Freitag, 25. März 2016

5 ipad-hüllen im vergleich Praktische iPad-Schützer

5 ipad-hüllen im vergleich
Während sich viele iPhone-Besitzer standhaft gegen die Nutzung von Hüllen wehren, findet man in der freien Wildbahn fast kein iPad ohne Schutzumschlag. Wir haben fünf praktische Hüllen für Sie verglichen.

Das iPad ist ein sensibles Gerät. Zwar hat Apple viel unternommen, um das iPad so stabil wie möglich zu machen – spätestens aber bei dem Gedanken, eine derart große Glasscheibe einfach so in den Rucksack zu den diversen anderen mitzunehmenden Gegenständen zu stecken, dürfte wohl jeder sich die Frage stellen, ob eine schützende Hülle nicht doch eine kluge Investition wäre.

Noch größer wird die Einsicht in die Notwendigkeit einer solchen Anschaffung, wenn man einen Blick auf das Feld der Hüllen mit eingebauten Zusatzfunktionen, wie dem bequemeren Aufstellen des iPads zwecks der Betrachtung von Filmen oder dem Arbeiten, wirft

01 Reboon Booncover
Das Booncover sticht auf jeden Fall aus der Maße heraus. Allein schon von der Funktionalität her. Anders als bei anderen Hüllen muss man das iPad hier nicht umständlich in eine eigentlich zu enge Fassung pressen. Mittels eines so genannten „Boon“ saugt sich das iPad an der Hülle fest, lässt sich aber trotzdem innerhalb von Sekunden wieder entfernen. Praktischer Zusatznutzen: Die Boons lassen sich überall anbringen. So kann das iPad beispielsweise auch im Auto oder an einer Wand „festge-boon-t“ werden. Dass es darüber hinaus noch schützt, ist Ehrensache.

02 Belkin Tri Fold Folio
Belkins Schutzhülle punktet vor allem mit dem dünnen Design. So wird aus dem flachen iPad durch die Ummantelung nicht sofort ein klobiger Klotz. Die als Feature verkauften „elastischen Ecken“, die für einen passgenauen Sitz sorgen, lassen allerdings einen faden Beigeschmack zurück. Es wird sofort deutlich, dass dies keine Hülle für das iPad ist, sondern eine Hülle, die für ein iPad passen soll, aber sich irgendwie auch für alle ähnlich großen Tablets verwenden lässt. Dadurch ist der Sitz in der Hülle nicht so fest und sicher wie bei allen Konkurrenten.

03 Kavaj Hamburg
Großer Pluspunkt der Kavaj-Hülle gegenüber allen anderen Produkten im Vergleichstest ist das Material. Die Oberseite besteht aus echtem Leder, die Innenseiten aus Flanell. Das fühlt sich einfach gut an, bringt aber natürlich auch die ledertypischen Nachteile mit sich. Als organisches Material verändert sich Leder und somit auch die Hülle mit der Zeit. So braucht es einige Zeit, bis das Leder weich genug ist, um das iPad schnell und einfach einstecken und auch wieder entnehmen zu können. Mit drei recht ähnlichen Aufstellwinkeln ist die Hülle nicht sehr flexibel einsetzbar

04 Ozaki O!Coat-Travel
Produkte von Ozaki glänzen vor allem durch auffallendes Design. Auch für dieses Produkt gab es einen Red Dot Design Award. Optisch können wir dieses Geschmacksurteil ein Stück weit teilen. Funktional und in Sachen Haptik sammelt die Hülle allerdings diverse Minuspunkte bei uns. Vor allem das „billige“ Anfassgefühl der Hülle stört bei einem derart wertigen Produkt, wie es das iPad ist, schon gewaltig. Ärgerlich ist außerdem, dass die integrierte Stylus- Halterung nicht flexibel genug ist, um für zumindest nahezu alle Stifte zu passen.

05 Targus Custom Fit 360
Großer Vorteil der Custom Fit 360 von Targus ist die bereits im Namen steckende 360-Grad-Verwendbarkeit. Über einen patentierten Mechanismus lässt sich das eingesetzte iPad um 360 Grad drehen. So lässt sich das iPad in der Hülle bequem sowohl im Porträt- als auch im Breitbild-Modus aufstellen. Ein nettes Gimmick ist der mit der Hülle mitgelieferte Stylus. Dieser ist allerdings alles andere als „state of the art“ und enttäuscht sowohl in Sachen Funktionalität als auch von der Handhabung her. Weniger wäre hier mehr gewesen. Für 20 Dollar trotzdem eine solide Hülle.

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