglichsten Orten, die nötigen Accessoires sind dann nicht zur Hand und umständlich ist es obendrein. Nachfolgend finden Sie für jede erdenkliche Situation das passende Gerät und die vermeintlich einfachste Lösung. Wie viele und welche Ladestationen Sie sich zulegen, können Sie an Ihren Einsatzzeiten- und orten bemessen.

In der Wohnung Beginnen wir dort, wo wir aufwachen: Im Schlafzimmer der eigenen Wohnung. Nicht wenige werfen als erste Amtshandlung des Tages einen Blick auf das Smartphone. Wer auf seinem Nachtisch keinen Raum für eine Dockingstation hat, spart mit dem MiniDock [1] von BlueLounge (39,95 Euro) Platz und lädt sein Smartphone direkt am Stecker an der Wand.

Nur unwesentlich größer ist JustMobiles Hover- Dock [2] (39,95 Euro), eine runde Ladestation, die sich drehen lässt und das jeweils nicht benötigte Kabelstück im Gehäuse aufrollt. Dies schafft Ordnung, zudem kann das iPhone so justiert werden, dass es auch in dicken Hüllen sicheren Halt hat und ohne Probleme andocken kann.

Für Familien gibt es diverse Lösungen, die Eltern und Kinder ermöglichen, ihre Geräte gleichzeitig zu laden. Ankers PowerPort 5 [3] (25,99 Euro) hat vier reguläre USB-Ports und zusätzlich einen USB-C-Ausgang für das neue MacBook. Ebenfalls vier Ausgänge bieten The Quad [4] (59,99 Euro) der Firma BlueFlame, dessen Station direkt am

Stecker angebracht wird sowie die Power Station desselben Herstellers (119,99 Euro), in der zwei Docks und zwei zusätzliche USB-Ports untergebracht sind. Gleich eine eigene USB-Steckdose für vier Geräte hat Belkin mit dem passenden Namen Familien-Rockstar [5] (59,99 Euro) auf den Markt gebracht. Ein integrierter Smartchip erkennt die Art des angeschlossenen Gerätes und versorgt es mit einer genau abgestimmten Stromverteilung. Man kann den Rockstar an der Wand befestigen oder als tragbare Stromversorgung einsetzen. Ein drei Meter langes Kabel macht die USB-Dose äußerst flexibel. Sollte dies nicht ausreichen, gibt es aus dem Hause Belkin noch eine Steckdosenleiste [6] mit acht Steckplätzen und zwei USB-Ports (39,99 Euro).

Wem auch das noch nicht genügt, weil sich im Haus zahllose Verwandte tummeln oder die WG eine kritische Größe erreicht hat, der muss zum Äußersten greifen, dem Anker PowerPort 10 [7] (32,99 Euro). Der macht seinem Namen alle Ehre und verfügt über zehn USB-Eingänge auf engem Raum, bei gleichzeitig schneller Ladegeschwindigkeit.

Möchten Sie die häuslichen Steckdosen für andere Geräte freihalten, empfiehlt sich das Solartab [8] (129 Euro). Groß wie ein iPad steckt es in einer schicken Hülle und kann bei Bedarf (und Sonnenschein) herausgeholt und im optimalen Winkel zum Sonnenlicht positioniert werden. Bereits beim Lichttanken können zwei Geräte an die vorhandenen USB-Anschlüsse gesteckt werden.



Auf dem Schreibtisch und im Büro Auch im Büro müssen Sie auf das Laden mehrerer Geräte gleichzeitig nicht verzichten. Mit der Tankstation Mega [9] von Tizi (39,99 Euro) und ihren fünf USB-Anschlüssen bleiben Sie flexibel und können den Akku von einem Tisch zum nächsten transportieren. Den Toploader [10] der Firma (39,99 Euro) baut man in einen Schreibtisch oder in eine Kommode ein, um vier USB-Ports an einem strategisch wichtigen Ort zu versenken, kein zusätzliches, störendes Gerät auf dem Schreibtisch zu haben, sondern eine fast unsichtbare Ladestation. Die Anleitung zum Einbau gibt es gleich dazu, handwerkliches Geschick ist kaum vonnöten, lediglich eine 50-mm-Bohrsäge. Das Ergebnis ist praktisch und macht einen äußerst professionellen Eindruck.

Die meisten Ladegeräte verrichten ihren Dienst, sehen aber nicht besonders hübsch aus. Doch gerade im Büro ist man manchmal darauf angewiesen, dass auch die Details einen guten Eindruck machen. In einem solchen Fall sollte man zu JustMobiles AluPlug [11] greifen (34,95 Euro). Der große, runde Aluminium-Kopf passt stilistisch in jedes Büro, ist elegant und handlich genug, um auch auf Geschäftsreisen wertvolle Dienste zu leisten. Mit den beiden USB-Ports hat man zudem die Aktivität von iPhone und iPad gleichzeitig gesichert.

Im Auto
Lade-Adapter für das Auto gibt es wie Sand am Meer, wir wollen daher lediglich zwei mit besonderen Fähigkeiten vorstellen. Der tizi Turboloader Mega [12] macht seinem etwas übertrieben wirkenden Namen

alle Ehre. Den schlanken, in verschiedenen Metallictönen gehaltenen Adapter gibt es in verschiedenen Ausführungen, mit zwei, drei, vier oder sogar mit fünf USB-Ausgängen (19,99 bis 49,99 Euro). Mit diesem Accessoire halten alle Auto-Insassen auch auf längeren Fahrten ihre Geräte geladen.

Über zwei Ports verfügt der Car Charger [13] von Xqisit (29,95 Euro), der jedoch mit einem aufrollbaren, flachen Kabel, das sich um den Stecker windet, eine dritte Lademöglichkeit bereithält und zudem das Problem eliminiert, ohne mitgebrachtes Kabel im Auto nicht laden zu können. Komplementär dazu sei der Magnet Air Vent Mount (19,95 Euro) desselben Anbieters empfohlen. Dieser wird einfach in die Lüftung geklemmt, ein Magnetplättchen am iPhone-Rücken angeklebt und schon steht die einfachste Halterung, die man sich denken kann und eine optimale Ergänzung für das Laden des Gerätes im Auto.

Unterwegs
Ist man lange Zeit von Steckdosen getrennt oder nutzt das iPhone auf Reisen ohne Unterlass, sind mobile Ladegeräte unerlässlich. Die Unterschiede der hierfür zahlreich angebotenen Produkte liegen oft im Detail. Dieser Umstand hat den Vorteil, dass für jeden „Lade-Typ“ etwas dabei ist. Besonders verführerisch sind die extrem schmalen Akkus. Xqisits Power Bank [14] (34,95 Euro) ist nur unwesentlich größer als eine Kreditkarte und doch findet sich an ihrer Seite ein kleines Lightning-Kabel. Zum selben Preis erhält man die aus gleichem Hause stammende KeyChain Power Bank [15] (34,95 Euro). In dieser steckt ein abtrennbares USB-Kabel, dessen Ende sich in einen Mini-USB und einen Lightning-Stecker splittet. Am Schlüsselbund angebracht eliminiert man damit das Risiko einer leeren Batterie.

Auch das Jump Cable [16] von NativeUnion (49,99 Euro) fungiert als Kabel und Ladegerät. Der kleine viereckige Gehilfe passt in jede noch so kleine Hosentasche und das robuste Kabel lässt sich nach jeder Benutzung sauber aufwickeln. Schließt man es mitsamt dem iPhone an einen Mac oder an Strom an, erkennt das Gerät, wann das iPhone geladen ist und lädt anschließend automatisch den Akku.

Für längere Exkursionen mit Strom raubenden Apps oder langen Video-Aufnahmen benötigt man schon etwas leistungsfähigere Zusatzgeräte. Der mit dem Red-Dot-Award 2015 ausgezeichnete TopGum-Akku [17] von JustMobile (79,95 Euro) lädt das iPhone unterwegs bis zu dreimal. Das Gerät ist etwas kleiner als eine Zigarettenschachtel, steckt in einem schicken Aluminium-Gehäuse und beinhaltet ein kurzes Lightning-Kabel, das man aus dem Rand des Akkus herausdrücken kann. Zum Aufladen platziert man den TopGum einfach auf einer mitgelieferten magnetischen Ladestation.

Ungefähr doppelt so groß ist die große Power Bank [18] von Xqisit (29,95 Euro). Mit ihr kann die Ladekapazität des iPhone bis zu acht mal zur Neige gehen, bevor auch der Akku wieder aufgeladen werden muss. Hier muss jedoch ein Kabel mitgeführt werden, dafür bietet die große Power Bank zwei USB-Anschlüsse.

(Pseudo-)Kabelloses Laden

Eines der wenigen Dinge, die iPhone-Nutzer bei ihrem Smartphone vermissen, ist das kabellose Aufladen. Zwar arbeitet Apple Gerüchten zufolge an einer eigenen Lademöglichkeit ohne haptische Verbindung, doch ob und wann eine solche zu erwarten ist, weiß niemand genau. Bis dahin müssen Ungeduldige mit Zwischenlösungen leben, die es durchaus auch für das iPhone gibt. Einer der zwei großen Standards in diesem Bereich nennt sich Qi. Um diesen nutzen zu können, benötigt man für das iPhone zum Beispiel das iQi Mobile [19] (18,99 Euro), eine 0,5 mm dünne Ladeverbindung zu kabellosen Ladestationen. Man platziert es am Rücken des iPhone, vorzugsweise unter einer dünnen Hülle und steckt das Kabelende in den Lightning-Ausgang. Fortan kann man das iPhone auf Stationen wie den WoodPuck (34,99 Euro) oder den QiStone+ [20] (44,99 Euro) legen. Während der WoodPuck ein eigenes Kabel benötigt, funktioniert der QiStone zumindest temporär ohne lästige Schnüre. Über Mini-USB (oder indem man ihn einfach auf den

WoodPuck legt) lädt man den elektrischen Stein, das iPhone platziert man dann einfach auf dem QiStone. Allerdings funktioniert diese Art des Ladens vornehmlich mit dünneren iPhone-Hüllen oder ganz ohne, dann jedoch flattert das Lade-Plättchen hinten am Smartphone. Eine andere Möglichkeit, das eigene iPhone kabellos zu laden, ist die Nutzung des iQi PWRCase (55 Euro), welcher sich auch ohne den iQi-Zusatz mit den genannten Stationen verbindet und zusätzlich über einen Akku verfügt, der die Ladekraft des iPhone um 85 % erweitert

Vor allem Amerika hat sich in den letzten Jahren noch eine zweite Art, das Smartphone mittels Induktion zu laden, etabliert. Das Powermat-Prinzip verwendet andere Frequenzen, das Aufladen geschieht jedoch sehr ähnlich. Die sprichwörtliche Grundlage ist dabei besagte Powermat [21], eine runde Ladefläche. Für das iPhone benötigt man dazu ein an den Lightning-Eingang anzubringenden Ring, der zwar nur 12 Euro kostet, jedoch auf die nur öffentlich zugänglichen Matten zugeschnitten ist. Da vor allem Starbucks die Powermats verwendet, ist der Ring vornehmlich für Amerika-Reisende interessant. In Deutschland muss man darauf noch warten.

All diese Lösungen sind natürlich nicht richtig kabelfrei. Einen ausführlichen Artikel darüber lesen Sie in der vorigen Ausgabe der Mac Life. Alternativ finden Sie den Artikel auf der Web-CD dieser Ausgabe (siehe Seite 67). 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen