Schreibtisch
Auf der Schreibtischoberfläche
sammeln sich mit der
Zeit immer mehr Dateien an, denn der
Schreibtisch ist nun einmal die größte
sichtbare und neutrale Arbeitsfläche
auf Ihrem Mac. Werfen Sie nicht mehr
benötigte Dateien in den Papierkorb.
Die verbleibenden Dokumente fassen
Sie nach Möglichkeit nach Themen oder
Projekten in Ordnern zusammen. Diese
vorsortierten Ordner legen Sie dann im
Bereich Dokumente ab.
Dock
Nach dem Schreibtisch neigt
das Dock dazu, immer umfangreicher
zu werden. Verknüpfungen zu
Ordnern und Programmen entfernen
Sie einfach, indem Sie die Symbole nach
oben aus dem Dock ziehen, bis der Text
„Entfernen“ am Symbol angezeigt wird.
Dann lassen Sie die Maustaste los. Das
Symbol wird aus dem Dock gelöscht.
Passen Sie das Dock in den Systemeinstellungen
an. Legen Sie es nach links
und lassen es nur einblenden, wenn es
gebraucht wird
Menü-Extras
Eine weitere Schmuddelecke
befindet sich oben rechts in
der Menüleiste. Bei den Menü-Extras
tummeln sich zum einen Kontrollfelder
von den Apple-Systemeinstellungen,
zum andern bieten dort sogenannte
Menulets ihre Dienste an. Und dann gibt
es noch Programme, die sich im Menü
einnisten, wenn sie aktiv sind. Um die
Zahl der Symbole zu reduzieren, müssen
Sie einmal durch die Einstellungen gehen
und diese Hilfsprogramme beenden. Die
Systemeinstellungen von Apple lassen
sich bei gedrückter Befehlstaste mit der
Maus aus dem Menü ziehen
Downloads
Das Verzeichnis „Downloads“
ist eine hervorragende
Sammelstelle für viele Dateien. Jeder
Download landet erst einmal hier und
bleibt dort meistens auch. Dabei können
Sie Installer und geladene Zip-Archive
löschen, wenn sie nicht mehr gebraucht
werden. Übersicht im Download-Ordner
gewinnen Sie auch mit Unterordnern, in
die Sie empfangene Dateien einsortieren.
Große Projekte
Einige Programme erzeugen
große Projektdateien. Dies
sind die üblichen Verdächtigen von
Apple wie iMovie und Garageband. Die
Arbeitsdateien fassen alle Einzelteile
und verwendeten Medien zusammen.
Hier entscheiden Sie, welche Projekte
Sie noch brauchen und welche etwa
auf externen Festplatten ausgelagert
gehören. Auf Bilder in Fotos und Musik
bei iTunes gehen wir noch gesondert ein.
Das Verzeichnis „Filme“ sollten Sie auch
im Blick behalten. Eventuell lohnt sich
ein NAS als Medienserver für Ihre Filme.
Das schafft Platz auf der Festplatte
Library
Apple blendet einige Systemverzeichnisse
aus. Dazu gehört
das Verzeichnis „/Library“ auf Systemebene
und das Verzeichnis „~/Library“ für
jeden Benutzer. In beiden lagern viele
Programme Hilfsdateien, Einstellungen
und nicht selten Projektdaten und Datensicherungen.
Da Apple die Verzeichnisse
nicht anzeigt, sollte man als Anwender
dort nur eingreifen, wenn man weiß, was
man tut.
Programme
Auf dem Mac gibt es kein universelles
Deinstallationsprogramm
von Apple, weil sich die meisten
Programme entfernen lassen, indem sie
in den Papierkorb gelegt werden. Auf
der sicheren Seite ist man mit einem
Un-Installer des Hersteller wie Microsoft
oder Adobe. Zudem können Programme
zuverlässig mit dem Dienstprogramm
AppCleaner gelöscht werden.
Achtung! Finger weg von den Standard-
Programmen von OS X. Natürlich
können Sie Mail und Kontakte löschen,
aber dann müssen Sie das Betriebssystem
neu installieren, um diese Apps
wiederherzustellen.
Anmeldung
Am Mac können Sie festlegen,
welche Programme beim
Systemstart automatisch hochgefahren
werden sollen. Das sind die sogenannten
„Anmeldeobjekte“ – zu finden im Kontrollfeld
„Benutzer & Gruppen“ in den
Systemeinstellungen. Meistens gibt es
hier ein Wiedersehen mit den Menulets
aus der rechten Bildschirmecke. Mit der
Schaltfläche Minus räumen Sie diese
Liste auf.
Systempflege
OS X ist ein Unix-System
und als solches sowohl für
den Dauereinsatz ausgelegt als auch
mit einigen Selbstreinigungskräften
ausgestattet. Als Benutzer braucht man
eigentlich nichts zu tun. Zum Abschluss
der ersten Besenstunde starten wir das
Festplattendienstprogramm, markieren
die interne Festplatte und klicken die
Schaltfläche „Erste Hilfe“. Das Dienstprogramm
wird die Zugriffsrechte – sofern
nötig – reparieren

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