Spekulationen um eine Produkt-Neuheit
von Feuerwear gab es bereits seit einiger
Zeit, jetzt war es endlich soweit: Feuerwear
präsentierte offiziell seinen ersten Rucksack.
Wir haben den MacBook-Rucksack getestet
Die Gerüchteküche rund um den lang ersehnten
Neuzugang im Sortiment des Kölner
Labels hatte lange gebrodelt. Nun präsentiert
Feuerwear endlich voller Stolz seinen ersten Rucksack.
Eric, der aus gebrauchtem Feuerwehrschlauch
hergestellt wurde, soll der ideale Begleiter für alle
Einsätze des Alltags sein – und sich für Laptops und
Tablets bis zu 15 Zoll eignen.
Design
Eric soll sich vor allem durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten
auszeichnen. Er verfügt über ein
variables Ladevolumen von 17-23 Liter. Tatsächlich
lässt sich im Rucksack so einiges unterbringen:
Nachdem man die große Rucksackklappe, die mithilfe
einer starken Steckschnalle und Gurt geschlossen
ist, geöffnet hat, findet man im Innenbereich
ein extra Fach, in dem zum Beispiel das MacBook
Pro (15 Zoll) perfekt reinpasst. Dieses Fach schließt
direkt an das Rückenteil an, so dass das Tragen des
Rucksacks sehr angenehm ist, wenn man das Mac-
Book transportiert. Doch neben diesem Laptop-Fach
findet sich im Innenbereich noch sehr viel Platz für
Unterlagen, Bücher oder auch für ein Netzteil und
Netzkabel. Schön hätte ich es gefunden, wenn es
hierfür ein kleines, weiteres Fach im Innenbereich
für das MacBook-Zubehör gäbe.
Mehr Platz für alles
Im Außenbereich, in den beiden vorderen Reißverschlussfächern,
gibt es aber noch einiges an Platz.
Im kleineren Fach habe ich zum Beispiel mein
iPhone 6 sicher transportiert. Im zweiten Reißverschlussfach
findet sich Stauraum für Zettel, Stifte
und was man sonst noch so alles im Alltag braucht.
Mir gefällt zudem der Schlüsselfinder, an dem der
Schlüsselbund per Clipverschluss befestigt wird.
Auch äußerlich konnte mich der Rucksack
begeistern: Das urbane Design, das sich vor allem
durch Aufdrucke und Gebrauchsspuren der recyclten
gebrauchten Feuerwehrschläuche auszeichnet,
sticht aus der Masse der Laptop-Rucksäcke hervor
und wirkt einfach nur ungewöhnlich und stylisch.
Und wann darf man schon mal ein Unikat sein Eigen
nennen?
Tragekomfort
Doch nicht nur das Design, sondern auch der Tragekomfort
ist ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines
neuen Rucksacks. Und auch in diesem Bereich kann
Eric überzeugen: im Rückenteil ist eine ergonomische
Polsterung integriert, wodurch das Tragen des
Rucksacks auch nach längerer Zeit nicht unbequem
wird. Durch die Polsterung wird zudem das Mac-
Book sicher geschützt. Und während ich bei anderen
Rucksäcken oft das Gefühl hatte, dass die Schultergurte
bei schwerer Belastung regelrecht in die Haut
schneiden, ist dies beim Feuerwear-Rucksack, der
ohne Befüllung weniger als 1,5 kg auf die Waage
bringt, nicht der Fall: Die Rucksack-Träger sind sehr
gut gepolstert und liegen bequem auf, auch bei
starker Befüllung. Da die Schultergurte individuell
verstellbar sind, kann der Rucksack sowohl mit Winterjacke
als auch mit sommerlichem T-Shirt genutzt
werden, ohne dass man sich eingeschnürt fühlt.
Durch sein kantiges Design mag Eric zwar ein
wenig an eine Fahrradtasche erinnern, dafür bleibt er
aber auch mit Gepäck formstabil und ansprechend.
Zudem besteht der Rucksack aus einem robusten
Ausgangsmaterial, so dass kleinere Verschmutzungen
schnell entfernt werden können und leichter
Nieselregen dem Rucksack nichts anhaben kann

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen