Dienstag, 12. April 2016

Sofort-Maßnahmen Erste Schritte Einmal auskehren und durchlüften

Erste Schritte
Schreibtisch
Auf der Schreibtischoberfläche sammeln sich mit der Zeit immer mehr Dateien an, denn der Schreibtisch ist nun einmal die größte sichtbare und neutrale Arbeitsfläche auf Ihrem Mac. Werfen Sie nicht mehr benötigte Dateien in den Papierkorb. Die verbleibenden Dokumente fassen Sie nach Möglichkeit nach Themen oder Projekten in Ordnern zusammen. Diese vorsortierten Ordner legen Sie dann im Bereich Dokumente ab.

Dock
Nach dem Schreibtisch neigt das Dock dazu, immer umfangreicher zu werden. Verknüpfungen zu Ordnern und Programmen entfernen Sie einfach, indem Sie die Symbole nach oben aus dem Dock ziehen, bis der Text „Entfernen“ am Symbol angezeigt wird. Dann lassen Sie die Maustaste los. Das Symbol wird aus dem Dock gelöscht. Passen Sie das Dock in den Systemeinstellungen an. Legen Sie es nach links und lassen es nur einblenden, wenn es gebraucht wird

Menü-Extras
Eine weitere Schmuddelecke befindet sich oben rechts in der Menüleiste. Bei den Menü-Extras tummeln sich zum einen Kontrollfelder von den Apple-Systemeinstellungen, zum andern bieten dort sogenannte Menulets ihre Dienste an. Und dann gibt es noch Programme, die sich im Menü einnisten, wenn sie aktiv sind. Um die Zahl der Symbole zu reduzieren, müssen Sie einmal durch die Einstellungen gehen und diese Hilfsprogramme beenden. Die Systemeinstellungen von Apple lassen sich bei gedrückter Befehlstaste mit der Maus aus dem Menü ziehen

Downloads
Das Verzeichnis „Downloads“ ist eine hervorragende Sammelstelle für viele Dateien. Jeder Download landet erst einmal hier und bleibt dort meistens auch. Dabei können Sie Installer und geladene Zip-Archive löschen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Übersicht im Download-Ordner gewinnen Sie auch mit Unterordnern, in die Sie empfangene Dateien einsortieren.

Große Projekte
Einige Programme erzeugen große Projektdateien. Dies sind die üblichen Verdächtigen von Apple wie iMovie und Garageband. Die Arbeitsdateien fassen alle Einzelteile und verwendeten Medien zusammen. Hier entscheiden Sie, welche Projekte Sie noch brauchen und welche etwa auf externen Festplatten ausgelagert gehören. Auf Bilder in Fotos und Musik bei iTunes gehen wir noch gesondert ein. Das Verzeichnis „Filme“ sollten Sie auch im Blick behalten. Eventuell lohnt sich ein NAS als Medienserver für Ihre Filme. Das schafft Platz auf der Festplatte

Library
Apple blendet einige Systemverzeichnisse aus. Dazu gehört das Verzeichnis „/Library“ auf Systemebene und das Verzeichnis „~/Library“ für jeden Benutzer. In beiden lagern viele Programme Hilfsdateien, Einstellungen und nicht selten Projektdaten und Datensicherungen. Da Apple die Verzeichnisse nicht anzeigt, sollte man als Anwender dort nur eingreifen, wenn man weiß, was man tut.

Programme
Auf dem Mac gibt es kein universelles Deinstallationsprogramm von Apple, weil sich die meisten Programme entfernen lassen, indem sie in den Papierkorb gelegt werden. Auf der sicheren Seite ist man mit einem Un-Installer des Hersteller wie Microsoft oder Adobe. Zudem können Programme zuverlässig mit dem Dienstprogramm AppCleaner gelöscht werden. Achtung! Finger weg von den Standard- Programmen von OS X. Natürlich können Sie Mail und Kontakte löschen, aber dann müssen Sie das Betriebssystem neu installieren, um diese Apps wiederherzustellen.

Anmeldung
Am Mac können Sie festlegen, welche Programme beim Systemstart automatisch hochgefahren werden sollen. Das sind die sogenannten „Anmeldeobjekte“ – zu finden im Kontrollfeld „Benutzer & Gruppen“ in den Systemeinstellungen. Meistens gibt es hier ein Wiedersehen mit den Menulets aus der rechten Bildschirmecke. Mit der Schaltfläche Minus räumen Sie diese Liste auf.

Systempflege
OS X ist ein Unix-System und als solches sowohl für den Dauereinsatz ausgelegt als auch mit einigen Selbstreinigungskräften ausgestattet. Als Benutzer braucht man eigentlich nichts zu tun. Zum Abschluss der ersten Besenstunde starten wir das Festplattendienstprogramm, markieren die interne Festplatte und klicken die Schaltfläche „Erste Hilfe“. Das Dienstprogramm wird die Zugriffsrechte – sofern nötig – reparieren

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen